Samstag, 12. März 2011

Film-Kritik: Hostel

Abgesehen von der Überraschung, dass solch bestialische Spielszenen gefilmt und im öffentlichen Fernsehen gezeigt werden, handelt es sich bei dem Film offenbar um eine Umschreibung der Zustände im deutschen "Gesundheits"wesen, in Kollaboration mit den Medien. 
Das darf der Film natürlich nicht so direkt verdeutlichen, sonst würde er nicht durch die freiwillige Selbstzensur der deutschen Fernsehsender kommen.
Aber "Hostel" klingt ähnlich wie "Hospital", und mit den an den Verbrechen beteiligten Ländern Holland und Slowakei, wird Deutschland geografisch tatsächlich "umschrieben", noch dazu am Ende des Films nochmal direkt "verlinkt". 
Als reale Täter obiger Fiktion könnte ich mir sehr gut auch etliche Medienleute vorstellen, die Hand in Hand mit bestimmten Ärzte-Kreisen ein solch bestialisches Netzwerk - insbesondere in Bayern - betreiben: Die einen stellen die Folter-Infrastruktur, die anderen sorgen für die mediale Verwertung des Ganzen. Deutschland: ein medizinisch-mediales Schlachthaus.

Auch bizarr: Als ich in den vergangenen Tagen beim Durchzappen zufällig beim kroatischen Radiosender Lijepa nasa längere Zeit reinhörte, waren in einige Musiktitel Geräusche untergemischt, die aus Folterszenen im obigem Film stammen könnten. 

In der Originalfassung spricht Paxton auf Englisch mit dem deutschen Chirurgen, der ihn nicht versteht. In der deutschen Fassung schließt der Chirurg Paxton mit ein. [Wikipedia]