Living the nightmare - den Alptraum leben - Kontakt: opendialog@posteo.de twitter.com/GuteLaune19
Dienstag, 21. Juni 2016
Sonntag, 8. Mai 2016
Panama-Enthüller „John Doe“ kritisiert Medien
Daß der Enthüller der sog Panama-Papiere auch die Medien kritisiert, melden selbst Medien, ohne allerdings genaueres zu sagen.
Laut SZ beklagt John Doe die enormen Einkommens-Unterschiede in vielen Ländern ("Income inequality is one of the defining issues of our time.")
Dabei verschweigen er und die Medien, daß Einkommens-Unterschiede nicht in den Steuer-Oasen entstehen, sondern in den Ursprungs-Ländern, wie etwa Deutschland.
Wer kennt ewa die Einkommens- und Arbeitsverhältnisse von TV-Journalisten und anderen Medien-Promis? Da wird gemauert auf Teufel komm raus. Die Medien haben es in eigener Sache geschafft, daß niemand über diese Dinge offen spricht.
Wenn schon der TV Wetter-Frosch Jörg Kachelmann, der ja nie eine große, lange TV-Präsenz hatte, nach eigenen Angaben diverse Grundstücke und Häuser in diversen Ländern besaß, über welche Einkommen und Vermögen verfügen dann richtige TV-Promis, die lang und breit vor den Kameras präsent sind, wie etwa Frank Plasberg, Sandra Maischberger, Maybrit Illner, Anne Will, Günter Jauch, Jan Hofer und Stefan Raab? Um nur einige zu nennen. Das müssen Medien-Multi-Millionäre sein, von denen wir Restbürger nicht wissen, wo und wie diese Leute leben, wo und wie sie ihre Vermögen angelegt haben, und was sie den lieben langen Tag so machen.
Das ist eine abgeschottete, geheime Parallelgesellschaft (gated community), die sich privat nicht am Ausbau eines demokratischen und rechtstaatlichen Gemeinwesens beteiligt - oder haben die sich schonmal an Demos und Petitionen beteiligt, haben Leserbriefe geschrieben oder bloggen privat?Nein, sondern machen beruflich damit Geld, uns im Sinne der Macht zu domestizieren!
Laut SZ beklagt John Doe die enormen Einkommens-Unterschiede in vielen Ländern ("Income inequality is one of the defining issues of our time.")
Dabei verschweigen er und die Medien, daß Einkommens-Unterschiede nicht in den Steuer-Oasen entstehen, sondern in den Ursprungs-Ländern, wie etwa Deutschland.
Wer kennt ewa die Einkommens- und Arbeitsverhältnisse von TV-Journalisten und anderen Medien-Promis? Da wird gemauert auf Teufel komm raus. Die Medien haben es in eigener Sache geschafft, daß niemand über diese Dinge offen spricht.
Wenn schon der TV Wetter-Frosch Jörg Kachelmann, der ja nie eine große, lange TV-Präsenz hatte, nach eigenen Angaben diverse Grundstücke und Häuser in diversen Ländern besaß, über welche Einkommen und Vermögen verfügen dann richtige TV-Promis, die lang und breit vor den Kameras präsent sind, wie etwa Frank Plasberg, Sandra Maischberger, Maybrit Illner, Anne Will, Günter Jauch, Jan Hofer und Stefan Raab? Um nur einige zu nennen. Das müssen Medien-Multi-Millionäre sein, von denen wir Restbürger nicht wissen, wo und wie diese Leute leben, wo und wie sie ihre Vermögen angelegt haben, und was sie den lieben langen Tag so machen.
Das ist eine abgeschottete, geheime Parallelgesellschaft (gated community), die sich privat nicht am Ausbau eines demokratischen und rechtstaatlichen Gemeinwesens beteiligt - oder haben die sich schonmal an Demos und Petitionen beteiligt, haben Leserbriefe geschrieben oder bloggen privat?Nein, sondern machen beruflich damit Geld, uns im Sinne der Macht zu domestizieren!
Sonntag, 1. Mai 2016
Samstag, 30. April 2016
Eigenartiges Logo eines Hamburger Journalisten-Preises
Das Logo des Henry-Nannen-Preises erinnert an ein Nazi-Symbol.

Vielleicht auch auf Grundlage der Kenntnis über den kürzlichen Eklat zum Preis

Vielleicht auch auf Grundlage der Kenntnis über den kürzlichen Eklat zum Preis
Samstag, 23. April 2016
ND = NachrichtenDienst? Nein, Neues Deutschland. Heute: unten links zum Thema Beleidigung
Aufgepasst, liebe Freunde der gerichtsfesten Beleidigung, in diesen Tagen gibt es etwas zu lernen. Jemand oder etwas als Krebsgeschwür zu bezeichnen, wie es der frühere Fußballfunktionär Theo Zwanziger mit dem Wüstenstaat Katar tat, ist keine schöne Sache. Aber: Meinungsfreiheit. Hat ein Gericht festgestellt. Hinzu kommt: Zwanziger wollte mit der drastischen Wortwahl eine Diskussion anstoßen, über die Vergabe der Fußball-WM 2022. Da ist Krebsgeschwür nicht zu gehässig. Und Ziegenficker? So hat Jan Böhmermann den türkischen Präsidenten genannt. Auch nicht schön. Aber Meinungsfreiheit. Sagen jedenfalls jetzt viele. Und Teil eines Schmähgedichts. Deshalb Kunst. Oha. Letztes Jahr wurde übrigens eine Frau zu 200 Euro Geldstrafe verurteilt, weil sie einen Polizisten mit dem Ausruf »Du Mädchen!« abgrundtief beleidigt hatte. Das geht natürlich gar nicht. Jedenfalls nicht, wenn man damit keine Diskussion anstoßen will. Dann vielleicht doch. Am besten als Teil eines Schmähgedichts. wh
Quelle: ND vom 21.04.2016
Quelle: ND vom 21.04.2016
Mittwoch, 20. April 2016
Montag, 18. April 2016
medialer Masterplan bezüglich AfD und Pegida?
Angesichts meines Eindrucks, daß nach einigen von der AfD gewonnenen Landtagswahlen die Medien irgendwie freundlicher über diese ganze Bewegung zu reden scheinen, kam mir der Gedanke, daß hinter der langen und unbegreiflichen medialen Ignorierung der Pegida-Bewegung und ihrem dann konsequenten medialen Bashing und Mobbing ein Masterplan stecken könnte, nämlich die Anhäger dieser Bewegungen, die vermutlich tendenziell eher Wahlverweigerer sind, durch konsequente mediale Ignoranz und Verächtlichmachung wieder an die Wahl-Urnen zu treiben - wie Wahlvieh.
Mittwoch, 13. April 2016
Vortrag Uni Tübingen: Wo Daniele Ganser zu kritisieren ist
Das YouTubeVideo über Gansers Vortrag an einer Uni in Tübingen vor rund einem Jahr habe ich kürzlich erstmals gesehen und mir sind drei Fehler aufgefallen.
Über Folter meint Ganser ganz pauschal, Gefolterte erzählen irgendwas, auch Lügen, um nicht weiter gefoltert zu werden, also könne man die Folter auch lassen, sie sei nicht nur unethisch, also verboten, sondern auch nutzlos. Aber wäre die Folter nutzlos, würde sie nicht von Geheimdiensten angewendet. Ganser hätte unterscheiden müssen zwischen überprüfbaren und nicht überprüfbaren Aussagen Gefolterter. Wenn ein Gefolterter etwa sagen soll, wo eine Bombe oder eine Geisel versteckt ist, kann man seine Aussagen überprüfen und er weiss das und wird sich darum hüten, zu lügen. Dennoch soll das keine Rechtfertigung sein, zu foltern. Denn wenn er Mitglieder seines Netzwerks nennen soll, so könnte er wichtige Mitglieder verschweigen und statt dessen unschuldige, aber ihm mißliebige Zivilisten nennen, quasi als Bauernopfer zum Schutz seiner Gruppe, und die folternden Geheimdienste werden dann womöglich Unschuldige als vermeintiche Terrormitglieder liquidieren.
Zu den Nine-Eleven-Anschlägen argumentiert Ganser wie auch viele andere, daß angeblich noch niemals zuvor ein Hochhaus durch einen Brand zum Einsturz gebracht wurde. Aber die TwinTowers brannten nicht nur, sondern in beide Türme ist je ein komplettes Passagierflugzeug hineingedonnert und die Triebwerke sind durch die ganze Etage geschossen und auf der anderen Seite aus den Gebäude geflogen. DAS gab es zuvor noch nie bei einem Wolkenkratzer. Warum die Türme allerdings schön gerade senkrecht zusammengesackt sind, wie bei einer gezielten Sprengung, bleibt weiter unklar. Auch die anderen Argumente für eine nicht nur islamistische, sondern eine Geheimdienst-Verschwörung bleiben davon unberührt, aber es ist nicht gerade Vertrauen erweckend, wenn unter Ignorierung offensichtlicher Fakten argumentiert wird.
Über Informationen aus unseren großen Leit- und Massenmedien, insbesondere das Fernsehen, wie etwa das ZDF, meint Ganser, wir sollten nicht verärgert sein über deren schlechte oder nicht vorhandene Berichterstattung, sondern einfach ausschalten und uns bei YouTube informieren - das sei aktive Informationsbeschaffung, anstatt passiver Informationsberieselung. Er verschweigt dabei, daß die Bevölkerung für das Fernsehen viel Geld bezahlt und dafür zu Recht auch eine erwünschte Gegenleistung erwarten darf. Noch wichtiger aber ist die Tatsache, daß der Radio- und TV-Empfang weitestgehend anonym möglich ist, also niemand kann bei DVB-T oder Sat-Empfang registrieren, wer sich wann welche Sendung und wie lange anschaut oder anhört, während hingegen im Internet, also auch bei YouTube, jeder Surfer identifizierbar ist, also genau verfolgt werden kann, wer sich wann und wo welches Video anschaut, an welchen Stellen er das Video stoppt und welche Szenen wiederholt oder überspringt und sich welches Video runterlädt. Insbesondere bei brisanten Themen sind das wichtige Meta-Daten. Daß Ganser das verschweigt, anstatt sich für einen demokratischen Bürgerrundfunk stark zu machen, der auch von und für jede noch so kleine und abwegige aber demokratische Randgruppe noch Sendungen ausstrahlt, die dann von jedem anonym empfangen werden könnten, spricht gegen das, was er vorgibt zu tun und zu sein.
Über Folter meint Ganser ganz pauschal, Gefolterte erzählen irgendwas, auch Lügen, um nicht weiter gefoltert zu werden, also könne man die Folter auch lassen, sie sei nicht nur unethisch, also verboten, sondern auch nutzlos. Aber wäre die Folter nutzlos, würde sie nicht von Geheimdiensten angewendet. Ganser hätte unterscheiden müssen zwischen überprüfbaren und nicht überprüfbaren Aussagen Gefolterter. Wenn ein Gefolterter etwa sagen soll, wo eine Bombe oder eine Geisel versteckt ist, kann man seine Aussagen überprüfen und er weiss das und wird sich darum hüten, zu lügen. Dennoch soll das keine Rechtfertigung sein, zu foltern. Denn wenn er Mitglieder seines Netzwerks nennen soll, so könnte er wichtige Mitglieder verschweigen und statt dessen unschuldige, aber ihm mißliebige Zivilisten nennen, quasi als Bauernopfer zum Schutz seiner Gruppe, und die folternden Geheimdienste werden dann womöglich Unschuldige als vermeintiche Terrormitglieder liquidieren.
Zu den Nine-Eleven-Anschlägen argumentiert Ganser wie auch viele andere, daß angeblich noch niemals zuvor ein Hochhaus durch einen Brand zum Einsturz gebracht wurde. Aber die TwinTowers brannten nicht nur, sondern in beide Türme ist je ein komplettes Passagierflugzeug hineingedonnert und die Triebwerke sind durch die ganze Etage geschossen und auf der anderen Seite aus den Gebäude geflogen. DAS gab es zuvor noch nie bei einem Wolkenkratzer. Warum die Türme allerdings schön gerade senkrecht zusammengesackt sind, wie bei einer gezielten Sprengung, bleibt weiter unklar. Auch die anderen Argumente für eine nicht nur islamistische, sondern eine Geheimdienst-Verschwörung bleiben davon unberührt, aber es ist nicht gerade Vertrauen erweckend, wenn unter Ignorierung offensichtlicher Fakten argumentiert wird.
Über Informationen aus unseren großen Leit- und Massenmedien, insbesondere das Fernsehen, wie etwa das ZDF, meint Ganser, wir sollten nicht verärgert sein über deren schlechte oder nicht vorhandene Berichterstattung, sondern einfach ausschalten und uns bei YouTube informieren - das sei aktive Informationsbeschaffung, anstatt passiver Informationsberieselung. Er verschweigt dabei, daß die Bevölkerung für das Fernsehen viel Geld bezahlt und dafür zu Recht auch eine erwünschte Gegenleistung erwarten darf. Noch wichtiger aber ist die Tatsache, daß der Radio- und TV-Empfang weitestgehend anonym möglich ist, also niemand kann bei DVB-T oder Sat-Empfang registrieren, wer sich wann welche Sendung und wie lange anschaut oder anhört, während hingegen im Internet, also auch bei YouTube, jeder Surfer identifizierbar ist, also genau verfolgt werden kann, wer sich wann und wo welches Video anschaut, an welchen Stellen er das Video stoppt und welche Szenen wiederholt oder überspringt und sich welches Video runterlädt. Insbesondere bei brisanten Themen sind das wichtige Meta-Daten. Daß Ganser das verschweigt, anstatt sich für einen demokratischen Bürgerrundfunk stark zu machen, der auch von und für jede noch so kleine und abwegige aber demokratische Randgruppe noch Sendungen ausstrahlt, die dann von jedem anonym empfangen werden könnten, spricht gegen das, was er vorgibt zu tun und zu sein.
Donnerstag, 7. April 2016
Journalismus auf der Jagd nach Geld
Angeblich 400 Journalisten weltweit erbeuteten die sog. Panama-Papiere, die aber sicher keine Papiere sind, sondern Computer-Daten. Journalisten werfen Auslandskonten-Nutzern Verschleierung vor, aber verschleiern selber, welche Dinge in der Panama-Sache denn nun konkret kriminell sein sollen. Erst jetzt hat man sich dazu durchgerungen, allein die Einrichtung von Briefkastenfirmen als kriminell zu bezeichnen, hingegen das Anlegen von Geld in Panama wird nun stillschweigend als offenbar legal anerkannt. Die Journalisten erwecken bewusst den Eindruck, als sei es verbrecherisch, Steuern möglichst zu vermeiden und das zu machen, was vom Kind bis zur Oma jeder zu Hause macht, nämlich sein Geld zu verstecken, und das in einer globalisierten Welt auch international zu tun.
Außerdem wird verschleiert, wo denn nun die Trennlinie zwischen Journalismus einerseits, und Zoll und Steuerfahndung anderseits ist.
Außerdem wird verschleiert, wo denn nun die Trennlinie zwischen Journalismus einerseits, und Zoll und Steuerfahndung anderseits ist.
Abonnieren
Posts (Atom)



