Montag, 1. April 2013

TV-Comedians & -Kabarettisten als überprivilegierte Lakaien des geheimen Polizeistaates

Fürs Fernsehen traf das bayerische Comedy-Arschloch Michael Mittermeier (der Mann von "Purzelbaum") in New York einen dort heimischen Comedykollegen (ARTE: "Durch die Nacht mit ..."). (Man kann seinen Job handwerklich gut machen und dennoch ein Arschloch sein). Die beiden Comedians erwähnten im Zusammenhang mit Comedians bzw Kabarettisten den sog. Secret Policeman‘s Ball, also den Geheimpolizei-Ball (wobei „Ball“ wohl zwei Bedeutungen haben kann: als Festball, und Ball als rotierende, "spinning" Elementarteilchen, mit denen der globale Polizeistaat die Welt überwacht). Zwischen Comedians / Kabarettisten und Geheimpolizei gibt es also offenbar eine enge Verbindung.


  video


Der US-Comedian betonte, Comedy sei eine mächtige Waffe.

video

Also Humor primär nicht als gute Unterhaltung oder gar Medizin, um die niedergedrückte Bevölkerung durch Lachen zu therapieren, sondern Werkzeug, Waffe, in der Hand der Geheimpolizei.
Aber gegen wen ist diese Waffe gerichtet?
Wir kennen Comedy als lustige, harmlos anmutende Angelegenheit, wie kann die eine Waffe sein, noch dazu eine mächtige?
Obwohl Comedy bzw Kabarett sich dem Anschein nach oft gegen Politik und Politiker richtet, zeigen die sich von Comedy und Kabarett nachhaltig unbeeindruckt. Aber in welche Richtung ist Comedy und Kabarett wirksam, da hilft es vielleicht, sich bewusst zu machen, wer die Waffe in der Hand hält, um herauszufinden, gegen wen sie mutmasslich gerichtet ist. Die Geheimpolizei bekämpft ja nicht die herrschenden Politiker und nicht herrschende Politik, wenn die rechts ist und sind. Im Zielfernrohr von Comedy, die also offenbar eine geheime Waffe der Herrschenden ist, sind selbstredend alle Systemkritiker und Abweichler. Aber natürlich nicht, indem Kabarettisten jene öffentlich sichtbar durch den Kakao ziehten. sondern indem sie die privaten, intimen Informationen aus geheimpolizeilichen überwachungsmassnahmen gegen Systemkritiker und Abweichler benutzt, um daraus Humor auf deren Kosten zu stricken, mit denen die ahnungslosen Massen und wissenden Eliten unterhalten werden, die aber den sich wiedererkennenden Überwachten klar macht, dass sie heimlich komplett überwacht werden, ohne dass die Überwachten eine Möglichkeit haben, dagegen das Eindringen in ihre Privat- und Intimsphäre rechtlich oder anderswie vorzugehen, weil es ja eine an den Gesetzen vorbei gehende Geheimpolizeipraxis ist, was jede unerwünschte Handlung im Keim ersticken soll. Die geheimpolizeilichen Massnahmen beziehen auch systemkritische Whistleblower und Opfer staatlicher Verbrechen mit ein. Darum sind Comediens und Kabarettisten in Radio und Fernsehen hinterhältige Faschisten, Charakterschweine und Humorterroristen, die mit Geheimpolizei gemeinsame Sache machen, aber sich den falschen Anschein von Unabhängigkeit, Herrschaftskritik und Mitmenschlichkeit geben.