[Motombo Umboko]
Tja, das scheint ein kapitalistisches Grundprinzip zu sein: Sich dumm stellen bringt das grosse Geld.
Ärzte stellen sich unwissend und dumm; würden sie es nicht, müssten sie viel sorgfältiger arbeiten, würden also weniger Profit machen; oder sie dürften viele Medikamente, Eingriffe und Operationen eigentlich überhaupt nicht anwenden. Journalisten stellen sich dumm, würden sie es nicht, müssten sie über ganz andere Dinge berichten, sich mit den Subjekten ihrer Berichterstattung solidarisieren, oder entweder selber kündigen oder man würde ihnen kündigen. Wissenschaftler stellen sich dumm, damit sie Forschungsgelder aquirieren können.
Im Sozialismus ist es umgekehrt. Da kann man es sich nicht leisten, das einmal erlangte Wissen der Menschheit nicht auch möglichst umfassend und gesamtgesellschaftlich anzuwenden. Im Sozialismus ist wissenschaftlicher Fortschritt wirklich noch ein Fortschritt für die ganze Gesellschaft, statt nur ein Instrument der Macht und Ausbeutung durch die Eliten.
Living the nightmare - den Alptraum leben - Kontakt: opendialog@posteo.de twitter.com/GuteLaune19
Sonntag, 20. Februar 2011
Samstag, 19. Februar 2011
Donnerstag, 10. Februar 2011
Wer stellte in Kairo dass allsehende Kameraauge zur Verfügung?
Wem gehörte/n die Kamera/s in Kairo, die ununterbrochen einen Live-Videostream-Blick von schräg Oben auf die Demonstranten auf dem Tahrir Platz lieferte/n? Nach etwa einer Woche Demonstrationen wurde Al Jazeera Reportern ihre Arbeit in Kairo verboten, die Ausrüstung einkassiert oder zerstört, die Journalisten verhaftet, das Büro geschlossen oder verwüstet - der VideoStream lief weiter. Der Phoenix-Livestream aus Kairo stammte aber angeblich von Al Jazeera. Das staatliche Fernsehen Ägyptens hat erst am elften Tag Bilder der Demonstrationen gezeigt, und wird auch sonst wohl eher nicht dafür in Frage kommen, Lieferant des Livestreams gewesen zu sein.
Wem also gehörte dass allsehende Kameraauge? Wer hat diesen scheinbar unantastbaren Video-Livestream nun fast zwei Wochen lang für alle Fernsehsender bereit gestellt??
Wem also gehörte dass allsehende Kameraauge? Wer hat diesen scheinbar unantastbaren Video-Livestream nun fast zwei Wochen lang für alle Fernsehsender bereit gestellt??
Das diesjährige Motto der Goldenen Kamera Verleihung: "Stay Golden!"
Also etwa: "Wir bleiben üppig alimentierte Show-Elite, geben nix und niemandem was ab."
Bei den "Academy Awards" Anfang 1973 sollte Marlon Brando einen Oscar bekommen. Brando erschien nicht auf der Veranstaltung und sandte eine junge Indianerin auf die Bühne, um in seinem Namen eine Rede zu halten, gegen den Umgang der Filmindustrie mit den Indianern, und um auf die Besetzung von "Wounded Knee", durch einige Indianer, hinzuweisen.
Dass mal einer von unseren Medienstars die Annahme seines Preis verweigert und statt dessen eine Hartz 4 Empfängerin von der Bühne ein paar mahnende Worte sprechen und auf die aktuellen Verhandlungen hinweisen lässt, ist womöglich so wahrscheinlich wie eine Kollision der Erde mit einem Asteroiden.
Bei den "Academy Awards" Anfang 1973 sollte Marlon Brando einen Oscar bekommen. Brando erschien nicht auf der Veranstaltung und sandte eine junge Indianerin auf die Bühne, um in seinem Namen eine Rede zu halten, gegen den Umgang der Filmindustrie mit den Indianern, und um auf die Besetzung von "Wounded Knee", durch einige Indianer, hinzuweisen.
Dass mal einer von unseren Medienstars die Annahme seines Preis verweigert und statt dessen eine Hartz 4 Empfängerin von der Bühne ein paar mahnende Worte sprechen und auf die aktuellen Verhandlungen hinweisen lässt, ist womöglich so wahrscheinlich wie eine Kollision der Erde mit einem Asteroiden.
Mittwoch, 9. Februar 2011
Die weltweite Ausbreitung der abendländischen Kultur
Wenn ich durch die internationalen Programme des Satellitenfernsehens auf Astra zappe, Programme aus Brasilien, Venezuela, Kuba bis zum nahen Osten, bin ich überrascht, dass selbst in islamischen, in angeblich sozialistischen und in afrikanischen Ländern, die Kultur der Weissen, der Christen, des industrialisierten, kapitalistischen Nordens und Westens, also kurz des Abendlandes, alles dominiert.
Ein Beispiel vor unser Haustür: Die ungarische Medienlandschaft (Zeitungen und Fernsehen) ist fest in deutscher Hand. Vielleicht darum haben die deutschen Stammhäuser nicht öffentlich in Ungarn protestiert über das strenge, neue ungarische Pressegesetz, das ja EU-weit Empörung ausgelöst hat - bei den westlichen Medien - sondern haben den Protest in Ungarn ihren ungarischen Vertretern überlassen. Man will die ungarische Bevölkerung wohl nicht merken lassen, dass ihre Medien fast vollständig deutschen Konzernen gehören.
Anderes Beispiel: Wenn die schlechtere Bildqualität und die andere Sprache nicht wären, könnte man bei einigen Programmen des angeblich sozialistischen Karibikstaates Kuba denken, es handele sich um den deutschen Kinderkanal der ARD. Schwachsinnige Kinderspiele, moderiert nur von Weissen, in einem Fernsehstudio auf einer Tropeninsel. Die Globalisierung zeigt sich eben am totalitärsten und trostlosesten in den globalen Medien. Die wohlhabenden Weissen bestimmen mit ihren Medien die Werte und Normen der Welt.
Ein Beispiel vor unser Haustür: Die ungarische Medienlandschaft (Zeitungen und Fernsehen) ist fest in deutscher Hand. Vielleicht darum haben die deutschen Stammhäuser nicht öffentlich in Ungarn protestiert über das strenge, neue ungarische Pressegesetz, das ja EU-weit Empörung ausgelöst hat - bei den westlichen Medien - sondern haben den Protest in Ungarn ihren ungarischen Vertretern überlassen. Man will die ungarische Bevölkerung wohl nicht merken lassen, dass ihre Medien fast vollständig deutschen Konzernen gehören.
Anderes Beispiel: Wenn die schlechtere Bildqualität und die andere Sprache nicht wären, könnte man bei einigen Programmen des angeblich sozialistischen Karibikstaates Kuba denken, es handele sich um den deutschen Kinderkanal der ARD. Schwachsinnige Kinderspiele, moderiert nur von Weissen, in einem Fernsehstudio auf einer Tropeninsel. Die Globalisierung zeigt sich eben am totalitärsten und trostlosesten in den globalen Medien. Die wohlhabenden Weissen bestimmen mit ihren Medien die Werte und Normen der Welt.
Die grenzenlose Scheinheiligkeit der Herrschenden
Die Herrschenden verurteilen Parallelgesellschaften, und wollen sie angeblich verhindern, jedoch niemand selektiert und spaltet so brutal und perfide, steckt die Menschen gewaltsam in Schubladen, bildet also zahllose Parallelgesellschaften, wie unsere Mächtigen. Wo soll man anfangen? Ob es das Schulsystem ist, das die Kinder in vier Schichten sortiert und keinen Wechsel vorsieht, also vier Parallelgesellschaften junger Menschen schafft; ob es die Spaltung der Gesellschaft in eine üppig honorierte immer gleiche IM Fernsehen ist, und eine immer gleiche Verlierer-Gemeinde VORM Fernseher; ob es die Zusammenfassung der Unterschicht in Wohnghettos und Hochhaussiedlungen ist, die man wie Hasenställe gut überwachen kann, während der besser gestellte Teil der Gesellschaft sich frei im Land und in der Welt bewegen kann; sei es die Aufteilung in örtlich fixierte Unterschichtler, und in frei mit Autos sich bewegen könnende Bessergestellte. Durschlässigkeit der Mileus, Schichten und Klassen ist unerwünscht und wird mit allen Mitteln verhindert. Jeder soll da bleiben, wo die Mächtigen ihn einmal hinsortiert haben. Wir sind ein Land zahlloser Parallelgesellschaften, die von den Mächtigen aber alle gut überwacht werden. Bei den Muslimen gelingt den Mächtigen das wohl nicht ganz so einfach, weshalb sie DIESE Parallelgesellschaft verhindern wollen.
Dienstag, 8. Februar 2011
Die besondere Beziehung Deutschlands zu Ägypten
Gestern Abend meinte im ZDF ein Nachrichten-Zombie, Deutschland hätte schon immer eine besondere, eine besonders gute Beziehung zu Ägypten gehabt.
Klar, das erkennt man schon allein an den von vielen Seiten geäusserten Spekulationen, der kapitalistisch-oligarchische Ausbeuter und Unterdrücker Mubarak könnte seinen Altersruhesitz in Deutschland verbringen. Damit hat die deutsche Regierung offenbar weniger ein Problem, als über viele Jahre mit der Aufnahme als unschuldig entlassener Guantanamo-Häftlinge. Womit sich auch andeutet, welcher Art die guten Beziehung zwischen beiden Ländern sind. In die gleiche Richtung geht auch eine Meldung vom letzten Jahr, dass sich viele ehemalige Nazis ausgerechnet in Ägypten versteckt hatten und einer von denen, ein international gesuchter Nazi-Arzt, soll bis in die 90er Jahre in Kairo gelebt haben.
Tatsache ist, dass Ägypten für eine ganze Reihe flüchtiger Nazi-Schergen zum sicheren Hafen wurde. Sie profitierten von Freundschaften mit ranghohen Einheimischen ... Quelle: Link
Weil die Familie gute Beziehungen zu dem Nazi-Verbrecher unterhielt, die deutschen Ermittler ihn dennoch nicht fassten, muss man davon ausgehen, dass sie ihn nicht fassen wollten.
Klar, das erkennt man schon allein an den von vielen Seiten geäusserten Spekulationen, der kapitalistisch-oligarchische Ausbeuter und Unterdrücker Mubarak könnte seinen Altersruhesitz in Deutschland verbringen. Damit hat die deutsche Regierung offenbar weniger ein Problem, als über viele Jahre mit der Aufnahme als unschuldig entlassener Guantanamo-Häftlinge. Womit sich auch andeutet, welcher Art die guten Beziehung zwischen beiden Ländern sind. In die gleiche Richtung geht auch eine Meldung vom letzten Jahr, dass sich viele ehemalige Nazis ausgerechnet in Ägypten versteckt hatten und einer von denen, ein international gesuchter Nazi-Arzt, soll bis in die 90er Jahre in Kairo gelebt haben.
Tatsache ist, dass Ägypten für eine ganze Reihe flüchtiger Nazi-Schergen zum sicheren Hafen wurde. Sie profitierten von Freundschaften mit ranghohen Einheimischen ... Quelle: Link
Weil die Familie gute Beziehungen zu dem Nazi-Verbrecher unterhielt, die deutschen Ermittler ihn dennoch nicht fassten, muss man davon ausgehen, dass sie ihn nicht fassen wollten.
Samstag, 5. Februar 2011
Freitag, 4. Februar 2011
H. M. Broder als "nützlicher Idiot" der Macht-Eliten
Dieser zeitweilige Dummschwätzer Broder brabbelt eine ähnliche Schlussstrich- und Verjährungs-Sülze wie der Rest der medialen und sonstigen Macht-Eliten. Broder ist der "nützliche jüdische Idiot" der nicht-jüdischen Macht-Eliten. Ein weiser Mensch stellte mal fest: "Die Mächtigen kultivieren das Vergessen". Über diesen Satz sollte man wirklich meditieren. Man muss sich mal dahingehend anhören was da so aus den Medien uns entgegen quillt. So meinte Broder neulich bei Illner, manche Menschen würden noch mit über 60 ihren Eltern die Schuld für ihr verpfuschtes Leben geben.
Aber wenn es ewige - oder seien wir bescheidener: lebenslange - Dankbarkeit gibt, also wenn Kinder ihren Eltern ein Leben lang dankbar für bestimmte Dinge, Ereignisse oder Praktiken in ihrer Kindheit sind, dann ist auch ihr Gegenteil legitim, nämlich lebenslange Vorwürfe. Wie sich Dank oder Vorwürfe jeweils zeigen, ist die private Angelegenheit eines jeden. Wenn es nach Broder und anderen Mediengockeln (geistig-moralisch ein grauer Gockel auf dem deutschen Medien-Misthaufen, körperlich ähnelt er im TalkShow-Stuhl eher der StarWars-Qualle Jabba the Hut) geht (gehts zum Glück ja nicht) sind solche Schuldfragen auch nicht die private Angelegenheit der Menschen, sondern werden medial normiert, so wie ja auch Straftaten willkürlich nach einer bestimmten Frist gesetzlich als verjährt behauptet werden. Die Mächtigen kultivieren das Vergessen - auf allen Ebenen, auch als Medien-Mumien.
Wie dumm Broder manchmal daher schwätzt erkennt man auch an seinem Kommentar zu seinem geistigen Bruder Sarrazin. Da meinte Broder wohlfeil über Sarrazins politische Gegner, die Politiker seien vom Volk abgehoben, was man auch daran erkenne, dass sie nichtmal den Preis von einem Pfund Butter kennen würden. Dumm nur, dass Broder damit seine eigene Abgehobenheit klar gemacht hat. Butter wird nämlich nicht pfundweise verkauft und preislich ausgezeichnet, sondern jede Packung wiegt ein halbes Pfund und wird preislich auch so als Halbpfund-Packung ausgezeichnet. Damit hat Broder offenbart, dass er noch nichtmal selbst in der Küche die von anderen für ihn gekaufte Butter aus der Packung heraus und in die Butterdose legt. Offensichtlich wird der Mann komplett fremdversorgt, womöglich noch gepämpert und gewickelt und ins Studio gekarrt. Und er kommt sich wahrscheinlich unglaublich selbstständig und fortschrittlich vor, wenn er sich zum ausser Haus essen ins bankrotte Island fliegen lässt, und sich danach satt und sauber wieder zurückfliegen lässt, um in diversen TalkShows und im SPIEGEL selbstgefälligen, elitären Stuss zu verzapfen. Der Mann folgt doch einer geheimen, zweiten Agenda, einem Masterplan - oder?
Aber wenn es ewige - oder seien wir bescheidener: lebenslange - Dankbarkeit gibt, also wenn Kinder ihren Eltern ein Leben lang dankbar für bestimmte Dinge, Ereignisse oder Praktiken in ihrer Kindheit sind, dann ist auch ihr Gegenteil legitim, nämlich lebenslange Vorwürfe. Wie sich Dank oder Vorwürfe jeweils zeigen, ist die private Angelegenheit eines jeden. Wenn es nach Broder und anderen Mediengockeln (geistig-moralisch ein grauer Gockel auf dem deutschen Medien-Misthaufen, körperlich ähnelt er im TalkShow-Stuhl eher der StarWars-Qualle Jabba the Hut) geht (gehts zum Glück ja nicht) sind solche Schuldfragen auch nicht die private Angelegenheit der Menschen, sondern werden medial normiert, so wie ja auch Straftaten willkürlich nach einer bestimmten Frist gesetzlich als verjährt behauptet werden. Die Mächtigen kultivieren das Vergessen - auf allen Ebenen, auch als Medien-Mumien.
Wie dumm Broder manchmal daher schwätzt erkennt man auch an seinem Kommentar zu seinem geistigen Bruder Sarrazin. Da meinte Broder wohlfeil über Sarrazins politische Gegner, die Politiker seien vom Volk abgehoben, was man auch daran erkenne, dass sie nichtmal den Preis von einem Pfund Butter kennen würden. Dumm nur, dass Broder damit seine eigene Abgehobenheit klar gemacht hat. Butter wird nämlich nicht pfundweise verkauft und preislich ausgezeichnet, sondern jede Packung wiegt ein halbes Pfund und wird preislich auch so als Halbpfund-Packung ausgezeichnet. Damit hat Broder offenbart, dass er noch nichtmal selbst in der Küche die von anderen für ihn gekaufte Butter aus der Packung heraus und in die Butterdose legt. Offensichtlich wird der Mann komplett fremdversorgt, womöglich noch gepämpert und gewickelt und ins Studio gekarrt. Und er kommt sich wahrscheinlich unglaublich selbstständig und fortschrittlich vor, wenn er sich zum ausser Haus essen ins bankrotte Island fliegen lässt, und sich danach satt und sauber wieder zurückfliegen lässt, um in diversen TalkShows und im SPIEGEL selbstgefälligen, elitären Stuss zu verzapfen. Der Mann folgt doch einer geheimen, zweiten Agenda, einem Masterplan - oder?
Mittwoch, 2. Februar 2011
"Demokratie passt für die Araber so gut wie ein Sattel auf eine Kuh.",
so lautet ein innerer Einspruch unter auch zustimmenden Überlegungen, eines in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung auch äusserlich "Einspruch" erhebenden Autors. Quelle
Demokratie ist also wie ein Sattel: das Volk wird von den Mächtigen gezähmt, gesattelt, geritten und dressiert. Demokratie wird also nicht vom Volk erkämpft, sondern von den Mächtigen drübergelegt. Wer sind die Mächtigen?: Militär? Medien? Polizei? Geheimdienste? Milliardäre?
Demokratie ist also wie ein Sattel: das Volk wird von den Mächtigen gezähmt, gesattelt, geritten und dressiert. Demokratie wird also nicht vom Volk erkämpft, sondern von den Mächtigen drübergelegt. Wer sind die Mächtigen?: Militär? Medien? Polizei? Geheimdienste? Milliardäre?
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