Dienstag, 20. August 2013

Zum STERN-Interview mit Gustl Mollath


"Seit ich 2006 verhaftet wurde, habe ich nichts mehr ausser dem, was ich am Leib trage. Meine frühere Frau hat mein Elternhaus verkauft, mein Hab und Gut daraus war jahrelang spurlos verschwunden, Geburtsurkunde, Pass, Führerschein, Zeugnisse. Keine Staatsanwaltschaft, keine Polizei wollte dem nachgehen."
Aus einem dem Interview beigefügten Ausriss des internen Berichts der HypoVereinsbank steht u.a., man befürchte, Herr Mollath könne sein Wissen um die kriminellen Machenschaften verkaufen wollen, und womöglich über vertrauliche Belege / Unterlagen aus dem Besitz seiner Frau verfügen.

Vielleicht wurde Gustl Mollaths Besitz darum fast komplett vernichtet und sein Elternhaus verkauft, um eventuell versteckte brisante Belege und Unterlagen zu finden und ihm im Fall er komme irgendwann frei, jeglichen Zugriff auf von ihm versteckte brisante Dokumente zu nehmen.

Zum Thema Zwangsmedikamentierung führt Gustl Mollath aus, er sei immer gefährdet gewesen, dass man soetwas auch ihm antue. Die Medikamente seien schon auf den Beipackzetteln als gefährlich eingestuft worden, deren Nebenwirkungen oft jene psychischen Störungen produzieren, welche die Leute so verrückt erscheinen lasse, dass die eigenen Mütter ihre Söhne nicht wiedererkennen würden, und dürften nur an zuvor gut untersuchte und dafür geeignete Patienten verabreicht werden. Das alles sei weder bei ihm, noch bei vielen Mitpatienten geschehen. Er sagt dazu:

"Ich halte das nicht nur für grob fahrlässig. Das ist kriminell. Da werden Menschen folterähnlichen Umständen ausgeliefert. Was Sie da miterleben müssen - das muss an die Weltöffentlichkeit."
Vielleicht genügt erstmal die deutschsprachige Weltöffentlichkeit. Auch wissen beispielsweise die Italiener (ein EU-Gründungsland) schon lange, wie schlimm solche psychiatrischen Anstallten sind, und haben die darum schon vor 20 Jahren alle abgeschafft!

Es wäre erfreulich, wenn Gustl Mollath seine Bekanntheit auch dafür nutzen würde, in Justiz und Medizin zu grundlegenden Demokratisierungen und Humanisierungen (Glasnost & Perestroika) zu kommen. Medien, Politik und Mitbürger sind gefordert, sich dafür zu engagieren!

"Dieses System hat gelernt, dass die Aussendarstellung sauber sein muss. Das Essen ist gut, die Bäuche dick, der Magen gefüllt. Da fällt es schwer zu glauben, dass die Unterbringung die Hölle sein kann. Es ist aber nicht vom Raum abhängig, einen Menschen psychisch zu zerstören."

Die perfide Diskrepanz zwischen sauberer Aussendarstellung und grauenhaftesten inneren Zuständen, hatten schon die Nazis fast perfekt beherrscht. Die sprichtwörtliche deutsche Sauberkeit ist vielleicht genau dieser zwanghafte Drang, noch die schlimmsten Dinge hinter einem sauberen Schleier zu verbergen.
Auch das jetzige, überhaupt das kapitalistische System (im Gegensatz zum sozialistisch-kommunistischen), definiert seinen Wert, seine Stärke, seine Überlegenheit durch die bunte, lebendig scheinende Fernseh- und sonstige Medien- und Warenwelt, und die reichlichen Wahlmöglichkeiten (in unbedeutenden Dingen).

Dass es nicht vom Raum abhängig sei, einen Menschen psychisch zu zerstören, ist eine erstaunliche, merkwürdige Aussage eines freigelassenen Insassen aus einer geschlossenen Psychiatrie. Wie kommt er dazu, was meint er damit?

Tatsache ist, die grossen Medien (Fernsehen und Radio) sind Teil eines allmächtig scheinenden und omnipräsenten Überwachungs-Totalitärismus, der aus gewöhnlichen Wohnungen quasi Überwachungszellen, und aus Mietern quasi Insassen macht.

Das von Ed Snowden erwähnte Programm oder System PRISM (Prisma) ähnelt sicher nicht zufällig klanglich zum Verwechseln dem Wort PRISON (Gefängnis), und es geht dabei sicher nicht um blosses Abschöpfen gängiger Telekommunikationsdaten, sondern um totale Erfassung von Menschen, von den Genen bis zu den Gedanken, mittels Nacktscannern und drahtlosen Gedanken-Fernlesegeräten - also ihre Versklavung, ohne sichtbare Gefängnismauern, Fussfesseln, Peitschen oder andere Waffen.
Aber woher weiss Gustl Mollath davon, und warum redet er nicht Klartext darüber, statt hier und da Andeutungen zu verlieren - ob absichtlich oder aus Versehen?!

"Ich bin rausgekommen aus diesem wunderschönen Krankenhaus mit Aussenfassaden, die ach so weiss sind. Hinter diese Fassaden hat bisher keiner geblickt."

Eigentlich ein Offenbarungs-Eid des Journalismus als angeblich demokratisches Kontrollorgan.
Egal wo es Menschenrechtsverstösse gibt, und egal wieviele andere Menschen das interessiert, der Journalismus hat angeblich die (selbstauferlegte) Pflicht, über solche Verstösse gegen das Grundgesetz zu berichten. Aber die Journalisten fliegen lieber um den Globus und berichten über
benachteiligte Pinguine am Südpol, und Eisbären, denen am Nordpol das Eis ausgeht, oder wenn in einem europäischen Königshaus geheiratet oder geboren wird.
Wenn hinter geschlossenen Mauern hier im Land ungeheuerliche Dinge verbrochen werden, dann hat die Journaille die verdammte Pflicht, das aufzudecken!
Polizei und Journaille ertragen und akzeptieren es nicht, wenn sich irgendwer irgendwo verbergen will, um seine Ruhe zu haben - das macht Polizei und Journaille misstrauisch und neugierig, und sie rücken all solchen Individualisten, Eigenbrötlern und Einzelgängern mit aller verfügbarer ÜberwachungsMacht auf die Pelle, dringen in seine Wohnung ein und fotografieren und kopieren alles was da ist, und observieren solche Leute bis zum Äussersten und Innersten, und weit darüber hinaus. Verschlossene Türen und verschlüsselte Kommunikation akzeptieren die nicht; aber hinter den gepflegten Mauern von Institutionen können die schlimmsten Verbrechen begangen werden, es merkt kein Aussenstehender. Als ob es nie ein offizielles Ende und eine Aufarbeitung des Nazi-Faschismus gegeben habe.

"Ich muss Ihnen sagen: ich habe die Schnauze voll von diesem Land."
Später bei Beckmann hat Mollath dann betont, er bekenne sich, Deutscher zu sein, und er bleibe als Deutscher in Deutschland, ja, er wolle in seiner Geburts- und Heimatstadt Nürnberg bleiben. Ich fand sowohl seine obige Bemerkung im STERN, also auch die bei Beckmann irgendwie unpassend und aufgesetzt.

"Diese Solidarität im Land! Es gibt so viele, die sich als Freund gezeigt haben, als Mensch, als die andere Seite von dem, was ich jahrelang erleben musste."
Wer solche Unterstützung durch die Menschen und die Medien geniesst, warum sollte der von seinem Land die Schauze voll haben. Es sind allein die offiziellen Autoritäten, die Mächtigen, die Honoratioren in Stadt und Land, welche die Menschen drangsalieren, gängeln und versklaven.

Herr Mollath redet sowohl im STERN Interview als auch bei Beckmann manchmal mit überraschender und sehr deutlicher Aussenperspektive auch über sich. Die Leute vom STERN kommentieren das in einer Art, die erneut an so eine überhebliche, bevormundende Arzt-Perspektive denken lässt. Gustl Mollath wird solche Leute, die ihn bevormunden und einteignen zu wollen scheinen, auch in Freiheit offenbar nicht so leicht los. Individualisten ziehen Rudeltiere offenbar magnetisch an.
ICH finde, Gustl Mollaths innere Distanzierung ist ein Ausdruck dafür, wie weit dieses System, diese Gesellschaft, vom Menschsein entfernt ist, also die Menschen von sich selbst entfremdet: Um mit dem Zeitgeist, den herrschenden Werten und Normen, der Gesellschaft, konform zu gehen, muss man offenbar sein Inneres verlassen, bzw man wird aus sich selbst herausgerissen. Da machen Formulierungen wie Sich selbst finden, sein Ich oder Selbst wieder entdecken, plötzlich doch wieder Sinn. Gustl Mollath muss also offenbar wieder zu sich selbst finden. In einer Gesellschaft, deren Medien Selbstfindungsprozesse diffamieren.

Übrigens will der US-Whistleblower Bradley Mannings, der gerade zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde, zukünftig als Frau weiterleben. Vielleicht muss sie dann aus dem Gefängnis entlassen werden, weil ja nicht Frau, sondern Herr Mannings verurteilt wurde. So elementar kann der Eskapismus werden, zu dem unsere modernen Gesellschaften wahre Menschen zwingt: also Männer müssen offenbar zu Helden oder zu Frauen werden, wenn sie als Mensch leben wollen.

Montag, 19. August 2013

Crazy Koreans


Ob demnächst vielleicht ARD Wetter-Walburga Kleinert vor einem Koka-Strauch oder einem Schlafmohn-Feld, oder der Wetter-Beamte Plöger vor einem Stapel Bierkästen als Hintergrundbild, den Wetterbericht moderiert?

Sonntag, 18. August 2013

Astronaut Mollath vom Mars zurück auf der Erde

Sieben Jahre nach seinem ungewollten, erzwungenen Aufbruch zum Mars ist der bayerische Astronaut Gustl Mollath wieder zurück auf der Erde. Bevor er in der legendären Space-Night des Bayerischen Fernsehens auftauchen kann, wurde er zuvor von Reportern des Hamburger Astro-Magazins STERN interviewt. Denen sagte er unter anderem: "Es war Wahnsinn. Davon muss die Weltöffentlichkeit erfahren." Und: Wir haben nur diesen einen Planeten. Wir haben nur ein Raumschiff und wir haben keine Ersatzteile. Künftig will er sich wieder mit der Montage von Autos beschäftigen.

In Bayern gehen bekanntlich die Uhren anders, was wegen der Relativitätstheorie, also dem gekrümmten Raum-Zeit-Kontinuum, die Eigenartigkeit bedeutet, man kommt an den von Mollath unter schwierigsten Bedingungen besuchten Mars eigentlich auch schon per Strasse in Bayern ganz nahe heran - aber Astronaut Mollath war eben richtig dort, und kann uns berichten, was zuvor noch kein normaler Mensch mit eigenen Augen und Ohren und klarem Verstand über diesen fremden Planeten erfahren konnte. Da haben vermutlich sogar die Zeitungs-Reporter grosse Augen und rote Ohren gekriegt und Undercoverjournalist Günter Wallraff schämt sich hoffentlich ein bisschen.

Samstag, 17. August 2013

Wikipedia ein Propaganda-Arm der Geheimdienste?


Es gibt durchaus einige unangenehme Merkwürdigkeiten bei Wikipedia - insbesondere wenn man versucht, selbst dort aktiv Sacharbeit zu betreiben, beispielsweise um relevante Artikel inhaltlich zu verbessern: es tauchen eigenartige Schwierigkeiten auf, die man nur als absichtlich bezeichnen kann.

Aber auch nur als Leser können einem Dinge dort auffallen. 
Beispielsweise bin ich durch die stärkere Wahrnehmung des TV-Senders Russia Today zum entsprechenden Wikipedia-Artikel, von dort zum Journalisten Christoph Hörstel und über ihn zum Begriff "Terrormanagment" gekommen. Man muss ja weder RT noch Hörstel kritiklos gut finden, aber dessen Behauptung eines von den Geheimdiensten gesteuerten globalen Terrors, hatte ich ohne den Mann und seine Thesen zu kennen, seinerzeit insbesondere auch in Bezug auf die Terroranschläge in Norwegen selbst vermutet. 

Auch der afghanische Regierungschef Karzai hat vor einigen Monaten, wenn ich es richtig erinnere, davon gesprochen, die Taliban arbeiteten inzwischen mit US-Geheimdiensten zusammen bzw würden von den Geheimdiensten instrumentalisiert. 
Der Begriff Terrormanagment ist ja eigentlich schon fast selbsterklärend, aber wenn man danach googelt kommt hauptsächlich ein Wikipedia-Eintrag, und der definiert den Begriff völlig anders und wie ich finde ziemlich abwegig. 
Das ist dermassen extrem, dass sich der Verdacht aufdrängt, mit Wikipedia wird gezielte Desinformation betrieben. Schon der Begriff "Terrormanagment" ist also ein ziemlich heisser, der offenbar die globale Lage der Dinge ziemlich genau trifft.

Übrigens erinnert das Wiki-Logo an den Titel, mit, meiner vagen Erinnerung nach sogar zeitweilig ähnlichem Coverbild, eines Buches über den US-Geheimdienst NSA: The Puzzle Palace

Donnerstag, 15. August 2013

So gut informiert der Bayerische Rundfunk die Bevölkerung

Das undichte Atomkraftwerkt steht in Gundremmingen / Bayern.

Mittwoch, 14. August 2013

Was bedeuten Twin Peaks?








"Die Macht bildet gerne Pärchen." [Anna Politkovskaja]

Meiner Mutmassung nach ist die Bezeichnung "Twin Peaks" ein Hinweis auf die Gleichzeitigkeit von Nervenimpulsspitzen im Körper eines Menschen oder Tieres, und den ihnen entnommenen und im Labor weitergezüchteten Körper- also auch Nervenzellen. Also Nervenimpuls-Spitzen im Hirn / Nervensystem haben vermutlich gleichzeitige Peaks im Labor zur Folge - also die (Nerven-) Peaks solcherart körperlich beraubter und manipulierter Tiere oder Menschen treten als Twin (Zwilling) auf - eben Twin Peaks.
Nerven-Peaks, also Impuls-Spitzen, sind augenscheinlich das Jagd-Ziel des Mainstreams: Namen oder Titel wie "Mitternachtsspitzen" oder Spike Lee (Spitzen Schutz, oder Schutz vor Spitzen) scheinen mir ein Indiz dafür. Denn die Medien sind ja Hebel, Werkzeug, Waffe, verlängerter Arm, eben Medium / Mittler der Macht, sie sollen den Mainstream ernähren, vergrössern und "schützen" - vor Lebens-Extremen und Wahrheiten.

Sonntag, 11. August 2013

Troll

im altnordischen Volksglauben ein den Menschen feindselig gesinnter Dämon. Die Trolle hausten in Höhlen oder in Schlössern auf Bergspitzen und entführten und aßen jeden Reisenden, der sich nach Anbruch der Dunkelheit in ihr Gebiet wagte. Sie waren von riesiger Gestalt, dickhäutig und nur in einem Punkt verletzlich: Wenn man sie bei Sonnenlicht fing, versteinerten oder platzten sie.
In späteren Sagen waren Trolle weniger Furcht einflößend und böswillig. Sie verübten bestimmte boshafte Taten, wie den Raub von Jungfrauen, und verfügten über halbmagische Fähigkeiten wie Prophezeiung und Verwandlung. Außerhalb Skandinaviens begannen sie mit Geschichten von dem so genannten „kleinen Volk” zu verschmelzen, wo sie in Erdhügeln an den äußersten Grenzen des bebauten Landes lebten und für ihre schelmischen Taten bekannt waren.
Die Trolle kommen in Henrik Ibsens Werk Peer Gynt vor und sind dort Symbole des Bösen. In Kindergeschichten, z. B. Der kleine Hobbit von J. R. R. Tolkien, erscheinen sie als hochgefährliche, aber im Grunde schwerfällige Kreaturen. Die altnordischen Trolle inspirierten Maurice Sendak zu einigen seiner Ungeheuer, wie in Wo die wilden Kerle wohnen. In den beliebten Mumintal-Geschichten von Tove Jansson sind die Mumin-Trolle zu freundlichen Geschöpfen geworden, die in einem ländlichen Arkadien leben.

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Dienstag, 6. August 2013

Die Fälschung der Welt


Ist es nicht eigenartig & bezeichnend?: Der Roman "Die Fälschung der Welt" von William Gaddis gilt seit Jahrzehnten zwar international als Meisterwerk, und wurde erst kürzlich wieder von einem TV-Literaturkritiker zur Lektüre empfohlen, aber in den Stadtbüchereien dieser Gross- und Landeshauptstadt gibt es nicht einmal ein einziges Exemplar. Statt dessen werden wir dort und im Netz mit dem Bluff irgend so eines knuffigen deutschen MöchteGern Sigmund Freuds zugeschüttet. Bei Amazon kostet der Gaddis ein kleines Vermögen, ist selbst als gebrauchtes Taschenbuch nicht wirklich billig zu bekommen. Man könnte den Eindruck gewinnen, das Buch solle nicht jeder zu lesen bekommen, nur die besser Betuchten, also jene, die ohnehin zu den Fälschern der Welt, und somit zu den Verschwörer gehören.

Dass (augenscheinlich) im Werk selbst, die Fälschung auf Einzelpersonen bezogen wird, sehe ich als psychologischen Trick, um die Wahrnehmung der Leser für die Existenz der gigantischen Weltverschwörung emotional "blind" zu machen, und wenn von Kritikern und anderen Besprechern, gegen Individuen ausgeteilt wird, mit den typischen, schwachsinnigen Vereinnahmungsphrasen (DR-Kultur: "Jeder Mensch ein Blendwerk für sich"), mit denen Fälscher und Mitverschwörer versuchen, ihre eigenes Tun und Lassen zu relativieren und auch die Opfer ihrer Fälschungen und Täuschungen und schwereren Verbrechen, als "irgendwie doch auch Mit-Täter" zu diskriminieren, sehe ich tatsächlich eben als das: als Ablenkung von der eigenen Verbrechen, und die Opfer zu mitschuldigen Tätern stilisierend, um die eigene Täterrolle zu relativieren.

Vielleicht ist Ed Snowden ein Geschenk der USA an Russland. Wegen dem Krieg in Syrien gerät Putin immer stärker unter Druck durch den Westen. Wer ihn zusammen mit Obama jüngst auf einem Wirtschaftsgipfel gesehen hat, der erkannte an der Körpersprache, Putins untergeordnete Position und verzweifelte Lage. Wohlmöglich ist Snowden ein Präsent Obamas an Putin, damit der durch das Asyl für den Whistleblower, vor der Welt wieder aufrecht gehen und sein Gesicht wahren kann, falls die Lage in Syrien bald zum Vorteil des Westens umgebogen wird. Obamas Zerknirschtheit ob des russischen Asyls für Snowden, ebenso wie der Medienhype im Westen um Snowden, wäre dann eine gigantische Fälschung und Täuschung und Verschwörung.

Sonntag, 4. August 2013

NSA & Snowden: sie lesen erst unsere eMails, dann unsere Gedanken!

"Ich bin in jedem Fall der Meinung, dass man über einen Datenschutz für das Gehirn nachdenken muss." Quelle

Wird die Europäische Kommission im "gemeinsamen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts" eine Richtlinie für die Zertifizierung aller europäischen Hirne erlassen?

"Das Eindringen in das Ich seiner Bürger durchstösst den inneren Kern dessen, was J.P. Reemtsma das "rechtsfähige Subjekt" nennt.

"Das Ich, das den freien Willen bestimmt, ist vielleicht eine soziale Konstruktion, aber deshalb ist es noch keine Illusion" [Jürgen Habermas]


Zitate und zitiert aus dem Buch von Thomas Darnstädt: Der globale Polizeistaat

Freitag, 2. August 2013

eMail-Verschlüsselung, aber wo bleibt die Verschlüsselungs-App für's Handy?

Schnell nach Bekanntwerden der umfangreichen Überwachungen unserer gesamten elektronischen Kommunikation durch den globalen Geheimdienststaat, gab es Tipps zum Verschlüsseln von eMails. Wäre das ernst gemeint, müsste es auch eine preisgünstige, ganz selbstverständlich zu verwendende App zum verschlüsselten Telefonieren geben, oder zumindest das tatkräftige Streben danach, denn schliesslich heisst es ja nicht nur Post- sondern Telekommunikations-Geheimnis, also hat eigentlich auch jeder das Recht, seine Telefonate technisch zu verschlüsseln. Beispielsweise tippen beide Gesprächsteilnehmer zu Beginn eines Telefonats einen zuvor nur zwischen ihnen beiden vereinbarten Code ein, und schon wird das digitale Telefonat abhörsicher verschlüsselt. Weil das aber kein Thema ist, hat auch die eMailverschlüsselung nur eine Pseudo- und Alibifunktion zur Beruhigung des Mainstreams.