Freitag, 19. Januar 2018

„Komm auf die dunkle Seite – da gibt es Kaffee und Kuchen“


Hitler-Picto. Rechtsruck bei Euronews?


Überall ruckt es nach rechts. Nicht nur in der Politik. Auch manche KabarettistenInnen und Medien neigen zum Faschismus. Etwa zeitgleich mit der Macron-Wahl war der deutschsprachige Teil der EuroNews-Sendungen eingestellt worden – und nach ein paar Monaten tauchte er kürzlich aus unbekannten Gründen plötzlich wieder auf. Allerdings wirken seitdem die Euronews-Inhalte auf mich nicht mehr so souverän, liberal, pluralistisch und üppig wie ich sie zuvor wahrgenommen hatte.
Mein Eindruck einer Rechts-Lastigkeit des Senders scheint seine Website zu bestätigen:
Hitler als Pictogram vor jeder Titelzeile.


Michael Douglas: Frau und Kinder als Schutzschirm

Hollywood Gockel Michael Douglas hat Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen ihn als unwahr zurück gewiesen  mit dem Hinweis, solche Anschuldigungen würden vor allem seine Frau und die Kinder belasten.

Oh wie kuschelig kann Imperialismus sein

 Plastic-Love

Sonntag, 31. Dezember 2017

Faktencheck: Deutsche Welle (DW) nicht weniger Regierungs finanziert als Russia Today (RT)

Das Schaubild vom südkoreanischen TV-Sender Arirang ist zwar schon etwas älter, aber jener von deutschen Medien erhobene Vorwurf, RT sei quasi Putins Sender, weil komplett Regierungs finanziert, ist ebenso alt.
Wie man sieht, war / ist das Budget der Deutsche Welle fast dreimal so groß wie das von RT, es ist auch fast genauso vollständig Regierungs finanziert (Funding from government. 1,7% Unterschied sind lächerlich). Obendrein lief auf DW auch viel Schleichwerbung für die deutsche Autoindustrie.


Mittwoch, 4. Oktober 2017

Neuer Medien-Nebel: "Filterblase" ersetzt "Echoraum"

Meint aber dasselbe. Beide Begriffe sollen die Universen von Gruppen und Individualisten kleinreden und aufbohren, damit mehr Aussenwelt in Gestalt der Medien eindringen kann.

Mittwoch, 6. September 2017

Medien, Wahlen, schlechte Justiz

Die Sammlung der Fehlurteile bundesdeutscher Gerichte spiegelt eine Gedankenführung bei Richtern wieder, die mit demokratischem Verständnis nichts gemein hat; gleichwohl setzt keine Partei eine Änderung des Zustandes der dritten Gewalt in die erste Reihe ihrer Forderungen.“ [Ulrich Wickert]

Fehlender Plunder: Kritik an ARD-Tagesschau liegt nicht im Buchhandel aus

Jeder Plunder, der kürzlich zwischen zwei Buchdeckel gepresst wurde, wird dem ach so demokratisch mündigen Publikum vor Augen geführt, aber den aktuellen Sachplunder "Die Macht um Acht" findet man hier in der Stadt in keinem der zwei dominanten Buchläden (Hugendubel und Pressezentrum) und auch nicht in der örtlichen Stadtbibliothek.
Damit machen diese Einrichtungen das gleiche, was Kritiker der Tagesschau vorwerfen: Durch Unterschlagung der von den Verantwortlichen unerwünschten Inhalte, bekommt das Publikum einen wichtigen Teil der Wirklichkeit nicht mit. Klar, bestellen tun die das, aber dazu muss man erstmal wissen, dass dieses Buch existiert. Oder wurde es schon von Denis Scheck in seiner ARD-Sendung besprochen?

Die einzige mir bekannte deutschsprachige Nachrichtensendung, die es Sendezeit mäßig und von der Kompetenz her mit der Tagesschau (und mit ZDF heute) aufnehmen konnte und anders berichtete, war meiner Ansicht nach EURONEWS in deutscher Sprache.
Die österreichischen und schweizer Nachrichten sind zwar auch schon eine gute Ergänzung zu ARD und ZDF, aber entweder schlechter verfügbar und zum Teil örtlich doch zu speziell ausgerichtet.
Leider wurde die deutschsprachige Version von EURONEWS mit dem Sieg von Daniel Macron zum französischen Staatspräsident abgeschaltet. Ob es da nicht nur einen zeitlichen, sondern auch einen inhaltlichen Zusammenhang gibt, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass den deutschen Fernsehzuschauern im Laufe der letzten Jahre systematisch immer mehr mediale Aussensichten in deutscher Sprache weggenommen wurden und wir auf die deutsche Binnensicht zurückgeworfen wurden. Der deutsche Michel soll offenbar nur Michel-Fernsehen sehen und Michel-Radio hören.

Mittwoch, 30. August 2017

Straftatbestand "Staatsferne"

Ein Vertreter des Polizeistaates hat im Zusammenhang mit Verbot, Razzia und Konfiszierung von Daten und Vermögen bei der Freiburger Publikationsplattform "linksunten.indymedia.org" u.a. auch den Vorwurf der Staatsferne (auf der Seite links unten) erhoben. Staatsfernsehen ja, Staatsferne nein. Eigentlich gilt im Journalismus eine Staatsferne als Tugend. Wer das ablehnt ist damit eigentlich ein Feind von Pressefreiheit und damit von Demokratie und Rechtstaatlichkeit.

Dienstag, 1. August 2017

NZZ - Kettenhunde der CIA?

Höre ich Schweiz denke ich früher oder später daran, dass dort in Bern die Europa-Zentrale des US-AuslandsGeheimdienstes CIA liegt.
Die haben vermutlich auch die Schweizer Leit- und Massen-Medien im Griff, die von dort aus mit ihren Mitteln CIA-Politik und -Propaganda verbreiten. Jeder Medien kompetente Weltbürger, der nicht in irgendwelche Befehlsstrukturen eingebunden ist, wird von denen offenbar als Gefahr gesehen und als freilaufender Straßenköter diffamiert. Wenn Edward Snowden nicht mutmaßlich ein Geheimagent mit Whistleblower-Auftrag wäre, würden die den vermutlich auch als vierbeinige Spezies diffamieren.