Freitag, 10. Mai 2013

Rheinoper setzt Tannhäuser nach Protesten ab

Schon während der Ouvertüre sinken nackte Darsteller zu Boden in einem Kreuz aus gläsernen Würfeln, die sich mit Nebel füllen. Der Venusberg, bei Wagner Ort der hedonistischen Liebe, wird zum Schauplatz einer brutalen Erschießungsszene. Venus in Nazi-Uniform und ihre SS-Schergen ermorden eine Familie und zwingen Tannhäuser dazu, ebenfalls zu töten.
Quelle: ZEIT

Sollen die gläsernen Würfel vielleicht auch sowas wie Eiswürfel darstellen?
Haben etliche Zuschauer die Wahrheit nicht verkraftet, oder war die Inszenierung wirklich schlecht und ungerecht dem Komponisten gegenüber?
Hätte man die Oper vielleicht doch nicht absetzen sollen, oder ist es doch besser so

Mittwoch, 8. Mai 2013

ARD, BBC, wer noch?: Medialer Schutz-Schirm für Neonazi Zschäpe

Hey, BBC World News: The Neonazi-Member Zschäpe is NOT a Survivor, as you said! She is (an) extant or remainer (ein Überbleibsel, ein Rest) of an east-german underground Neonazi-Trio!
The term "survivor" implicates that she was innocently threatend (by whom?) and luckily got away. The contrary is true! To denote the neonazi-criminal offender Zschäpe as a survivor is a slap in the face of all victims - for example my!
Bloody hell, BBC, you make common cause with neo-nazis, just like your big brother in germany, the ARD!

Sonntag, 5. Mai 2013

Meine TV-Kritik:"Real Humans" auf Arte

Zugegeben, ich habe nur zwei Folgen vollständig gesehen, und den Anfang vom Anfang. Womit sich auch schon mein Gesamturteil andeutet.

Drei Hauptaspekte haben mich schon gleich von Beginn an gestört:
dienstbare Humanoide, die wie mindestens seit "Westworld" von Anfang der 70er Jahre, immer noch aus Metall, Elektronik und Kunststoff bestehen, und die wie ein Elektro-Auto ihren Lebenssaft aus der Steckdose beziehen, das kann ich nur noch für Zuschauer-Verarschung halten.
Aber dass der Film behauptet, diese von Menschen gebauten Roboter könnten unauffindbar verloren gehen und sich  freier und unbeobachteter bewegen, als Menschen; in einer Zeit, in der jedes Zoo-, Haus- und Nutztier und selbst Kleidung Funkchips trägt, Bäume in der Stadt durchnummeriert sind und viele Autos über GPS und Funksender jederzeit lokalisierbar sind, sowie fast jeder Mensch mit einem Peilsender, nämlich seinem Handy, jederzeit bis auf wenige Meter genau ortbar ist, uns Zuschauern zu erzählen, von Menschen gebaute Maschinen würden ohne jede Aufspür- und Identifizierungstechnik ausgerüstet sein und könnten selbstständig und völlig frei und unregistriert durch die Gegend laufen, ist blanke Zuschauerverdummung.

Mir erscheint auch die Art & Weise, wie die aufbegehrenden, renitenten Hubots (humanoide Roboter) im Film dargestellt werden, so haben seinerzeit vermutlich auch die Sklavenhalter mit ihren Medien die aufbegehrenden Sklaven und ihre Motive dämonisiert und verteufelt, wer mit den Hubots / Sklaven sympathisiert, wurde und wird im TV-Film als naiv dargestellt.

Auch die menschlichen Schauspieler agieren nicht wirklich überzeugend, die Story ist langweilig, da hilft auch keine dramatische Musik. Vermutlich ist das einzig Interessante an der Serie das Thema an sich, und die für kontinentaleuropäische Augen tatsächlich ungewohnt roboterhaft aussehenden und agierenden Schauspieler.

Fazit: ein TV-Elaborat welches primitiv Stimmung gegen eine Rebellion von Unterprivilegierten macht, die Zuschauer langweilt und hinters Licht führt, was die heutige Realität der Dienstbarmachung und Unterwerfungspraxis anbelangt - also ein richtig elitäres und manipulatives Scheiss-Medienprodukt zur faschistisch-medialen Durchformatierung der Zuschauer-Hirne.

Denn moderne Roboter, Humanoide und Sklaven werden, statt Metall, Elektonik und Plastik auf Menschenähnlichkeits-Niveau "up-zu-graden", heute aus "down-ge-size-ten" Menschen geschaffen. Also vormals freie, individuelle Menschen werden auf verborgene Weise und mit den Mitteln und Methoden von MINT (Mathematik / Medizin, Informatik, Naturwissenschaft (Biologie, Chemie, Physik) und schliesslich Technologie) auf Objekt-, Sklaven- und Roboter-Niveau "geschrumpft": Durch technisches Gedankenlesen, an die Leine legen mittels Gentechnik sowie Gewebe- und Organ-Klonen im Labor, durch Nacktscanner und andere totale Überwachungstechniken, deren Ergebnisse von Numerati ausgewetet werden (also Zahlenfresser, die jede Zahl mit jeder anderen auf irgendwelche Gemeinsamkeiten hin vergleichen), womit Zukunftsvorhersagen über menschliches Denken und Verhalten möglich werden.

Samstag, 4. Mai 2013

Könnte auch eine Beschreibung über Wesen und Funktion der ARD sein

"Die Altemann-Übermaschine ist eine selbst transzendierende Konfiguration. Sie war immer schon darauf angelegt, andere zu übertreffen. Über die bisherigen Grenzen des Berechenbaren hinauszugehen. Über sich selbst hinauszuwachsen. Schon vor einer ganzen Weile haben alle diese einzelnen Konfigurationen unter sich eine völlig neue Form der Vernetzung hergestellt, was heisst, all diese Computer waren in der Lage, die existierenden Verschlüsselungsverfahren zu umgehen und Daten auszutauschen. Wir sind wahrhaftig eins."

Zitat aus dem NICHT lesenswerten Roman "Der zweite Engel" von Philip Kerr (also: Don't Kerr) . Obiges Zitat ist lediglich für jene, die das nichtswürdige Buch schon mal gelesen haben und mit der darin herrschenden Atmospähre und den dort beschriebenen Dimensionen vertraut sind.

Auch das Denken kann man als eine Art biologische Verschlüsselung betrachten.

Montag, 22. April 2013

Boston Cattle - Die Boston-Berichterstattung der TV-Sender

Wegen der Jagd auf einen 19Jährigen wurde eine ganze Stadt unter Quarantäne gestellt, die Leute durften ihre Häuser nicht verlassen und nur Polizisten in ihre Wohnungen lassen (prima, dann kann die Polizei ohne Zeugen agieren). Der öffentliche Verkehr kam zum Erliegen. Nachdem der Verdächtige schwer verletzt gefasst wurde, strömt die Bevölkerung aus ihren Wohnungen und bricht in kollektiven Freudentaumel aus, wie Rinder die beim Frühjahrstrieb aus ihrem Stall gelassen werden auf der grünen Wiese Freudensprünge vollführen, der bei der Bostoner Bevölkerung in Dankbarkeit für die Polizei gipfelt, die den Stall erst geschlossen und dann geöffnet, bzw die Ausgangssperre wieder aufgehoben hat.

Schon am Freitag trat bei der BBC eine Zeugin auf, die erzählte - wenn ich alles richtig verstanden habe - sie habe gesehen, wie der ältere verdächtige Bruder sich ergeben habe [keine Munition mehr?] und sich auf Anweisung der Polizei auf den Boden legen musste, dann habe ein Polizeioffizier sie aufgefordert, den Ort des Geschehens zu verlassen, was sie aucht tat, worauf sie kurz danach Schüsse gehört habe und bekanntlich sei der ältere der beiden Verdächtigen tot.
Am Samstag kursierte dann in den meisten übrigen TV-Sendern die Story, der jüngere Bruder habe mit einem Auto seinen älteren Bruder überfahren.

In einem RT-Telefon-Interview sagt die Mutter der beiden Brüder, ihre Söhne, oder einer der Beiden, stehe seit Jahren unter der Kontrolle des FBI. Kein anderer Sender bringt lange Zeit diese wichtige Meldung.

Während der Menschenjagd auf die beiden Verdächtigen (auch die BBC nennt es "manhunt") sieht und hört man ständig irgendwelche Polizisten vor TV-Kameras und Mikrofonen Statements abgeben. Irgendwann stelle ich mir vor, was wäre, wenn die beiden Gejagten vielleicht gar nicht die Bombenleger sind, sondern flüchten aus Angst, wegen anderer Delikte belangt oder nur auf Verdacht erschossen zu werden, aber wie könnten sie sich der Öffentlichkeit mitteilen? Will die überhaupt etwas von den Verdächtigen während ihrer Flucht hören? Die Flüchtigen haben eigentlich keine Möglichkeit, irgend ein öffentliches Statement abzugeben.
Ausgehend von meiner Unterstellung, die Brüder waren vermutlich Marionetten geheimdienstlicher Strippenzieher, die Frage welcher der beiden Brüder der von aussen Manipulierte gewesen sein könnte, muss man wohl so beantworten, dass dafür eigentlich nur der Ältere in Frage kommt, der dann den Jüngeren beeinflusst und mitgezogen hat - nicht umgekehrt. Also ist der ältere der beiden Brüder auch jener, dessen Aussagen im Falle einer Verhaftung gefährlich für mögliche geheimdienstliche Anstifter und Strippenzieher geworden wäre. Aber er ist nun tot - nicht selbst erschossen, obwohl angeblich bewaffnet und die Todesstrafe erwartend, sondern von Polizei.

Früher wollte man Verdächtige unbedingt lebend fassen, um aus ihnen möglichst viel Informationen zu bekommen, über Hintermänner und Planung, heute erschiesst man viele Verdächtige - vielleicht um zu vermeiden, dass deren Wissen an die Öffentlichkeit gelangen könnte.

Auf allen Kanalen, auch in der BBC-PolitTalk-Sendung DateLine London werden unglaublich viele reaktionäre Vorurteile verbreitet, ein Menge Unsinn erzählt.

Insgesamt bricht durch die TV-Kanäle eine ungeheure Wucht bürgerlich-saturierter, selbstgefälliger, bornierter Verlogenheit, dass einem Angst und Bange wird. Die Medienmeute giert ebenso rücksichtslos nach Opfern und Sündenböcken, wie die Bevölkerung und die sog. "Sicherheitsorgane".

Der Sender CNN entpuppt sich bei seiner Berichterstattung über die Ereignisse in Boston als ähnlich verlogen, manipulativ, schäbig, reisserisch, wie die BILD in ihren schlimmsten Zeiten. Mein bislang noch überwiegend positiver Eindruck von dem Sender stürzt wie ein Kartenhaus ein. Mir scheint, CNN und viele andere Sender - auch die deutschen - berichten nur dann gut und neutral, wenn es um Nichts geht, also beispielsweise beim Wetterbericht. Jedoch wenn es um polizeiliche und militärische Belange geht, wird gelogen und manipuliert, dass sich die Balken biegen (dass das erste Opfer eines Krieges die Wahrheit ist, gilt offenbar auch für den Krieg der Polizei). Aber was habe ich denn im Falle von CNN erwartet; es ist ein Privat- bzw Kommerzsender.



Freitag, 19. April 2013

Anlässlich des heutigen Todestages von Daphne du Maurier

verlinke ich hier nochmal zu meiner Filmkritik des Hitchcock Films "Die Vögel", der auf einer Kurzgeschichte o.g. Autorin basiert.

Donnerstag, 18. April 2013

Nanowelt & Googolplex: moving targets - south bound?



Merkwürdiges Logo für eine Unterhaltungselektronikfirma.Was könnte es darstellen? Eine Kugel mit einer Öffnung (ähnlich einem Bovist?) oder mit einer Art Krake darauf (wie im Film "Alien")? Was stellt dann die Kugel dar? Die Erde, einen menschlichen Kopf, Elementarteilchen?
Interessanterweise taucht diese Grafik in vielen und vor allem unterschiedlichen Zusammenhängen auf. Nur ein paar die mir aufgefallen sind und die ich dokumentiert habe:



Gimp ist DAS mächtigste Bildbearbeitungsprogramm von Linux (zum Vergrössern auf das Bild klicken). Warum ein Bildbeartungsprogramm als Logo eine Weltraum-Symbolik verwendet, noch dazu eine Alien-artige, erschliesst sich nicht ohne Weiteres.


Eine asiatische Filmproduktionsfirma. Soll die blaue Kugel vielleicht einen nanokleinen Wassertropfen darstellen, wie er als Luftfeuchtigkeit überall um uns herum existiert, und der Knotenpunkt steht für den Dipolcharakter des H2O-Moleküls?

Und die oberste südkoreanische Finanzkommission
Da sind interessanterweise zwei Kugeln (wie Oben im Gimp-Logo), eine mit und eine ohne Knotenpunkt / Krake / Alien.

Das Grafikschema könnte einen Kopf bzw das menschliche Gehirn darstellen, der / das anders als im Alien-Spielfilm, am Stammhirn attackiert wird. Neulich meinte ein Radiomoderator in etwa, er müsse sich erst noch auf die Hirnfrequenz von Soundso einschwingen. Es ist vermutlich die Frequenz des Stammhirns, mittels der die Seh-Bilder der Augen, und Gedanken-Inhalte ausgelesen werden.


Dieses in der Realität vielfach verwendete Grafikschema habe ich - abgesehen von o.g. Alienbezug - auch in einem aktuellen Mystery- bzw SciFi-Roman beschrieben gefunden, dort mit geografischem Bezug auf die Erdkugel: Die Auserwählten. Der Roman ist zwar ziemlicher Mist, aber die Beschreibung einer zentral wichtigen, wissenschaftlichen Sache, die dem obigen Grafikschema sehr ähnelt, ist ziemlich interessant.
Kurz gesagt könnte die Beschreibung im Roman auf ein globalmenschliches Machtzentrum am Südpol hinweisen. Es gibt ja zahlreiche Geschichten, ob als Buch oder Film, wo sich Machtzentren im Eis der Pole befinden (um nur einige zu nennen: Das Ding aus einer anderen Welt, Frau Smillas Gespür für Schnee, Der Goldene Kompass).
Es kommt wohl nur der Südpol in Frage, der Nordpol besteht nur aus schmelzendem Eis, also Wasser,  der Südpol ist hingegen ein richtiger eigener Kontinent.
Wer weiss, vielleicht liegt die Kommandozentrale des globalen Polizeistaates, also die Residenz der heimlichen Weltregierung, oder aber die wissenschaftlich-technischen Geräte, Instrumente und Labore zur Beherrschung der Welt irgendwo unterm ewigen Eis auf dem Kontinent Südpol. Wesentliches Machtmittel sind riesige supraleitende Antennen, mit denen jede Lebensäusserung auf dem Globus empfangen und decodiert wird (im oben erwähnten Roman wird etwa formuliert, die Empfangsantennen legten sich wie Krakenarme um die Erde). Die enorme Kälte dort unten würde quasi schon von Natur aus Supraleitung erzeugen - das würde auch erklären, warum die Mächtigen unbedingt die Klimaerwärmung verhindern wollen.

Im o.g. Roman wird wohlmöglich eine Verbindung des o.g Kugelphänomens mit den dort beschriebenen Phänomenen hergestellt, vielleicht sind beide verwandt oder identisch. Es wird nämlich von einem "Road coloring Problem" gesprochen, das ähnelt zumindest dem deutschen Buchcover. Alle diese Dinge sind aber derart abstrakt, mathematisch, theoretisch, dass man als Normalmensch wohl nicht an eine direkte, alltägliche Relevanz glauben kann, wenn man es nicht selbst erlebt und dann nach den theoretischen Grundlagen sucht, auch wenn man sie (noch?) nicht versteht.
Was den Titel dieses Posts angeht, so ist ein augenscheinlicher Zusammenhang zwischen der Nanowelt der Moleküle und subatomaren Teilchen und unserer Makrowelt gemeint, in dem Sinne, dass man in oder mittels der winzigen Welt die grosse Welt beeinflussen oder sogar Teile der Zukunft voraussehen kann. Ganz platt gesagt, ähnlich wie bei einem Panthograph / Storchenschnabel. Das würde auch die vielfach in obigen Zusammenhängen verwendeten Zahnräder erklären.

Mittwoch, 17. April 2013

Spezielle Kugeln

Schon immer hatte ich mich gefragt, was eigentlich obiger Name bedeutet, wofür stehen das "K" und das "tel"? Und nun noch dazu, warum eine glänzende Kugel mit speziellen Linien darauf?
Vielleicht sowas wie "Kryo-Telemetrie"?

Samstag, 6. April 2013

BILD als mediale "Bad-Bank"?

Vom jüngsten ZDF-Lotto-Skandal habe ich erst am Freitag und nur zufällig im Vorbeigehen vom Titel-BILD erfahren. Aber der Teletext von ARD und ZDF zeigt keinerlei Meldungen zum eigenen Skandal an, und Google liefert zum Thema nur Artikel der BILD. Augenscheinlich ist der beim ZDF passierte Skandal weder ein Thema für das ZDF selbst, noch für Konkurrent ARD, und auch nicht für die grossen, seriösen Zeitungen. Warum also für BILD, und nur für BILD, die jene Fragen stellt, die eigentlich Sache des ZDF wären?

Auch der kürzliche "Skandal" in den USA, wo ein Amok gelaufener ehemaliger Polizist sich in einem Haus in den Wäldern verschanzte, das dann von der Polizei selbst einfach angezündet und abgefackelt wurde, quasi staatliche Lynchjustiz per Scheiterhaufen, ohne hundertprozentig zu wissen, wieviele und welche Personen im Haus sind, war hier überwiegend nur ein Thema in der BILD. Warum?

Vielleicht weil man damit bestimmte Themen für die "seriösen Bürger", die BILD meiden, quasi "verbrennt", nicht diskutabel macht, aber immer auf die BILD verweisen kann, wenn es um die Frage geht, haben die deutschen Medien wirklich über alles berichtet, was sich ereignet hat.

(zum Thema Glücksspiele im TV siehe auch diesen Blogeintrag)

Dienstag, 2. April 2013

Umgekehrter Informationsfluss: Wann zahlen die Medien Überwachungsgebühren?

Die Wahrheit liegt in unseren Wohnungen, und es ist schon erstaunlich, wie deutlich unsere global aufs Engste vernetzten Medien darauf hinweisen, dass sie uns in unseren Wohnungen überwachen, wie beispielsweise folgender Trailer des TV-Senders Russia Today.

video

Wohl weil die Medien wissen, ungeheuerliche Wahrheiten werden ohnehin nicht geglaubt.

Aber auch die subtileren Äusserungen deutscher Medien weisen darauf hin, dass sie uns in unseren Wohnungen überwachen (TV-Moderator/in: "Wir sehn uns ...",)  und dennoch fällt es uns schwer, es zu glauben. Allerdings suchen Radio & Fernsehen in unseren Wohnungen weder nach der Wahrheit, sondern  Informationen (denn Wissen ist Macht) und nach menschlichen und materiellen Werten, also nach Sex, Geld, Gold und anderem, noch legen sie ihre Methoden und Techniken offen, sondern legen falsche Fährten und führen in die Irre.

Obiges Video soll kein RT-Bashing sein, im Gegenteil, "das ganze Bild" bekommt man nicht allein durch westliche und schon gar nicht deutsche Medien, sondern erst durch eher unübliche, abseitige Medien. Der obige Trailer von RT steht nur als besonders augenfälliges Beispiel stellvertretend für die Praxis aller Radio- und TV-Sender. RT und die westlichen Sender spielen zwar auf der Bühne das "good-cop-bad-cop"-Spiel und arbeiten hinter der Bühne zusammen, dennoch wird das Bild erst vollständig, wenn man beide kennt. Ich glaube, jetzt hab ich auch verstanden, was mit diesem Sendetitel wirklich gemeint ist.

Donnerstag, 21. März 2013

K-Pax

video


Süd-Koreas Antwort auf Begehrlichkeiten Japans, sich eine kleine, von Menschen unbewohnte Felseninsel anzueignen. Ob es als Modell auch für den Streit um die Falkland-Inseln taugt, zwischen Argentinien und Grossbritannien? 

Dienstag, 19. März 2013

Hessel: etwas Grösseres als Kapitalismus & Sozialismus

Eilfertig behauptet das Fernsehen zum Tod von Stephane Hessel, er habe den Kapitalismus kritisiert. Ich glaube das nicht. Beim Lesen seiner Streitschrift "Empört Euch!" und Hören einiger Interviews mit ihm, hatte ich eher den Eindruck, er meint etwas viel Grösseres, Mächtigeres und vor allem Konkreteres, real Existierendes, als nur das Abstraktum Kapitalismus: Interessanterweise ist der Polizei-, Medien- und Überwachungsstaat System übergreifend: es gab ihn im Sozialismus / Kommunismus und es gab und gibt ihn im Kapitalismus. Aber während Kapitalismus und Kommunismus nur abstrakte Begriffe mit vagem Inhalt sind, ist die Überwachung ganz reale Wirklichkeit, sind die Gedankenlesegeräte Wirklichkeit. Wer hingegen, wie die Medien, allein von Kapitalismuskritik redet, will offenbar ablenken, von der eigenen Überwachungspraxis.

Samstag, 9. März 2013

Trauerfeier für Hugo Chavez

Auch ich bin traurig, über den Tod von Hugo Chavez, irgendwie mochte ich ihn, er schien so menschlich und sozial. Nicht ein so roboterhaft-staatstragender Politbürokrat, wie so viele seiner Berufskollegen auf dem internationalen Parkett. Aber laut TV-Sender Al Jazeera hat das Jimmi Carter Center die Wahlen in Venezuela als die demokratischsten der Welt bezeichnet. Tatsächlich ist eine Wahlbeteiligung von 81% ein Ausdruck grosser Akzeptanz des Systems und grossen Glaubens der Bevölkerung an die eigene Souveränität. Davon kann man hier in den angeblichen und vermeintlichen Musterdemokratien nur träumen.

Der Sender zählt auch noch einige andere, hier zu Lande wenig bekannte Positivpunkte des System Chavez auf, die ich leider verpasst habe.
Und ich kann nicht glauben, dass so ein vital wirkender, noch relativ junger Mann, trotz Behandlung in einem Medizinwesen mit gutem Image (das kubanische) dennoch nicht gesund wird. Aber vielleicht hat er seinen Job letztlich doch etwas zu locker genommen. Man wünscht sich eine Fortsetzung der Arbeit von Chavez, aber als sein designierter Nachfolger Maduro auf der Feier spricht und lautere Töne anschlägt, wohl schon eine Art politische Propagandarede, da graust es mir, denn er klingt so durchgeknallt wie Adolf Nazi.

Sonntag, 3. März 2013

Ein Alptraum wird wahr: FAZ übernimmt Frankfurter Rundschau

Angeblich hat ein hochrangiger hessischer SPD-Politiker die Übernahme mit den Worten kommentiert: Er freue sich, dass die Frankfurter Rundschau wenigstens dem Namen nach noch weiter existiere.
Ist das noch Sarkasmus oder schon Idiotie.

Also ich glaube ja, die FR wurde absichtlich schon seit Jahren systematisch von innen her in den Ruin getrieben. So wenig Interesse an Ideen der Leser, zur Meisterung der Krise, das passte nicht zu einer "linken" Zeitung. Und während die SZ schon längst Werbung auf ihrer Website hatte, kam die FR mit einem Purismus daher, der schon unheilschwanger war, weil weder nötig noch dauerhaft möglich. Und tatsächlich: als die FR dann irgendwann auch Werbung auf ihrer Webpräsenz brachte, war die ungleich nerviger, weil aufdringlicher, als die der SZ. Eine ernsthafte und vor allem konstruktive Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Print und Internet habe ich zu keiner Zeit bei der FR entdecken können. Auch der Internetauftritt war vom Design her lange Zeit wenig nutzerfreundlich, was dem Verdacht systematischer Sabotage weiter Nahrung gab.

Nach meinem Eindruck werden etliche Projekte von innen her systematisch kaputt gemacht, um einer Zentralisierung und Monopolisierung Vorschub zu leisten. Etwa auch bei der Microsoft Encarta Enzyklopädie.

Samstag, 2. März 2013

Klang-Atlas des NDR

Der NDR hatte gerade einen "Klang-Atlas" herausgebracht, eine Landkarte auf welcher jene Orte markiert sind, wo es interessante Töne zu hören gibt (Der WDR hat schon seit vielen Jahren eine Sendung namens "Lauschangriff"). Das ist natürlich nur der öffentliche Teil. Im geheimen Teil nur für bestimmte Sender-Mitarbeiter zeigt die Karte all jene Wohnungen, in die es sich für die Redaktionen lohnt, hinein zu schalten, um dort die Mieter zu beobachten und abzuhören! So, wie das auch alle anderen TV- und Radio-Sender in Deutschland und dem Rest der Welt können und machen.

Freitag, 1. März 2013

Frühling bei France24

video

Zugegeben ein etwas zusammengeschnittener Clip (nicht beschnitten, und schon gar nicht Sinn entstellend!) .
Ist das französische Nachrichten-Flaggschiff France24 tatsächlich ein notgeiler Strauss-Kahn?

Gedankenlesen, Supraleitung, Stringtheorie und der ganze Rest

interessanter Artikel

Oscar-Verleihung 2013 - was war das denn für ein Bühnenbild?

Im Inneren eines Muskels, zwischen den Fasern und Filamenten?

Donnerstag, 28. Februar 2013

Eschbach trifft Matrix

In seinem Buch "Herr aller Dinge" entwirft Autor Andreas Eschbach das Szenario einer durch Nanoteilchen / Naniten ferngesteuert manipulierten Welt. Ähnlichkeiten mit bekannten Tatsachen lässt das Funktionsprinzip nicht völlig abwegig erscheinen.

Wir kennen durch Begriffe wie "links- oder rechtsdrehende Substanzen" die Existenz völlig gleich erscheinender Moleküle, also Nanoteilchen, die aber spiegelbildlich zueinander erscheinen und trotz identischer Summenformel z.T. völlig unterschiedliche physikalische, chemische und biologische Eigenschaften haben; und im Zusammenhang mit sog. Prionen, also bestimmten Protein-Molekülen, wissen wir, dass es zu Dominoeffekten kommen kann, indem spezifische Molekülfaltungen von scheinbar identischen Molekülen übernommen werden, wodurch sie auch ihre bisherige Funktion verlieren.

Möglicherweise ist es bereits Praxis, gezielt spiegelverkehrte Moleküle zu produzieren und zu applizieren, oder durch bestimmte Umgebungsvariablen in vivo direkt zu erzeugen, ähnlich wie man die Form eines Bimetalls ändert, durch Anlegen einer elektrischen Spannung.

Im Film Matrix wurde im Körper des Helden ein Miniroboter implantiert, der ihn von innen überwacht und manipuliert. Die Erfahrung lehrt immer wieder, was man uns in Spielfilmen aber auch in Dokus als durch Elektronik und Mechanik verwirklichte Realität präsentiert, wird tatsächlich oft aber mittels Biotechnologie und Medizin verwirklicht.
Etwas Ähnliches wie obige Szene in Matrix ist offenbar mittels biologischer Nanotechnik tatsächlich Realität: Offenbar kann und wird Körpergewebe (also komplexe Moleküle, somit Nanowelt) von aussen und aus der Ferne quasi gezielt "umgefaltet" und verliert dadurch seine bisherige Funktion (gesteuert durch quantenphysikalische Zwillingsphänomene?). Es kommt beispielsweise zu Gewebeblutungen - bis durch Fern-Impuls die Moleküle wieder in ihre frühere Form zurückschnappen und ihre Funktion beispielsweise als Bindegewebe wieder übernehmen und die Blutung endet.

Ach ja: Die Form von Prionen erinnert irgendwie an Vorstellungen von der Stringtheorie.

Freitag, 15. Februar 2013

Galileo Galilei Tag

Anlässlich dieses Tages stelle ich die Frage, warum das Weltall - nach einem angeblichen Urknall, also einer gigantischen Explosion - eigentlich voller kugelrunder rotierender Himmelskörper ist. Nach einer Explosion sollte man eigentlich nur noch unregelmässig geformte Materiefetzen erwarten. Statt dessen überall rotierende Kugeln. Warum ist das so? Yogeshwar und Lesch, übernehmen Sie!

Sonntag, 13. Januar 2013

Ein mutiges Mädchen

Jessica Watson in ihrem Buch:

"Dieses Buch zu schreiben entpuppte sich als weitere grosse Herausforderung. Aber glaubt mir: Es wird dechiffriert und Korrektur gelesen bei euch ankommen!"

Während sie immer wieder im Buch über ihre sieben monatige Nonstop- und Solo-Weltumsegelung betont, sie verbringe dort auf den Ozeanen die Zeit ihres Lebens und geniesse jede Sekunde (trotz insgesamt sechs Kenterungen!) und hätte gerne auch noch eine weitere Runde (um die Erde) gedreht, zitiert sie ganz am Schluss ihres Buches Sir Edmund Hillary, der als erster bekannter Mensch den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, erklomm, mit den überraschenden Worten: "Wenn man einmal da war, möchte man nur noch zurück!"

Donnerstag, 10. Januar 2013

Raffiniert: Jasper Fforde – SHADES OF GREY / GRAU

In dem fantastischen Roman spielt Farbensehen eine zentrale Rolle. So besteht die dort beschriebene Gesellschaft aus „chromatisch höher und tiefer Gestellten“.
Es gibt völlig absurd erscheinende Gesetze und Wissen wird systematisch vernichtet.
Nach einiger Zeit des Lesens wird klar, dass im Kern unsere real existierende Welt beschrieben wird, allegorisch absurd verfremdet.


Weil in unserer real existierenden Wirklichkeit die Macht der Herrschenden sich im Wesentlichen auch auf die technische Fähigkeit zum Gedankenlesen stützt, was augenscheinlich mittels eisgekühlter, supraleitender Spezialantennen praktiziert wird, deren theoretische Grundlage wohl die sog. Quantenchromodynamik ist, also die QuantenFARBdynamik, in der es u.a. um "Farbkräfte" und "Farbladungen" geht, darum ist die Hirarchie beim Farbensehen im Roman vermutlich eine Allegorie auf die Unterschiede in der gesellschaftlichen Stellung von uns Menschen je nach unserem jeweiligen Zugang zum technischen Gedankenlesen. Je mehr und besser jemand im Roman Farben sieht, also je besser jemand in der Realität Zugang zum technischen Gedankenlesen hat, desto höher ist seine gesellschaftliche Stellung - und umgekehrt. Die sog "Grauen" können keinerlei Farben sehen und bilden folglich die gesellschaftliche Unterschicht.
Im Roman wird das technische Gedankenlesen zwar nicht direkt erwähnt, aber an mindestens ein, zwei Stellen verfügen handelnde Personen über ein situatives Wissen über andere Personen, das über das normal erklärbare Mass hinausgeht. Auch wird keinerlei Polizei erwähnt, obwohl wir wissen, irgendwie und irgendwo wird sie schon sein. Vielleicht wird ihre Existenz genauso verschwiegen, wie die des technischen Gedankenlesens.

Die "Perpetulit-Strassen" sind vermutlich das was in anderen Geschichten anderer Autoren "Sleepy Hollow" (Schläfrige Schlucht) genannt wird.

Die zentrale Bedeutung von Farben, insbesondere wie sie auf dem deutschen Buchcover dargestellt sind, lässt tatsächlich an Kugeln, also auch an Elementarteilchen, und an diese Farb-Schirme denken, die hier & da als den ganzen Globus und Atome? umhüllend dargestellt werden und wohlmöglich die "farbigen" Spins von Quarks symbolisieren sollen.
Es könnten aber auch jene Schwingungsfrequenzen von Atomen und Molekülen gemeint sein, die mittels Laser detektiert und in Informationen umgewandelt werden und mit denen die Welt belauscht wird - einschliesslich unserer Gedanken.
Hingegen das Buchcover der englischen Originalausgabe weist schon ziemlich direkt auf die Technologie des Gedankenlesens mittels Quantenfarbdynamik hin. Auch erinnert das Ganze an die „Chrome-Sitar“, die wohlmöglich eine Chromat-Sitar, also eine Farben-Sitar ist, deren Resonanzsaiten empfänglich für unterschiedliche Farbladungen und Farbkräfte sein könnten.

Das "Schnürsenkel-Imperium der Oxbloods" meint wohl die Stringtheorie als Herrschaftswissen einer Wissenschaftler-Dynastie solch altehrwürdiger Elite-Unis wie Oxford und Cambridge. Dieser Wissenschafts-Adel ist nicht blaublütig sondern eben Oxford-blütig.

Eigenartig auch andere Parallelen: Die Handlung spielt hauptsächlich in einer Stadt names Karmin, die in der Peripherie des Landes liegt, was mich an den Roman „Schnee“ von Orhan Pamuk erinnert, der ebenfalls in einer Stadt an einer weit abgelegenen Grenze des Landes spielt und die Stadt heisst Kars. In beiden Romanen ist diese abgelegene Stadt (Karmin in GRAU, Kars in SCHNEE) ein verblasster Rest einer einst glorreichen städtischen Vergangenheit. Tatsächlich gibt es den geologischen Begriff des "Kar", der etwas mit einer Hohlform und Schnee und Eis zu tun hat. Schnee & Eis via Kar also vermutlich als Hinweis auf Supraleitung. Ein "Kar"scheint also tatsächlich wichtig und eine gewollte Parallele beider Romane zu sein. Auch dass die Hauptpersonen in beiden Romanen, die den Ort der Haupthandlung besuchen, kurz nach ihrer Ankunft vom örtlichen Zeitungsreporter kontaktiert werden, ist eine Parallele. Ebenso wie der Umstand, dass Schaubühnen eine wichtige Rolle spielen. Jasper Fforde scheint sich mit GRAU also entweder auf SCHNEE von Orhan Pamuk zu beziehen, oder beide behandeln auf ihre Art das selbe Thema und Prinzip, und kommen darum zwangsläufig zu parallelen Beschreibungen.

Der Roman trifft offenbar so genial die Wirklichkeit, dass die geheimen professionellen Verschleierer, Verharmloser und Zerstreuer ausgerückt sind und mit hastigem Eifer betonen, der Roman sei ja reine Fiktion und die beschriebene Welt in weiter Ferne - so beispielsweise eine Website des WDR. Andere Websites, mit dem Namen der Hauptperson des Romans als Webadresse, versuchen den Roman als kunterbunte Kinderwelt zu verharmlosen. Angesichts der im Roman beschriebenen grauenhaften dunklen Seite der bunten Scheinwelt, ist das ziemlich auffällig.


Die bunte Welt in GRAU, als Allegorie auf die Wirklichkeit, zeigt als furchtbares Extrem, dass die Maschinerie von Faschismus und Vernichtung im Verborgenen offenbar weiter betrieben wird. Wer in "GRAU" nicht genug "Meriten" anhäuft, von den Herrschenden nicht als unterwürfig und nutzbar genug für die Gemeinschaft beurteilt wird, muss mit dem Nachtzug zum "Reboot" (zur vermeintlichen Umerziehung) fahren und wird danach angeblich woanders angesiedelt.

Sehr real. Weil das hier keine professionelle Buchkritik ist, sondern Reflexionen in einem persönlichen Weblog, darum folgende Ergänzung: Auch ich bin vor vielen Jahren mit dem Nachtzug zum "Reboot" gefahren. Nicht in eine Fantasiestadt und auch nicht beispielsweise nach KARlsruhe, sondern nach München, und dort nur mit knapper Not mit dem nackten Leben davongekommen. Kurz danach traten tatsächlich Journalisten in mein Leben und für die Schaubühnen bin ich offenbar ein gefundenes extra und speziell erzeugtes Fressen.

Folgendes Foto mit dem eine Kugel oder den Globus umschirmenden "Regenbogen" zeigt zweierlei auf: Die Verbindung von Fiktion und Wirklichkeit, sowie die Globalität der genannten Herrschaftstechnologie bzw die globale Vernetzung der herrschenden Eliten. Hierbei geht es NICHT primär um die gezeigten Politiker mit der neuen Regierungschefin von Südkorea! Ähnliches gibt es zB auch von Berlusconi.




So mancher fragt sich vielleicht, was ist mit dem Sat1-Ball? Stimmt, den hatte ich völlig übersehen; entweder weil das Logo schon älter ist als meine obige Erkenntnis, (früher hatte ich gedacht, der bunte Sat1-Ball symbolisiert einfach nur die globale Präsenz des Farbfernsehens), oder weil die den Ball (der offenbar nicht den Globus symbolisieren soll) farblich blasser gemacht haben, vielleicht um "keine schlafenden Hunde zu wecken".

Mittwoch, 9. Januar 2013

Als Arzt gegen gesunde Ernährung, wie passt das zusammen?

Er ist katholischer Amtsträger im Revier des WDR. Und er macht Propaganda gegen gesundes Essen.
So schamlos hat in letzter Zeit kaum ein Arzt offen dafür geworben, dass er nur mit kranken Menschen Geld verdienen kann. Ist man dann eigentlich ein echter Arzt, wenn man gegen eine Ernährung eintritt, die für Menschen gesund ist?

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Polizeistaat im Fernsehen

Dass es nicht leicht ist, in der ARD zwischen den am laufenden Band versendeten Tatort-Krimis noch andere Sendungen zu finden, wusste ich mittlerweile, und auch dass das ZDF diesbezüglich nicht viel anders sein kann, war mir durchaus klar, aber wie weit die Durchseuchung der TV-Welt mit Polizeistaat geht, hat mich vor kurzem dann doch neu entsetzt, als ich zufällig eine Sequenz einer Sendung namens "Notruf Hafenkante" mitbekommen habe. Da tummeln sich schwer bewaffnete Schwarzuniformierte in einem Krankenhaus auf Gängen und in Zimmern, schieben zusammen mit Ärzten und Pflegern Betten durch die Gegend, stehen sogar schwer bewaffnet und in schwarzer Uniform als Grüppchen am Bett einer gerade Mutter gewordenen jungen Frau, während Schwestern der jungen Mutter ganz ruhig, lieb und sensibel ihr Baby überreichen, so als sei es völlig normal, dass in einem vollkommen weissen Klinikzimmer schwer bewaffnete Schwarzuniformierte wie Klone von Darth Vader am weissen Bett stehen, in dem eine leicht bekleidete junge Frau liegt.

Polizisten in Strassenuniform in Krankenzimmern und auf Krankenhausgängen, im Gespräch mit Ärzten und mit Patienten, so als seien sie weise Lebensberater, gute bewaffnete Hirten, Kumpels und Freunde und Helfer im Staatsauftrag, quasi kleine staatliche Supermänner für alle und jede Lebenslage.


Nach "Notruf Hafenkante" (Klingt wie Notruf harte Kante und ist Krankenhausserie oder Serienkrimi oder ein Bastard aus beidem) kam sofort "Soko Wismar", auch ein Serienkrimi. Derart im Alltag militarisiert war wohl nichtmal die DDR. Jedenfalls erinnern solche Szenen an mittelamerikanische oder afrikanische Militärdiktaturen, nicht an einen rechtstaatlichen, demokratischen Staat, in dem Probleme in erster Linie und überwiegend durch zivile Massnahmen gelöst werden oder gar nicht erst erzeugt werden, und nur die kriminellen Spitzen des polizeilichen Eingriffs bedürfen. Tatsächlich sind aber Polizeipräsenz und polizeiliche Eingriffe der Grundzustand in diesem Land.
Kein Wunder, dass schwere Medizinverbrechen noch immer wie zu Mengeles Zeiten straflos bleiben, wenn Ärzte und Bullen gemeinsame Sache machen. Wer A wie Arzt sagt, muss in diesem faschistischen Land offensichtlich auch B wie Bulle sagen. Oder hat irgendjemand schonmal gesehen oder davon gehört dass Polizisten Ärzte verhaften, wegen Körperverletzung, fahrlässiger Tötung oder Mord, womöglich sogar aus dem Krankenhaus heraus? Ich noch nie. Aber wenn irgend eine Medientussi mit Lügenmärchen den "Wetterfuzzi" Kachelmann eines Verbrechens beschuldigt, dann wird der noch auf dem Flughafen verhaftet und bleibt als Unschuldiger Monate im Knast.
So, wie die Ammies mit ihrem Waffenwahn uns durchgeknallt vorkommen, so kommen mir die Deutschen mit ihrem Polizeiwahn faschistisch vor.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Gold-Else

Sabine Knoll, bka (better know aas) Else Buschheuer hat kürzlich heimlich den ehemaligen Intendanten des MDR, Udo Reiter, geheiratet. Ein deutscher Topf und ein deutscher Deckel haben sich gefunden, um ihr deutsches Süppchen zu kochen.
Ich glaube, die Leipziger Journalistin, im Buch 1 Billion Dollar von Andreas Eschbach, hat als "Vorbild" die oben Genannte.

Dienstag, 27. November 2012

Moderner Journalismus

"Es gibt eine ganze Menge Leute, die uns nicht für voll genommen haben, weil wir die Nachrichten schreiben, bevor die Ereignisse geschehen sind, und meinten, was wir tun, sei nicht Journalismus, sondern Wahrsagerei. Aber später konnten sie nicht verbergen, wie erstaunt sie waren, als die Ereignisse sich genauso entwickelten, wie wir sie beschrieben hatten. So manchen Vorfall hat es nur gegeben, weil wir ihn im voraus zur Meldung gemacht haben. Das ist moderner Journalismus!"

Aus dem durchaus lesenswerten Roman "Schnee", von Orhan Pamuk.
Darin geht es wesentlich auch um den fliessenden Übergang zwischen Schauspiel und Macht, dominiert und ermöglicht durch Eis und Schnee.

Mit diesem "modernen Journalismus" ist vermutlich sowas und sowas gemeint.

Lässt ARD hier Bloginhalte sabotieren?

Folgendes Video hatte ich ursprünglich dort gepostet und im Editormodus sieht es auch ganz normal abrufbar aus. Erst zufällig habe ich entdeckt, dass man es im Blog nicht ansehen kann. Hat das Staatsfernsehen ARD bei dem für diese Anstalt peinlichen Video ihre Pfoten drin gehabt und für eine Sabotage gesorgt? Das hier nun nochmal gepostete Video habe ich im normalen Blogmodus getestet und es lässt sich anschauen, gehört aber eben eigentlich dort hin.

video

Dienstag, 20. November 2012

Sexueller Missbrauch und Medien

Ein systematischer sexueller Missbrauch geschieht nicht nur an kleinen Kindern und nicht nur in Belgien und Grossbritannien, sondern an allen zeitweilig oder dauerhaft Schwachen und Ohnmächtigen, durch die Starken und Mächtigen auch in Deutschland. Also auch an Patienten, männlich wie weiblich, an sozial Isolierten und Unterschichtlern. Die Kinder, die im aktuellen BBC-Skandal um Jimmy Savile betroffen sind, gehörten vermutlich nicht gutsituierten Kreisen an. Man sollte also den Blick nicht schon wieder verengen.

Samstag, 17. November 2012

Vorbild DDR: FR meldet Insolvenz an

!Wenn demnächst jemand das Gefühl hat, ich sei abgetaucht und man höre so gar nichts mehr von mir – ja, ich bin abgetaucht, aber ich höre und sehe alles! " verrät uns eine Kommentatorin der insolventen Frankfurter Rundschau. Das erinnert mich an die DDR: auch der dortige Geheimdienst StaSi sah und hörte angeblich alles, was aber die Insolvenz der DDR eigenartigerweise nicht verhindern konnte.

Twin Tower - Half Power - Double Fantasy

U 2 (deutsch: Du Zwei), Ich + Ich. Heute vor etlichen Jahren hatte Ex-Beatle John Lennon mit seiner Frau Yoko Ono die Schallplatte Double Fantasy veröffentlicht. Kurz darauf wurde er von einem (unzufriedenen Plattenkritiker?) erschossen.



Das obere Bild zeigt die New Yorker ehemaligen Twin Tower des WTC, das untere Bild eine Gen-Sequenzierung.

Montag, 12. November 2012

Ein SPY namens PSY

Welch gelungene Tarnung eines koreanischen Spions der Abteilung Comedy & Musik. Durch raffinierte Umgruppierung der drei Buchstaben seiner Berufsbezeichnung SPY (also: Spion) in PSY (YPS gab‘s schon), verschleiert der SPY PSY seine wahre Tätigkeit und führt das Publikum in die irre (eben: PSY). Dass das Ganze eine faschistische, geheimpolizeiliche Verbrecherscheisse ist, machen einige Bilder deutlich: Nazi-Symbol: Zahnrad und koreanische Nordgrenze

Sonntag, 11. November 2012

Verblöffend

Pikant, wenn Enthüllungsbuch-Autoren selber zu den Verschwörern gehören und ihr "Enthüllungs"-Buch keine Vorhänge beseite zieht, keine echten Geheimnisse lüftet, sondern selbst Teil einer Verschleierung und Ablenkung vom Wesentlichen - also selbst ein Bluff ist.



Freitag, 9. November 2012

Daheim & unterwegs

Was Menschen unterwegs in Südkorea offenbar gerne mal Tieren antun, das verbrechen Ärzte daheim in Deutschland gerne mal an Patienten - mit Deckung von Justiz, Politik und Medien.
An private Leser: Videoszene ist nur für Erwachsene mit robusten Nerven.

video




Ausschnitt aus dem - wie ich finde bis auf solche Szenen eigentlich gar nicht so beeindruckenden - Film: Seom - Die Insel
Könnte man der Bevölkerung auch nur einen kleinen Teil dessen klar machen, was hinter den Kulissen der Alltagswirklichkeit getan wird, würden vielleicht Millionen Menschen in Ohnmacht fallen.


Montag, 22. Oktober 2012

Korean crap & rip-off: Gangnam Style

Das Original aus den Slums von Kinshasa ist besser:

video

Angeblich singen die Kinder über ihren Mangel an Vitaminen. Wahrscheinlich von Vitamin B (eziehungen), zu den Wohlstandsquellen der sog. 1. Welt.

Auszug aus der sehens- und hörenswerten DVD Jupiter's Dance

Sonntag, 21. Oktober 2012

Gesichtsschleier: Reaktion auf penetrante Neugier der Medien-Welt?

Neulich beim Durchzappen mal ein paar Minuten an einer dieser unsäglichen Plapper- und Quasselsendungen hängengeblieben, jenes Senders, der hauptsächlich Tatorte in die Wohnzimmer verklappt und wo andere Sendungen nur eine kurze Unterbrechung dieser Endloskrimiserie sind. Dem entsprechend niedrig ist die Qualität. Talk-Show als Reality-Soap eben. Länger hängen geblieben, weil dort eine voll verschleierte Muslimin sass, die auf schweizer-deutsch und in besonnenem Ton einige kluge, wahre Dinge sagte. Man konnte nur ihre Augen erkennen und je länger ich den Dialogen zwischen ihr und ihren Kritikern zuhörte, desto faszinierender fand ich, dass man ihr Gesicht, also ihre Mimik nicht sehen, sondern sich allein auf ihre Stimme und den Inhalt des von ihr Gesagten konzentrieren konnte und musste.
Im ersten Moment fand ich, dass sie durch das Verbergen ihrer Mimik sich gegenüber ihren Mitdiskutanden eine Vorteil verschafft habe, weil man ihr keine Gefühle am Gesicht ablesen konnte. Aber dann wurde mir plötzlich bewusst, dass mit allgegenwärtigen Überwachungs- und Handykameras und den bis auf die Pickel im Gesicht heranzoomenden Fernsehkameras, auf jedes Zucken im Gesicht, also auf jede Gefühlsregung der Menschen, geradezu Jagd gemacht wird. Die übrigen Gesprächsteilnehmer wirkten auf mich plötzlich wie nackte Eingeborene, die ihr biologisches Alter, ihre psychosomatischen Deformierungen und ihre Gefühlsegungen im Gesicht offen zu Markte tragen, während die Muslimin hinter ihrem Gesichtsschleier mir plötzlich der Situation allein angemessen erschien: in einer Gesprächsrunde in fremder Umgebung mit fremden Gesprächsteilnehmern vor fremden Kameraugen einer Sendung die von unbekannten Menschen gesehen wird, braucht es nur die Stimme und den Inhalt des Gesagten, die anderen Talkleute erschienen mir plötzlich wie aufdringliche Exhibitionisten. Mir schien plötzlich das Tragen einer Gesichtsschleiers wie eine auf die penetrante Zudringlichkeit unserer heutigen Medienwelt sehr angemessene Reaktion von Leuten, die Mensch bleiben wollen - also Wesen mit Intimität und Privatheit. Vielleicht ist die Burka bzw der Islam die heute genauso erschreckende, aber richtige Antwort auf die furchtbare Wirklichkeit unseres westlichen Daseins als Sklaven und Herdentiere der Medien?

Montag, 15. Oktober 2012

Erst die Wirklichkeit, dann der Film

Stark verfremdet, aber doch wiedererkannt: Awake

Montag, 1. Oktober 2012

Der für den Westen gute Islam: spinning round



Islam-Symphathie Video: Sufi Soul - The Mystic Music of Islam, von William Dalrymple.
Das Video beginnt mit "spinning" (whirling), und gegen Ende spricht Musikerin Abida Parveen von "holy radiations".
video
Je länger Dalrymple im Video auftaucht, desto unwilliger wirken seine Kommentare und er wie in die Szene heineingestellt.
Die Fontäne in Fes erinnert an folgende Formen und Symbole: Mustererkennung

Sonntag, 30. September 2012

BundesVisionSongContest

so, wie ich ihn beim kurzen Rein- und wieder Rauszappen erlebt habe:

Dienstag, 25. September 2012

"Satire darf alles; mehr Satire"

so die Feststellung und Forderung einiger Leute. Ja, aber doch bitte nicht weiterhin so einseitig! Ich kann mich nämlich nicht erinnern, schoneinmal eine ganze Zeitungsseite voll bissiger Satire gegen die deutsche Polizei oder gegen deutsche Ärzte gesehen zu haben! Gründe und Anlässe dafür gibt es fast täglich genug. Aber böse Satire über eine der beiden Gruppen wäre nämlich ein böser Tabubruch im deutschen Polizeistaat! Satire nicht vom Hauszeichner, der wahrscheinlich eh mit der Polizei zusammenarbeitet und einen Arzt in der Familie hat, sondern von wirklichen Kritikern dieser beiden Berufsgruppen.

Was das aktuelle Schmähvideo eines koptischen Christen angeht, gegen den Islam, so wundert es mich, dass unsere deutschen Medien beim Ausbruch des „arabischen Frühlings“ in Ägypten zwar vorrangig die Sorgen der koptischen Christen in Kairo zum Ausdruck brachten, aber nun kein Statement von dort einholten, ob sich die dortige christliche Gemeinde von dem Schmähvideo ihres amerikanischen Glaubensbruders distanzieren. Zweierlei Mass also, mit dem der Westen und dessen Medienmacht misst.

Das Bild, welches deutsche Medien von der islamsischen, arabischen Welt zeichnen, ist das eines überbevölkerten, schmutzigen, chaotischen, irrationalen Gewimmels, im Vergleich zu unserer sauberen, geordneten, kontrollierten, rationalen, westlichen Welt. Aber wenn in der muslimischen Welt gewaltsam gegen den Westen demonstriert wird, wie gerade wegen des o.g. Videos, dann heisst es in unseren Medien, die Demonstranten seien von hinter den Kulissen, von radikalen Mullahs angestachelt und gelenkt worden, also quasi eine Art Verschwörungstheorie von langer Hand geplanter Aktionen in der ansonsten chaotischen muslimischen Welt. Hingegen das Schmähvideo aus der total kontrollierten Welt des Westens, ist nicht mit Willen oder Duldung höchster Kreise lanciert worden, sondern angeblich das zufällig in die breite Öffentlichkeit gespülte Werk eines einzelnen christlichen Glaubensfanatikers. Also im Westen, wo kein Floh unbemerkt husten kann, passieren die problematischen Dinge angeblich immer zufällig und ohne Wissen und Willen der Mächtigen, hingegen in der "chaotischen islamischen Welt" sind alle Aktionen gegen den Westen angeblich von langer Hand geplant.

Mittwoch, 19. September 2012

Liebe Katzen- und Hundefreunde

Nicht selten sehe ich an Bäumen und Laternenpfählen eure Vermisstenanzeigen, meist mit Bild, ihr sucht euren entlaufenen Fiffi oder eure Mieze und gebt einige Wesensbeschreibungen, wie etwa scheu, zutraulich, verschmust, ängstlich.
Wohl jeder hat als Kind selbst oder bei Nachbarn, Verwandten oder Freunden schoneinmal erlebt, dass Haustiere entlaufen sind und vermisst wurden. Früher kursierten Gerüchte über Tierfänger und Versuchstierlabore, in denen die scheinbar herrenlosen Hunde und Katzen angeblich landeten. Welche Befürchtungen heute kursieren weiss ich nicht, aus den Medien erfährt man das ja nicht. Aber was man aus den Medien erfährt ist, dass in den letzten Jahren es immer mehr Tierfreunde mit Vorliebe für Reptilien gibt, wie etwa Krokodile, grosse Echsen, Gift- und Würgeschlangen. Als Tierhalter wisst ihr, Tierfutter ist nicht billig. Ihr ahnt jetzt vielleicht, worauf es hinausläuft. Auch Hunde und Katzen sind eigentlich Raubtiere, aber eben mit hervorgezüchtetem Kuschelfaktor. Aber warum hält sich jemand Reptilien? Vielleicht ist er fasziniert vom Räuberischen im Raubtier? Will live dabeisein und sich angucken, wie ein Krokodil, eine grosse Echse, eine Gift- oder Würgeschlange ein lebendes Tier erbeutet.

Aber Lebendfutter ist sicher richtig teuer und grosse Tiere wohl nicht im Laden zu bekommen, weil womöglich verboten. Also was macht der Reptilien haltende Nachbar, der entweder kein Geld für lebende Kaninchen oder Laborraten hat oder ausgeben will? Warum nicht streunende Katzen und Hunde mit Leckerlies anlocken, und einfangen? Und dann mal zugucken, was die durch die Gegend streifende Mieze und Nachbars Lumpi für eine Figur machen, wenn sie im Reptilienkeller einer Gift- oder Würgeschlange oder einer grossen Echse vor die Nase laufen oder von dem Tümpel im Krokodilgehege trinken. Von so etwas gibt es sicherlich auch Videoaufnahmen, aber aus irgendwelchen Gründen gibts die nicht im Fernsehen und wohl auch nicht bei YouTube zu sehen. Vor einiger Zeit gab es mal eine Berichtewelle über Kühe, die in Asien einfach in Löwengehegen abgeladen wurden.

Ja, es ist grausam, liebe Hunde- und Katzenfreunde, aber habt ihr euch mal überlegt, wo das Futter für euren vierbeinigen Liebling herkommt? Dass das feine Futter aus der Metalldose mal eine kuschelig-warme Kuh war, die wohlmöglich einmal gemütlich auf einer Weide graste und mit zutraulichen Kuhaugen an den Zaun getrottet kam, um sich ihre warme, weiche Nase berühren oder die puscheligen Ohren kraulen zu lassen.

Damit ihr euren vierbeinigen Zimmerliebling von euch als Dosenöffner abhängig machen könnt, muss die Kuh in die Dose. Dazu wird sie mit Gewalt in einen engen Transport-LKW gepfercht, viele Kilometer durch winterliche Kälte oder sommerliche Gluthitze über die Autobahn gekarrt, im Hof des Schlachthofs abgeladen, wo sie schon das Blut und die Angst ihrer leidenden und toten Vorgängerinnen riecht. Einige geraten in Panik und versuchen zu fliehen und werden dann von Polizei erschossen. Wer bleibt, wird nach quälenden Stunden einsam in der kalten Trostlosigkeit vor dem Schlachthof grob und mit maschinenhafter Gnadenlosigkeit in die Schlachtbox getrieben, um dort mit Bolzenschuss oder elektrischem Strom halb getötet zu werden, damit sie sich nicht mehr dagegen wehren kann, auszubluten und mit der Kettensäge zerteilt zu werden. Alles, damit ihr eure Fleischeslust stillen könnt und für eurer Kucheltier Futter habt.

Was kann man tun? Beispielsweise könnte man auf Fleisch fressende Haustiere verzichten, und man könnte Vegetarier werden. Vielleicht gibt es auch Patenschaften für Kühe, die nie zum Schlachhof müssen und die man zum Streicheln besuchen kann.



Donnerstag, 13. September 2012

Meine Buch-Kritik: A. Eschbach: Eine Billion Dollar

Zuerst ist mir das vorangestellte Zitat von Churchill aufgefallen, Demokratie sei die schlechteste Regierungsform, dann fand ich vorne auf den ersten Seiten eine Bemerkung, von der ich nicht wusste, ob sie ein Fake und in allen Ausgaben dieses Buches steht, oder nur in bestimmten Ansichtsexemplaren, denn sie war an Rezensenten gerichtet, ihre Kritik nicht vor dem 11.09.2001, dem angeblichen (und wohl tatsächlichen) Erstverkaufstag des Buches, zu veröffentlichen, zusammen mit dem Hinweis, das Buch sei ein unverkäufliches Leseexemplar. Mittlerweile weiss ich, dass das kein „Witz“ des Autors kurz nach Nine-Eleven sein sollte, denn diese Bemerkung war offenbar tatsächlich nur in bestimmte kostenlose Ansichtsexemplare gedruckt. Dass das Buch also wohl tatsächlich schon vor Nine-Eleven geschrieben und genau an dem Tag auf den Markt kam, als diese unfassbaren Anschläge in den USA passierten, das ist ein ziemlicher Hammer. Zumal das Buch von New York und auch vom World Trade Center handelt. Das würde bedeuten, der Autor ist wohlmöglich Mitwisser oder Teil einer Verschwörung, die schon vorher wusste, dass am 11-09-2001 etwas Wichtiges in den USA, in New York und gar mit dem WTC passieren wird. Dafür spricht, dass die im Buch beschriebene Leipziger Journalistin offenbar als reales Vorbild die Medienfrau Else Buschheuer, alias Sabine Knoll hat, die ebenfalls aus Leipzig stammt und während der Anschläge in New York weilte. Den im Roman die Welt beherrschenden Wirtschaftskonzern des John Fontanelli, dessen Vermögen auf durch die Jahrhunderte bewahrtes und vermehrtes Vermögen basiert, lese ich als Allegorie auf ein real existierendes den ganzen Globus beherrschendes Imperium aus Geheimdiensten, Militär, Polizei, Medizin und Medien, denn deren Existenz wird im Buch weitgehend totgeschwiegen. Namen und Initialen des Magnaten wecken diverse gedankliche Assoziationen: Fontanelli klingt auch ein bisschen wie Freemansonry (= Freimaurerei). Last but not least bedeutet Fontanelli übersetzt vielleicht „kleine Fontäne“, was wiederum an diverseste aktuelle Symbole der Macht erinnert: Der Autor scheint brisante wahre Wirklichkeit auf dreierlei Weise zu verschleiern: entweder totschweigen (so kommen Geheimdienste, Militär, Polizei und Medizin als elitäre Macht-Imperien entweder gar nicht oder nur ganz kurz und am Rande vor.Medien und Banken sind nur Abteilungen und Unterabteilungen der Geheimdienste.), oder nur kurz und dezent streifen (der Musterungsbefund ist ein alles entscheidender aber nur kurz erwähnter Link zum Militär. Woher weiss der Unbekannte von dem negativen Befund, wenn er nicht selbst Teil des Militärkomplexes ist?), oder durch Einbettung der Wahrheit in einen Kontext aus Wirrniss, Phantasie und Krankheit (an solche Theorien möchte man als Leser dann nicht gerne glauben). Fazit: Der Roman ist interessant und aufschlussreich, aber der Autor totschweigt oder verschleiert brisanteTatsachen und führt absichtlich in falsche Richtungen.

Dienstag, 11. September 2012

ZEIT und SPIEGEL decken auf: war Einstein Relativitätstheoretiker?

Es ist noch geheim, aber die beiden hamburger journalistischen Flaggschiffe sollen an einer investigativen Story über Verschwörungstheorien arbeiten und dabei herausgefunden haben, dass der berühmte Physiker Albert Einstein wohlmöglich ein Relativitätstheoretiker war. Anlass zu dieser gewagten Vermutung gibt die Tatsache, dass Einstein immerhin zwei Relativitätstheorien entwickelt und veröffentlicht hat, die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie. Beide sind noch heute wirksam, was als Beweis für die Hartnäckigkeit mancher Theorien genommen wird. Wie auch immer, schon heute kann als sicher gelten, Einstein war Physiker.

Der NDR, die Bestie im Norden!

Die formulieren das natürlich selbst etwas anders. Übrigens ist oder wird Sodomie / Zoophilie in Deutschland wieder offiziell verboten. Aber das gilt natürlich nur für Kleinen, die sich erwischen lassen müssen.

Deutsches Kinderverdummungsfernsehen

Das lief mindestens einmal im Kinderkanal von ARD und ZDF, und im Sonntags Vormittags Programm des sog. "Ersten":

Wenn das die Sorte Kindererziehung ist, die Deutschland seit einiger Zeit auch mit Militärgewalt in Afghanistan etabliert, dann scheinen jene Taliban in Pakistan, die Mädchen mit Gewalt vom englischen Schulunterricht fernhalten wollen, die andere Seite der selben Verdummungsstrategie zu sein.


Denn während das deutsche Fernsehen die Kids dazu erzieht, mit ihrem Kopf Schwämme auszupressen, lehrt die BBC den Kindern den Umgang mit Gedankenlesegeräten.

Montag, 10. September 2012

"Wir lieben Niedersachsen",

weil das "Wir-Gefühl" hier einfach ansteckend ist.

Dienstag, 4. September 2012

Freitag, 31. August 2012

Eine Christin und eine Muslimin sitzen auf einer Parkbank

, sagt die Christin zur Muslimin:
"Wärst Du keine Muslimin, sondern eine Muslima, wär' ich keine Christin, sondern eine Christa."

Wikileaks Gründer Julian Assange hat eigenen TV-Sender

JA-TV
Während Assange als Auslöser des Arabischen Frühlings - auf Grund seiner Veröffentlichung der sog. Botschafter-Kabel - in den westlichen Medien eigenartigerweise kaum vorkommt, nimmt er im TV-Sender Russia Today gefühlt zeitweilig fast den gesamten Sendeplatz ein, in denen er u.a. Interviews via Skype mit obskuren Personen überall in der Welt führt.

Mittwoch, 29. August 2012

"Kiffen macht dumm." Beweis?: Arbeitslosenquote im Kifferparadies Holland ist zweitniedrigste der EU

Unisono verbreiten alle deutschen Presseorgane das Gerücht, kiffen mache dumm.
Der Beweis dafür ist dann wohl?, dass das Kifferparadies Holland seit je her eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in der EU, eines der besten Gesundheitswesen der Welt und eine der zufriedensten Bevölkerungen der Welt hat.

Freitag, 24. August 2012

TV kostenlos von Kabel Deutschland

Wer sein Kabel-TV-Programm mal eine Zeit lang von Kabel Deutschland bezogen hat, hat offenbar gute Chancen nach dem er den Vertrag gekündigt hat, dennoch weiterhin von Kabel Deutschland mit Kabel-TV versorgt zu werden - dann kostenlos. Mir sind einige Fälle bekannt, wo Kunden nach Vertragskündigung einfach weiter das Fernsehen via Kabel Deutschland gucken können. Ausgerechnet bei Leuten, die wahrscheinlich grundsätzlich der Meinung sind, was nichts kostet, das sei auch nichts.

Donnerstag, 23. August 2012

Polizei-Gemetzel an südafrikanischen Minenarbeitern, Hauptzsenen fehlen in vielen InternetVideos

Einige der ganz wenigen Videos bei YouTube, in denen die entscheidenden Szenen NICHT herausgeschnitten wurden. Bullen sind Bullen, ob als rosa Ferkel oder als braune Bomber. Ein gutgelauntes Gemetzel an Menschen, als seien es Strohpuppen.

Video 1
Video 2
Video 3

Die Frage nach Breiviks Hintermännern ist kein Thema - warum nicht?

Montag, 13. August 2012

Olympische Abschlussfeier

Stangen als Symbol für Remote-Controll

Freedom in a nutshell
(Übrigens heisst Freedom nicht Frieden, sondern Freiheit!)

Während der Mann mit der dunklen Brille und dem Totenkopf als Gürtelschnalle, oben von Freiheit singt, sind unten die Sportler wie Auktionsvieh in verschiedene Felder einsortiert, aus denen sie bis zum Ende der Show nicht mehr herausdürfen


Instrumentalisierte Mitglieder der Unter- und Mittelschicht helfen der Oberschicht im Zeichen des Zahnrades auch die Gesellschaft zu "säubern" - der Rest ist Schweigen

Das Zahnrad als Faschismus-Symbol

"Stone walls do not a prison make"

"This is the way the world ends"

"To die will be an awfully big adventure"

Das waren einige der etwas weniger offensichtlichen Inhalte der Olympischen Abschlussfeier in London

Freitag, 3. August 2012

Meinungen zur Olympischen Eröffnungsfeier

Auch eine Woche nach der Olympischen Eröffnungsfeier beschäftigt mich das Thema weiterhin. Einerseits weil das Problem Gesundheitswesen als Thema in einer Olympischen Eröffnungsfeier etwas äusserst Bemerkenswertes ist und anderseits das auffällige Schweigen der Medien dazu. In den grossen deutschen Leit- und Massenmedien finde ich kaum inhaltliche Kommentare und schon gar keine differenzierten zu dem was uns mit der Olympischen Eröffnungsfeier präsentiert wurde.

Der Kommentator der London Times schrieb am Tag darauf u.a.:

"Lark Rise to Armageddon: (...)
(...)
And then when Ban Ki Moon appeared on massive screens it all started to feel like a vision of Britain in 2012 conceived by George Orwell on his deathbed as a place ruled by a softly spoken Korean dictator whose programme of de-urbanisation has forced us back into the Middle Ages.
Oh God, loud pop music through a million speakers. (...)
After so much talk of peace, was this war? No, wait, it's the Industrial Revolution. (...)
Christ, it was terrifying. Like watching Armageddon come (...) to find Mephistopheles and his legions celebrating the Fall of Man.
(..)
"

Andere britische Zeitungen urteilten optimistischer:
The Guardian: "Opening ceremony was a Trojan horse for socialist values, says Labour MP"

Samstag, 28. Juli 2012

Freitag, 27. Juli 2012

Publikums-Verarschung: TV-Dokus über Kuba

Die TV-Doku über Kuba, Mythos ohne Masterplan, von Eva Schmidt, fügt sich in die Reihe uns verdummender Dokumentationen. Da wird weiter der Unsinn verbreitet, der greise Fidel Castro würde noch aus dem Hintergrund in seinem Pflegeheim das Schicksal Kubas lenken; überhaupt, als seien die beiden Castro-Brüder die Herrscher der Insel. Die „Doku“ informiert nicht, sie verbreitet nur Gefühlsduselei, etwa wenn arbeitslos gewordene Arbeiter einer Zuckerfabrik lang und breit zu Wort kommen und das gleiche sagen, was wir hier in Europa und Deutschland in Krisenzeiten auch täglich zu hören und zu sehen bekommen: wie Gekündigte sich als frische Arbeitslose fühlen. Hingegen warum die Regierung der Zuckerinsel den Zuckeranbau plötzlich zu einer Sache des vorigen Jahrhunderts erklärt hat, obwohl der Rest der Welt das überhaupt nicht so sieht, sondern fleissig Zucker kauft, das erfährt man nicht. Überhaupt wird nicht MIT den Castros bzw der Regierung geredet, sondern nur ÜBER sie, als lebten die auf dem Mars oder sprächen nur klingonisch. Die Castros sprachen mehrfach vor der UNO-Hauptversammlung, Ex-UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat Fidel Castro vor einigen Jahren an dessen Krankenbett in Kuba besucht, Fidel Castro schreibt immer mal wieder Kolummnen / Kommentare auf der Internetseite der Kommunistischen Zeitung Granma, aber kein einziges deutsches Fernsehteam macht und bringt ein Interview mit der Regierung Kubas! Das ist doch sehr merkwürdig.

Ebenso wenig erfahren wir aus dem o.g. Film, dass die immer stärker ausgebaute Tourismusindustrie in Kuba allein in der Hand des Militärs ist. Auch dass das kubanische Militär sehr eng und kameradschaftlich mit dem US-Militär auf Guantanamo-Bay zusammenarbeitet, angeblich nur für gemeinsame Katastrophenschutzübungen, erfährt man nicht aus der Doku über die angeblich isolierte Insel. Die „Doku“ orientiert sich ganz klischeehaft am aktuell regierenden Bruder von Fidel Castro, und sinniert darüber ob und inwieweit von ihm eine Demokratisierung zu erwarten ist. Dass schon vor einigen Jahren die Hoffnungen des Westens auf einem führenden Politiker und Schützling von Fidel Castro ruhten, Namens Carlos Lage, den man schon für einen Gorbatschow Kubas hielt, der dann aber plötzlich aus allen Ämtern entfernt und durch Militärs ersetzt wurde, das wird nicht mal mehr erwähnt. Also eine halbe Stunde lang die üblichen Kubaklischees statt Inhalte, in einer Sendung, die das Wort Masterplan in den Mund nimmt.

Wir stellen also ohne TV-Doku fest: Kuba wird vom Tourismus ernährt. Der Tourismus in Kuba ist - wie vermutlich alles - die Domäne des Militärs (übrigens wurde auch hier in der Stadt in einem Stadtteil das angeblich wirtschaftlich unlukrative Freibad vor Jahren von einem Polizeisportverein übernommen! Polizei und Militär greifen offenbar weltweit nach allem wo sich gerne halbnackte junge Frauen aufhalten). Zurück nach Kuba: In Parlament und Regierung werden erfolgreiche, beliebte Zivilisten durch Militärs ersetzt. Schon sofort nach dem Sieg der Revolution bis noch vor einigen Jahren sind so ziemlich alle führenden linken Köpfe der Revolution zu Tode gekommen - bis auf die beiden Castro-Brüder. Das kubanische Militär arbeitet sehr gut mit dem US-Militär in Guantanamo Bay zusammen. Übrigens wird das Fernsehen Kubas (Cubavision international) über Satelliten des angeblichen Systemfeindes weltweit verbreitet und ist auch in Deutschland via Astra zu empfangen (das Schweizer Fernsehen ist übrigens für Nicht-Schweizer, also auch für Deutsche, nicht in Deutschland unverschlüsselt zu empfangen!).
Dass uns unsere Medien seit Jahr und Tag wider besseres Wissen den immer gleichen Unsinn samt Lügen und Unterschlagungen über Kuba auftischen und uns die engen Verflechtungen hinter den Kulissen verschweigen, muss irgend etwas bedeuten. Nur was?