Living the nightmare - den Alptraum leben - Kontakt: opendialog@posteo.de twitter.com/GuteLaune19
Dienstag, 21. April 2009
Werbung offenbar zentral gelenkt
Offenbar wird sogar die Werbung hier im Lande zentral gelenkt. Sowas Ähnliches kannte ich bislang nur aus einem sozialistischen Land. Nun hat das Rätseln ein Ende, was geheimdienstliche V-Leute in Werbe-Agenturen zu suchen haben. Warum nicht, wenn man's kann.
Donnerstag, 2. April 2009
Vergoldete Mentalitäten
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - die Pervertierung journalistischer Tugenden, die doch eigentlich brisante Wahrheiten enthüllen und verborgene Machtstrukturen offenlegen sollen.
Für einen Journalistenpreis hat die Preis-Ikone eine sehr eigenartige Symbolik (man achte auf die linke Hand).
Worüber sollen Journalisten und andere Medienleute den Mund halten? Wohl damit sie weiterhin in goldenen Zeiten leben können. Darüber bzw darüber?
Für einen Journalistenpreis hat die Preis-Ikone eine sehr eigenartige Symbolik (man achte auf die linke Hand).
Worüber sollen Journalisten und andere Medienleute den Mund halten? Wohl damit sie weiterhin in goldenen Zeiten leben können. Darüber bzw darüber?
Donnerstag, 19. März 2009
Russische Verhältnisse in Hannover: Buerger-Radio wird abgeschaltet, Will-Merkel-Interview gleichzeit auf rund 10 Radio- und TV-Frequenzen
Und wieder wird ein Stück Informationsvielfalt beseitigt. Nach grade mal 12 Jahren Sendebetrieb auf UKW wird Ende dieses Monats das lokale Bürgerradio abgeschaltet, weil die Sendelizenz nicht verlängert wurde, die bekommt nun ein Privatsender. Davon haben wir ja so wenige.
"On Air war gestern, on-line ist heute," meint man bei Radio Flora, und geht nun ins Internet. Also: Freiluft war gestern, heute hängt man doppelt an der Leine.
Letzten Sonntag Abend gegen 22 Uhr suchte ich im Radio nach Hörenswertem und dachte ich trau meinen Ohren nicht, als ich die Stimme von Anne Will und Kanzlerin Merkel höre, zur TV-Christiansen-Zeit und auf Langwelle. Fernsehton im Radio. Beim Weiterkurbeln konnte ich das Interview noch an weiteren Stellen auf mehreren Wellen hören. Am Ende kam heraus, dass die Talk-Show nicht nur wie üblich gleichzeitig in der ARD und auf EinsExtra ausgestrahlt wurde, sondern in einer Übernahme von Deutschlandfunk und Deutscher Welle. Insgesamt wurde das Interview über alle Radio- und TV-Wellen hinweg samt Internet gleichzeitig auf rund 10 Kanälen gesendet. "Radio Gegenöffentlichkeit" hingegen wird nun abgeschaltet. Staatsfunk total.
Von aussen sieht es wie ein ganz normaler Verwaltungsakt aus, als habe die zuständige Landesmedienanstalt die Sendelizenz nunmal nicht verlängert (warum ist die überhaupt so befristet?), Verwaltung und Beamte eben, wofür die schon ihre regulären Gründe haben werden. Tatsächlich gleichen sich hinter den Kulissen aber die Mittel und Methoden, mit denen auch solche Bürgeraktivitäten, also Vielfalt und Demokratie, vom Machtapparat systematisch kanalisiert und sabotiert werden, wie sie die russische Journalistin Anna Politkowskaja über ihr Land beschrieben hat (Russisches Tagebuch), das ihrer Meinung nach keine Demokratie sei. Auf Grund der Gegebenheiten ist davon auszugehen, dass Radio Flora systematisch von Geheimdienstleuten unterwandert und infiltriert wurde, die von innen her den Sender gegen die Wand gesteuert haben, indem sie alles getan und unterlassen haben, damit Flora über die Jahre fast alle Hörer verliert. Denn so dumm und ignorant können sich keine gesellschaftlich ehrlich engagierten Leute anstellen. Da hat der Geheimdienst-Apparat gezielt die Sache der freien Bürgerbeteiligung im Rundfunk sabotiert. So wird echte Demokratie unmöglich gemacht. Ohne wirklich demokratische Radio- und TV-Medien keine Demokratie im Land. Übrigens sind auch die üblichen Staatsfunksender von Geheimdienstleuten unterwandert und infiltiert, und Moderatoren mit Mobbing-Aufträgen versehen. Allerdings ist deren Auftrag eben nicht, diese Massenmedien gegen die Wand zu fahren, sondern in ihrem Sinne optimal zu nutzen.
"On Air war gestern, on-line ist heute," meint man bei Radio Flora, und geht nun ins Internet. Also: Freiluft war gestern, heute hängt man doppelt an der Leine.
Letzten Sonntag Abend gegen 22 Uhr suchte ich im Radio nach Hörenswertem und dachte ich trau meinen Ohren nicht, als ich die Stimme von Anne Will und Kanzlerin Merkel höre, zur TV-Christiansen-Zeit und auf Langwelle. Fernsehton im Radio. Beim Weiterkurbeln konnte ich das Interview noch an weiteren Stellen auf mehreren Wellen hören. Am Ende kam heraus, dass die Talk-Show nicht nur wie üblich gleichzeitig in der ARD und auf EinsExtra ausgestrahlt wurde, sondern in einer Übernahme von Deutschlandfunk und Deutscher Welle. Insgesamt wurde das Interview über alle Radio- und TV-Wellen hinweg samt Internet gleichzeitig auf rund 10 Kanälen gesendet. "Radio Gegenöffentlichkeit" hingegen wird nun abgeschaltet. Staatsfunk total.
Von aussen sieht es wie ein ganz normaler Verwaltungsakt aus, als habe die zuständige Landesmedienanstalt die Sendelizenz nunmal nicht verlängert (warum ist die überhaupt so befristet?), Verwaltung und Beamte eben, wofür die schon ihre regulären Gründe haben werden. Tatsächlich gleichen sich hinter den Kulissen aber die Mittel und Methoden, mit denen auch solche Bürgeraktivitäten, also Vielfalt und Demokratie, vom Machtapparat systematisch kanalisiert und sabotiert werden, wie sie die russische Journalistin Anna Politkowskaja über ihr Land beschrieben hat (Russisches Tagebuch), das ihrer Meinung nach keine Demokratie sei. Auf Grund der Gegebenheiten ist davon auszugehen, dass Radio Flora systematisch von Geheimdienstleuten unterwandert und infiltriert wurde, die von innen her den Sender gegen die Wand gesteuert haben, indem sie alles getan und unterlassen haben, damit Flora über die Jahre fast alle Hörer verliert. Denn so dumm und ignorant können sich keine gesellschaftlich ehrlich engagierten Leute anstellen. Da hat der Geheimdienst-Apparat gezielt die Sache der freien Bürgerbeteiligung im Rundfunk sabotiert. So wird echte Demokratie unmöglich gemacht. Ohne wirklich demokratische Radio- und TV-Medien keine Demokratie im Land. Übrigens sind auch die üblichen Staatsfunksender von Geheimdienstleuten unterwandert und infiltiert, und Moderatoren mit Mobbing-Aufträgen versehen. Allerdings ist deren Auftrag eben nicht, diese Massenmedien gegen die Wand zu fahren, sondern in ihrem Sinne optimal zu nutzen.
Mittwoch, 4. März 2009
Wühlarbeiten im Untergrund
"Gedächtnis der Stadt Köln ist ausgelöscht", sagte der Kölner Oberbürgermeister Schramma nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs.
Der Verlust ist angeblich noch grösser als der "Gedächtnisverlust" der Anna-Amalia-Bibliothek durch den Brand vor einigen Jahren.
Interessant ist, dass beide Katastrophen im Prinzip vermeidbar gewesen wären.
Ob es einen Zusammenhang gibt: Während der Staat einerseits durch totalitäre Überwachung immer mehr privates Wissen stiehlt und ansammelt, verliert er anderseits immer mehr historisch-gesellschaftliches Wissen.
Man löscht aus unserem Gedächtnis, sowohl wie frei und gut Menschen früher leben konnten, aber auch wie tief die Zugriffe der Staatsmacht schon immer waren. Wessen Interessen nützt dieser "Gedächtnisverlust"?
Der Verlust ist angeblich noch grösser als der "Gedächtnisverlust" der Anna-Amalia-Bibliothek durch den Brand vor einigen Jahren.
Interessant ist, dass beide Katastrophen im Prinzip vermeidbar gewesen wären.
Ob es einen Zusammenhang gibt: Während der Staat einerseits durch totalitäre Überwachung immer mehr privates Wissen stiehlt und ansammelt, verliert er anderseits immer mehr historisch-gesellschaftliches Wissen.
Man löscht aus unserem Gedächtnis, sowohl wie frei und gut Menschen früher leben konnten, aber auch wie tief die Zugriffe der Staatsmacht schon immer waren. Wessen Interessen nützt dieser "Gedächtnisverlust"?
Donnerstag, 29. Januar 2009
SiCKO
Zu Weihnachten nun erstmals den Film SiCKO, von Michael Moore, gesehen. Sehenswert. Hatte bis dahin gehofft, die zeigen den im TV. Der Film gibt eine Ahnung, warum er bislang nicht im deutschen Fernsehen zu sehen war: Zu privatisierungs- und medienkritisch. Denn die Polemiken in US-Medien, gegen Kanada, die Kanadier und deren staatliches Gesundheitswesen erinnern stark an das was man hier gegen das britische Gesundheitswesen betreibt. Deutschland wird in SiCKO nichtmal erwähnt und es tauchen auch keine lebenden Deutschen darin auf. Wohltuend ist auch, dass darin nicht dem Idealbild der aalglatten, sterilen Titelblatt-Gesichter und Vorzeigefiguren gehuldigt wird, wie man sie im deutschen TV sattsam allüberall als Norm vorgezeigt bekommt, sondern fast durchweg wird mit ganz normalen Durchschnitts-Menschen ganz normales Infotainment betrieben.
Vermutlich zeigt man SiCKO irgendwann im Hochsommer in der Urlaubszeit, wenn die Leute am Strand oder im Bett liegen. Oder in ein paar Jahren, wenn der Film nur noch historischen Wert hat.
Zwei Aussagen von Insidern / Experten in SiCKO würde ich als allgemeingültig hervorheben:

Darum wohl sind viele Schulgebäude in erbärmlichem Zustand, wie auch die PISA-Ergebnisse der Schüler, und unser "Gesundheits"wesen bezahlt Ärzte nur dann, wenn wir krank sind.

In einem totalitär überwachten Staat wie dem unseren werden Menschen nur scheinbar übersehen, fallen nur scheinbar zufällig hinten runter, sondern wir werden von den Mächtigen gezielt runter geschubst und unten gehalten. Der angebliche Rechtstaat ist bewusst als Labyrinth angelegt damit wir uns darin totlaufen, also wenn wir nach Jahren am Ende des Instanzenweges mit leeren Händen als Verlierer dastehen, sollen wir so erschöpft sein, dass wir resigniert uns mit dem bescheiden, was das System für uns vorgesehen hat - nämlich: Nichts.
Zu kritisieren gibt es an SiCKO dennoch einiges. So greift das Lob auf ein staatliches, kostenloses Gesundheitswesen divers zu kurz, wie eigentlich bekannt sein dürfte. Das genügt allenfalls den zurück gebliebenen US-Verhältnissen. Auch in einem kostenlosen staatlichen Gesundheits-System sind Ärzte zu Profitgier und Karrieresucht fähig und können sie dort ausleben, indem sie massenhaft zu skrupellosen Körperverletzern, Mördern oder auch nur Pfuschern geworden sind. Hunderttausende Medizinopfer jedes Jahr in Deutschland sind dafür der traurige Beweis. Das Problem Behandlungsfehler im Kontext privater oder staatlicher Medizin wurde von Moore komplett ignoriert. Zeitgemässer hätte er sich mit dem norwegischen und dem holländischen Modell befassen sollen, in denen Ärzte nicht nur dann Geld verdienen, wenn Menschen krank sind. Aber das ist für das deutsche Publikum zu fortschrittlich, für US-Verhältnisse wäre das wohl unzumutbar gewesen.
Auch beherbergt jeder Zentralismus und jede Konzentration - egal ob staatlich oder privat - die Gefahr eines Faschismus. Als aktuelles Beispiel sei genannt die von Staat und Industrie betriebene zentrale Speicherung aller privaten Patientendaten (Gesundheits-E-Card). Moores unkritische Lobhudelei auf staatliche Medizin erscheint daher als Auftragsarbeit staatlicher oder staatsnaher Organisationen.
Ein anderer Kritikpunkt ist seine Darstellung der kostenlosen medizinischen Behandlung der Guantanamo-Häftlinge als erstrebenswert für die alleingelassenen, krank gewordenen Helfer aus den Trümmern des World-Trade-Center. Abgesehen davon dass solch ein Neid auf teils unschuldige Leute, die nur noch ihr nacktes Leben haben, unmoralisch ist, ignoriert Moore oder er kennt sie nicht, die Vorwürfe des Ex-Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz, der beschreibt, dass immer wieder Häftlingen, die auf die Krankenstation gebracht wurden, von Ärzten gesunde Körperteile chirurgisch entfernt worden sein sollen. Wenn Moore also fordert, die medizinisch ignorierten Nine-Eleven-Helfer wollen die gleiche medizinische Behandlung wie die Al-Quaida-Leute im Lager Guantanamo, dann ist das in dem Zusammenhang ziemlich bizarr wenn nicht perves.
Vermutlich zeigt man SiCKO irgendwann im Hochsommer in der Urlaubszeit, wenn die Leute am Strand oder im Bett liegen. Oder in ein paar Jahren, wenn der Film nur noch historischen Wert hat.
Zwei Aussagen von Insidern / Experten in SiCKO würde ich als allgemeingültig hervorheben:

Darum wohl sind viele Schulgebäude in erbärmlichem Zustand, wie auch die PISA-Ergebnisse der Schüler, und unser "Gesundheits"wesen bezahlt Ärzte nur dann, wenn wir krank sind.

In einem totalitär überwachten Staat wie dem unseren werden Menschen nur scheinbar übersehen, fallen nur scheinbar zufällig hinten runter, sondern wir werden von den Mächtigen gezielt runter geschubst und unten gehalten. Der angebliche Rechtstaat ist bewusst als Labyrinth angelegt damit wir uns darin totlaufen, also wenn wir nach Jahren am Ende des Instanzenweges mit leeren Händen als Verlierer dastehen, sollen wir so erschöpft sein, dass wir resigniert uns mit dem bescheiden, was das System für uns vorgesehen hat - nämlich: Nichts.
Zu kritisieren gibt es an SiCKO dennoch einiges. So greift das Lob auf ein staatliches, kostenloses Gesundheitswesen divers zu kurz, wie eigentlich bekannt sein dürfte. Das genügt allenfalls den zurück gebliebenen US-Verhältnissen. Auch in einem kostenlosen staatlichen Gesundheits-System sind Ärzte zu Profitgier und Karrieresucht fähig und können sie dort ausleben, indem sie massenhaft zu skrupellosen Körperverletzern, Mördern oder auch nur Pfuschern geworden sind. Hunderttausende Medizinopfer jedes Jahr in Deutschland sind dafür der traurige Beweis. Das Problem Behandlungsfehler im Kontext privater oder staatlicher Medizin wurde von Moore komplett ignoriert. Zeitgemässer hätte er sich mit dem norwegischen und dem holländischen Modell befassen sollen, in denen Ärzte nicht nur dann Geld verdienen, wenn Menschen krank sind. Aber das ist für das deutsche Publikum zu fortschrittlich, für US-Verhältnisse wäre das wohl unzumutbar gewesen.
Auch beherbergt jeder Zentralismus und jede Konzentration - egal ob staatlich oder privat - die Gefahr eines Faschismus. Als aktuelles Beispiel sei genannt die von Staat und Industrie betriebene zentrale Speicherung aller privaten Patientendaten (Gesundheits-E-Card). Moores unkritische Lobhudelei auf staatliche Medizin erscheint daher als Auftragsarbeit staatlicher oder staatsnaher Organisationen.
Ein anderer Kritikpunkt ist seine Darstellung der kostenlosen medizinischen Behandlung der Guantanamo-Häftlinge als erstrebenswert für die alleingelassenen, krank gewordenen Helfer aus den Trümmern des World-Trade-Center. Abgesehen davon dass solch ein Neid auf teils unschuldige Leute, die nur noch ihr nacktes Leben haben, unmoralisch ist, ignoriert Moore oder er kennt sie nicht, die Vorwürfe des Ex-Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz, der beschreibt, dass immer wieder Häftlingen, die auf die Krankenstation gebracht wurden, von Ärzten gesunde Körperteile chirurgisch entfernt worden sein sollen. Wenn Moore also fordert, die medizinisch ignorierten Nine-Eleven-Helfer wollen die gleiche medizinische Behandlung wie die Al-Quaida-Leute im Lager Guantanamo, dann ist das in dem Zusammenhang ziemlich bizarr wenn nicht perves.
Medien-Mafia
Wie aus aktuellem Anlass nebenbei aus einigen Medien zu erfahren war, bekommt eine prominente ARD-Sportmoderatorin (Monika Lierhaus) pro Jahr über 800 000 € für ihren Job. Da bekanntlich Frauen für die gleiche Arbeit immer noch etwas weniger bekommen (man sagt etwa 20%) als ihre männlichen Kollegen, kann man wohl von mindestens 1 Million Euro Einkommen pro Jahr für TV-Sportmoderatoren wie Beckmann, Kerner & Co ausgehen. Macht in 10 Jahren also umgerechnet 20 Millionen D-Mark nur für Sportmoderationen. Was Kerner und Beckmann dann noch mit ihren TalkShows und Werbeauftritten bekommen, dürfte diese sog. öffentlich-rechtlichen "Journalisten" bis zur Pensionierung wohl zu Fast-Milliardären machen. Unfassbar. Unsereins krebst als ärztliches Verbrechensopfer das um strafrechtlichen und zivilrechtlichen Rechtstaat aktiv betrogen wurde, unter anderem auch durch öffentlich-rechtliches Mobbing, mit Hartz-IV durchs Leben und muss sich seine schlechte Laune auch noch vorhalten lassen, und diese öffentlich-rechtlichen Strahlemänner und -frauen sacken nicht nur eine Million nach der anderen ein, tanken im sonnigen Süden gute Laune, während wir hier im eisigen Schmuddelwetter mies drauf kommen; etliche von diesen "Journalisten" oder sonstigen Medienpromis beteiligen sich aktiv an geheimdienstlichem Mobbing, um Mitglieder der Unterschicht unten zu halten, also von den "Fleischtöpfen" mit allen Mitteln wegzubeissen.
Man erkennt, warum die Tagesthemen-Ankerleute so gut drauf sind (Buhrow und Miosga arbeiten jeweils nur zwei Wochen/pro Monat und kommen mit ihrer Kohle offenbar glänzend aus.)
Harald Schmidt soll ja angeblich für seine eine Stunde Sendung pro Woche im Jahr etwa acht Millionen Euro bekommen. Mit Ausfällen wegen Sommerpause und Feiertage kommt er wohl auf etwa 30 Sendestunden im Jahr. Macht ein Honorar von rund eine Viertel Million Euro pro Sendung.
Diese reinen Medien-Fachidioten sind eine Plage. Warum arbeitet der Schmidt nicht hauptberuflich beispielsweise als Matrazzenverkäufer und macht nur nebenbei ein bisschen TV-Comedy? Das täte dem Ganzen sicher ganz gut. Sein Hauptverdienst im TV wäre dann seine nationale Bekanntheit (Betonung auf national). Pocher als allgegenwärtiger TV-Clown ist doch auch eine Plage. Warum ist der im Hauptberuf nicht Obstverkäufer auf dem Wochenmarkt, oder sowas?
Politiker legen sich ihr Einkommen selber fest, wie uns die Medien berichten, aber wer legt èigentlich fest, was die Fernsehleute pro Monat mit nach Hause nehmen dürfen? Darüber lässt man das Publikum gerne im Dunkeln.
Neben der Medizin-Mafia, Justiz-Mafia und der Geheimdienst-Mafia ist wohl die Medien-Mafia ein Bereich mit der Lizenz zum Gelddrucken. Kein Wunder dass die Attacke gegen einen dieser Bereiche auch gleich die Gegenwehr der anderen Bereiche provoziert - im gesamten deutschen Sprachraum, also sogar inklusive schweizer und österreichischer Fernsehleute. Die mafiösen Profies in allen Bereichen machen international gemeinsame Sache und erzählen uns, wir sollen den Gürtel enger schnallen. Wir sind die Beute mafiöser Neo-Feudalherren und -damen. Wann beginnen Aufstand und Rebellion?
Man erkennt, warum die Tagesthemen-Ankerleute so gut drauf sind (Buhrow und Miosga arbeiten jeweils nur zwei Wochen/pro Monat und kommen mit ihrer Kohle offenbar glänzend aus.)
Harald Schmidt soll ja angeblich für seine eine Stunde Sendung pro Woche im Jahr etwa acht Millionen Euro bekommen. Mit Ausfällen wegen Sommerpause und Feiertage kommt er wohl auf etwa 30 Sendestunden im Jahr. Macht ein Honorar von rund eine Viertel Million Euro pro Sendung.
Diese reinen Medien-Fachidioten sind eine Plage. Warum arbeitet der Schmidt nicht hauptberuflich beispielsweise als Matrazzenverkäufer und macht nur nebenbei ein bisschen TV-Comedy? Das täte dem Ganzen sicher ganz gut. Sein Hauptverdienst im TV wäre dann seine nationale Bekanntheit (Betonung auf national). Pocher als allgegenwärtiger TV-Clown ist doch auch eine Plage. Warum ist der im Hauptberuf nicht Obstverkäufer auf dem Wochenmarkt, oder sowas?
Politiker legen sich ihr Einkommen selber fest, wie uns die Medien berichten, aber wer legt èigentlich fest, was die Fernsehleute pro Monat mit nach Hause nehmen dürfen? Darüber lässt man das Publikum gerne im Dunkeln.
Neben der Medizin-Mafia, Justiz-Mafia und der Geheimdienst-Mafia ist wohl die Medien-Mafia ein Bereich mit der Lizenz zum Gelddrucken. Kein Wunder dass die Attacke gegen einen dieser Bereiche auch gleich die Gegenwehr der anderen Bereiche provoziert - im gesamten deutschen Sprachraum, also sogar inklusive schweizer und österreichischer Fernsehleute. Die mafiösen Profies in allen Bereichen machen international gemeinsame Sache und erzählen uns, wir sollen den Gürtel enger schnallen. Wir sind die Beute mafiöser Neo-Feudalherren und -damen. Wann beginnen Aufstand und Rebellion?
Freitag, 2. Januar 2009
Presse, Funk und Fernsehen sind un-demokratische Paläste der Macht.
Die, die immer nach einer - jedenfalls theoretischen - demokratischen Legitimation der Staatsgewalten rufen, halten sich bei der Vierten (Presse, Funk und Fernsehen - d.B.) bedeckt. Da ist niemand da in Deutschland, der sagt, dass muss aber alles demokratisch legitimiert sein.
Quelle: Aus einem Vortrag von Oberstaatsanwalt Klaus Pförtner, Frankfurt am Main, auf einem internationalen Symposium.
Die, die immer nach einer - jedenfalls theoretischen - demokratischen Legitimation der Staatsgewalten rufen, halten sich bei der Vierten (Presse, Funk und Fernsehen - d.B.) bedeckt. Da ist niemand da in Deutschland, der sagt, dass muss aber alles demokratisch legitimiert sein.
Quelle: Aus einem Vortrag von Oberstaatsanwalt Klaus Pförtner, Frankfurt am Main, auf einem internationalen Symposium.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Korrupt und verlogen?: NDR-ZAPP
Ich hatte mich schon seinerzeit gewundert, als das NDR-Medienmagazin ZAPP eine Kundenzeitschrift lobte - noch dazu völlig kritiklos ("Keine Schleichwerbung", "Seriöse Titel", "Ausgewogen"). Nicht die Bäckerblume, die zahlt wahrscheinlich zu wenig, sondern die Apotheken-Umschau. Medizin ist per se ein Bereich schwerwiegender Eingriffe in menschliches Leben, durch fremde Hände. Also ein brisanter, sensibler Bereich. Darum fand ich die kritiklose Lobhudelei von ZAPP auf die Apotheken-Umschau durchweg widerlich und hatte schon seinerzeit ein Posting dazu verfasst.
Nun hat das ZDF-Magazin Frontal21 investigativ recherchiert, dass auch die Apotheken-Umschau korrupt ist, indem sie verbotenerweise Pharma-Werbung als redaktionelle also unabhängige Information tarnt. Aufgrund riskanter Arzneimittel hat es bereits Todesfälle gegeben. Ein Witwer wirft der Apotheken-Umschau sogar eine Mitschuld am Tod seiner Frau vor. Demnach wäre auch ZAPP mitschuldig, weil die verantwortlichen Journalisten-Darsteller mutmasslich geldwerte Vorteile für ihre völlig kritiklose Lobhudelei bekommen haben und womöglich bei kritischen Zuschauern dann ein kritikloseres Lesen der Apotheken-Umschau bewirkt haben - schliesslich wurde das Blatt vom scheinbar seriösen NDR empfohlen.
Scheinheilig zitiert ZAPP nun die aktuelle Reportage von Frontal21, tut so als setze man sich genauso kritisch mit solchen Kundenblättern auseinander. Dabei unterschlägt ZAPP jeden selbstkritischen Hinweis auf die eigene journalistische Fehlleistung.
Nun hat das ZDF-Magazin Frontal21 investigativ recherchiert, dass auch die Apotheken-Umschau korrupt ist, indem sie verbotenerweise Pharma-Werbung als redaktionelle also unabhängige Information tarnt. Aufgrund riskanter Arzneimittel hat es bereits Todesfälle gegeben. Ein Witwer wirft der Apotheken-Umschau sogar eine Mitschuld am Tod seiner Frau vor. Demnach wäre auch ZAPP mitschuldig, weil die verantwortlichen Journalisten-Darsteller mutmasslich geldwerte Vorteile für ihre völlig kritiklose Lobhudelei bekommen haben und womöglich bei kritischen Zuschauern dann ein kritikloseres Lesen der Apotheken-Umschau bewirkt haben - schliesslich wurde das Blatt vom scheinbar seriösen NDR empfohlen.
Scheinheilig zitiert ZAPP nun die aktuelle Reportage von Frontal21, tut so als setze man sich genauso kritisch mit solchen Kundenblättern auseinander. Dabei unterschlägt ZAPP jeden selbstkritischen Hinweis auf die eigene journalistische Fehlleistung.
Sonntag, 7. Dezember 2008
ZAPP-Boykott? Es ist offenbar schlimmer.
Wir (ZAPP) wollten bei einem Treffen der Politmagazine Bilder drehen und Interviews führen. Dazu kam es leider nicht. Sie konnten sich nicht einigen, was genau ZAPP filmen darf.
Aber alle waren bereit, uns in ihren Redaktion zu empfangen. ZAPP entschied sich für MONITOR. Mit der Redaktion schien alles geklärt. Doch dann erteilte die WDR-Pressestelle für unseren Dreh ungewöhnliche Auflagen. Deshalb beendete ZAPP das Projekt. Niemand ahnte, dass es danach solche Schlagzeilen geben würde. Denn einen Boykott der Politmagazine gegenüber ZAPP gab es nicht. Quelle: ZAPP-Sendung vom 26.11.2008
Um zu vermeiden, dass mehr als ein Magazin am selben Thema recherchiert, muss man sich nicht treffen, es würden ein paar Telefonate oder eMails genügen. Um hingegen Kräfte zu bündeln, also für die eine oder andere Recherche zusammenzuarbeiten, bräuchten sich lediglich die dafür zuständigen Journalisten jeweils treffen, wenn überhaupt.
Hingegen regelmässige Treffen aller Politmagazine müssen also andere Gründe haben. Nur welche? Bei solchen Treffen werden sicher keine sogenannten Whistleblower auftreten, das ist wohl kaum der richtige Rahmen. Solche Treffen können eher ein Hinweis auf Kampagnen-Journalismus sein, und es können Orte sein, wo noch andere, externe Leute hinzukommen, von denen man geheime Informationen oder gar zentrale Weisungen entgegennimmt. Warum sonst darf dort nur zensiert gefilmt werden?
Aber sogar in den Räumen einzelner Redaktionen gab es so ungewöhnliche Auflagen, dass ZAPP das Projekt schliesslich ganz stoppte, obwohl man ja prinzipiell dann auf eine andere Redaktion hätte ausweichen können, wo es vielleicht weniger Auflagen gegeben hätte. Offenbar schien auch das nicht möglich. Warum sonst titelt der SPIEGEL, es gebe einen Boykott aller ARD-Politmagazine gegen ZAPP? ZAPP und PANORAMA behaupten nun, es gebe keinen Boykott der Politmagazine.
Wenn es aber keinen Boykott gegen ZAPP gibt, also keinen Grund gegen ZAPP mistrauisch zu sein, dann muss der Grund bei bestimmten Dingen der Politmagazine und ihren Treffen liegen.
Das nährt den schon länger schwelenden Verdacht, dass Journalisten beim Staatsfernsehen, sogar der Politmagazine, Teile des Geheimdienst-Apparates sind oder von diesem mit geheimen Informationen versorgt und gesteuert werden.
Aber alle waren bereit, uns in ihren Redaktion zu empfangen. ZAPP entschied sich für MONITOR. Mit der Redaktion schien alles geklärt. Doch dann erteilte die WDR-Pressestelle für unseren Dreh ungewöhnliche Auflagen. Deshalb beendete ZAPP das Projekt. Niemand ahnte, dass es danach solche Schlagzeilen geben würde. Denn einen Boykott der Politmagazine gegenüber ZAPP gab es nicht. Quelle: ZAPP-Sendung vom 26.11.2008
Um zu vermeiden, dass mehr als ein Magazin am selben Thema recherchiert, muss man sich nicht treffen, es würden ein paar Telefonate oder eMails genügen. Um hingegen Kräfte zu bündeln, also für die eine oder andere Recherche zusammenzuarbeiten, bräuchten sich lediglich die dafür zuständigen Journalisten jeweils treffen, wenn überhaupt.
Hingegen regelmässige Treffen aller Politmagazine müssen also andere Gründe haben. Nur welche? Bei solchen Treffen werden sicher keine sogenannten Whistleblower auftreten, das ist wohl kaum der richtige Rahmen. Solche Treffen können eher ein Hinweis auf Kampagnen-Journalismus sein, und es können Orte sein, wo noch andere, externe Leute hinzukommen, von denen man geheime Informationen oder gar zentrale Weisungen entgegennimmt. Warum sonst darf dort nur zensiert gefilmt werden?
Aber sogar in den Räumen einzelner Redaktionen gab es so ungewöhnliche Auflagen, dass ZAPP das Projekt schliesslich ganz stoppte, obwohl man ja prinzipiell dann auf eine andere Redaktion hätte ausweichen können, wo es vielleicht weniger Auflagen gegeben hätte. Offenbar schien auch das nicht möglich. Warum sonst titelt der SPIEGEL, es gebe einen Boykott aller ARD-Politmagazine gegen ZAPP? ZAPP und PANORAMA behaupten nun, es gebe keinen Boykott der Politmagazine.
Wenn es aber keinen Boykott gegen ZAPP gibt, also keinen Grund gegen ZAPP mistrauisch zu sein, dann muss der Grund bei bestimmten Dingen der Politmagazine und ihren Treffen liegen.
Das nährt den schon länger schwelenden Verdacht, dass Journalisten beim Staatsfernsehen, sogar der Politmagazine, Teile des Geheimdienst-Apparates sind oder von diesem mit geheimen Informationen versorgt und gesteuert werden.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Undurchsichtiges Fernsehen

Neulich im TV-Interview wurde Elke Heidenreich vom schweizer Moderator - meiner Erinnerung nach sinngemäss - gefragt, ob sie die enorme Macht des Fernsehens, von der manch andere gesellschaftliche Gruppe nur träumen kann, nicht auch kritisiere. Heidenreich fand aber, dass es diesbezügliche Kritik innerhalb der Medien genügend gebe, sie habe allein inhaltliche Kritik.
Einer der grössten Machtfaktoren im Lande ist zweifellos das Staatsfernsehen (ARD und ZDF).
Haben Sie den Eindruck, das Fernsehen ist ein von der Bevölkerung, den Zuschauern mit-gestaltetes, im Kern von uns Bürgern mit-bestimmtes, also demokratisches Medium? Oder kommt es Ihnen nicht doch auch eher wie ein undurchsichtiger Komplex vor?
Offiziell gibt es als inhaltliche Kontrolle den sog. Rundfunkrat oder die Rundfunkräte. Wissen Sie irgend etwas über den Rundfunkrat, ausser seinem Namen? Haben Sie jemals etwas Inhaltliches von den Rundfunkräten gehört, sei es Kritik oder ein regelmässiger Bericht? Von einem Monats- oder Jahres-Bericht des Rundfunkrates, ähnlich dem des Wehrbeauftragten, habe ich noch nie gehört.
Wir, die Bevölkerung wissen weder, wie Personalfragen noch wie Inhalte in den Sendern auf den Tisch kommen und behandelt werden - wir Bürger bleiben aussen vor.
Was haben beispielsweise die ARD-Politmagazine (Monitor, Report, Fakt, Kontraste, Panorama) zu verbergen, dass sie dem NDR-Medienmagazin ZAPP letztlich den Einblick in ihre Redaktionsarbeit verwehrt haben, sodass am Ende der begonnene Zapp-Bericht über diese Politmagazine nicht zustande kam? Und wie kommt das ARD-Politmagazin PANORAMA dazu, eine Erklärung quasi im Namen der NDR-Sendung ZAPP abzugeben? Warum sind zu dieser dubiosen Angelegenheit im Medienbereich fast keine Informationen im Internet zu finden, bis auf die Stellungnahme von Panorama quasi als Vormund von Zapp? Der dort erwähnte Spiegelbericht ist nicht zu googeln, ebensowenig der Artikel in der Süddeutschen (SZ). Auch auf der Zapp-Homepage gibt es keinen Hinweis auf diese auffällige Sache.
Wieder so ein Indiz dafür, dass kritische Dinge gar nicht erst ins Internet gelangen, oder von dort entfernt werden. Unterm Strich lässt das Schlimmes befürchten. In Punkto Pressefreiheit rangiert Deutschland aktuell irgendwo um Platz 20, hinter Bolivien.
Das Fernsehen sagt uns, wieviel Geld die Hartz IV-Empfänger bekommen und wie hoch die diversen Einkommen der Politiker sind, weil die schliesslich Vertreter des Volkes sind und vom Volk bezahlt werden. Warum wissen wir dann nicht, wie hoch die Einkommen der Moderatoren und Redakteure in den Sendern sind? Auch sie werden von den Zwangsgebühren (GEZ) der Bürger bezahlt und auch sie sollen eigentlich Meinungsvertreter der Bevölkerung sein.
Wie Abgeordnete haben TV-Journalisten grossen Einfluss auf Alltag und Leben der Bevölkerung. Darum ist wie bei Politikern auch bei TV-Journalisten wichtig für die Bevölkerung zu wissen, wer die Leute in den Sendern sind und wer sie und in welcher Höhe finanziert. Darüber erfahren wir aber nichts. Allenfalls wird gelegentlich mal ein schleichwerbender Promi oder ein möglicher Interessenkonflikt bei einem Nachrichtenmoderator öffentlich bekannt gemacht. In den angeblich demokratisch-seriösen Sendern passiert erstaunlich vieles erstaunlich geheim.
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