Living the nightmare - den Alptraum leben - Kontakt: opendialog@posteo.de twitter.com/GuteLaune19
Freitag, 23. Dezember 2011
ARD erteilt neoliberale Absolution
Zum Schluss der Reportage sagt einer der "Computer-Kids", ein 16jähriger Schüler, etwas, dass nicht nur aussieht, wie abgelesen, sondern sich auch so anhört. Weiterlesen
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Lebensmittel höher besteuert als Silber & Gold
Ein chronischer Steuerskandal: Steuersatz auf Lebensmittel = 19 %, auf Silbermünzen = 7 %, auf Goldmünzen = 0 %. Der Kauf von Silber und Gold boomt. Und der Staat unterstützt das. Kauft sich ein Unterschichtler von fast seinem gesamten Geld Lebensmittel, muss er 19 % Mehrwertsteuer an den Staat zahlen; kaufen sich die Reichen Gold und Silber, will der deutsche Staat nur 7 % bzw 0 % Mehrwertsteuer von ihnen haben.
Welche Fehler werfen wir dem hoch verschuldeten griechischen Staat vor? Dass er die Reichen nicht konsequent genug zur Kasse bittet. Hat der deutsche Staat Übeschüsse oder steckt er selber tief in den Schulden?
Und warum berichten die Leit- und Massenmedien nicht über diesen chronischen Steuerskandal?
Womöglich sind unsere Radio- und Fernseh-Journalisten selbst fleissige Käufer von Edelmetallen. Beispielsweise die Intendantin des als sozial geltenden WDR bekommt jedes Jahr über 300 000 € GEZ-Gelder als Gehalt. Das wäre eine ganze Menge Gold- und Silbermünzen - steuergünstig bis steuerfrei - weit über die märchenhafte Weihnachtszeit hinaus. Den Zuschauern gibt man: Drei Haselnüsse.
Dienstag, 6. Dezember 2011
"spiel nicht mit den Schmuddelkindern..."
Freitag, 2. Dezember 2011
Literatur-Agenten als Mittler zwischen Geheimdiensten und Buchautoren?
Die Literaturagenten fungieren dabei vermutlich als Vermittler zwischen den Geheimdiensten und den "Kulturschaffenden". Mit den realen Informationen erschaffen dann Regisseure, Autoren, Musiker, Kabarettisten usw ihre so erstaunlich realistisch und zeitnah wirkenden Produkte. Der ganze Realismus unserer Kulturschaffenden wächst aber offenbar nicht auf deren Sensibilität, Phantasie und persönlicher Bürgernähe, sondern auf Kollaboration mit den Geheimdiensten.
Wie schon in der Nazizeit ist auch offenbar heute noch oder wieder der Kunst- und Kulturbetrieb ein Instrument und Werkzeug geheimer Strippenzieher und die Künstler der verlängerte Arm von Polizei und Geheimdiensten. Wer im Radio und Fernsehen vor Mikrofon und Kamera seine Kohle macht, hat zuvor offenbar seine Seele (wenn er denn je eine hatte) dem Teufel vermacht (Ausnahmen bestätigen auch diese Regel).
Der Autor Eschbach ist mir nur ein aktuelles Beispiel. Zu den geheimdienstlichen Nutzniessern gehören auch so bekannte Promis wie die scheinheilige und pseudo-feingeistige TV-Literatur-Schnullerbacke Roger Willemsen, TV-Kabarettisten wie Oliver (Pissnelke) Welcke, der "kopflose Hutständer aus Hamburg" Udo Lindenberg, oder auch Infotainer wie der katholische Fundamentalist Michael Moore. Eben wohl so ziemlich der gesamte moderne Kulturbetrieb des Westens.
Weil ich erst kürzlich bei Büchern von Eschbach gehäuft über diese Dinge gestolpert bin, scheinen die Überwacher dem einen Riegel vorschieben zu wollen, denn man hat offenbar gezielt meine Leihdaten manipuliert, sodass mein Leihausweis vorerst gesperrt wurde, wegen angeblicher Überschreitung einer Leihfrist um zwei Tage.
Diese Manipulation ist natürlich irgendwie auch witzig, weil sie just nach Rückgabe eines Romans passierte, der die Manipulation von Wahlcomputern zum Thema hat.
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Eine Pause beendet
Freitag, 11. November 2011
Mißverständnis: Korruption
Über Korruption in Griechenland wird in Deutschland leidenschaftlich
gewettert, und grade gabs zum selben Problem in Indien eine Diskussion
der BBC. Indien gerät auch zunehmend in den Focus deutscher Wirtschafts-
und anderer Interessen, und gerade lese ich ein Büchlein mit dem Titel:
Mehr Indien, weniger China. Weil Indien eine Demokratie ist, China
nicht. Das Problem Korruption in Indien scheint für den Autor Urs
Schoettli hingegen kein Thema zu sein.
Eine Backschisch-Kultur wird von Betroffenen oft ja gar nicht als
kriminell, sondern als völlig normal angesehen. Wie aber kann es sein,
dass der ehemalige Nazi-Verbrecherstaat Deutschland scheinbar so sauber
glänzend dasteht? Vielleicht weil wir Korruption so definiert haben,
dass nur die anderern darunter fallen, wir hingegen als Ausbund von
Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Transparenz erscheinen. Wir haben
Korruption definiert als einen Konflikt zwischen Eigeninteressen und
staatlichen Interessen, zwischen Eigennutz und Gemeinnutz. Also wer sich
unter der Hand Vorteile sichert und dann Entscheidungen im Sinne des
Vorteilsgebers trifft, gilt als korrupt. Eigentlich steckt da schon die
richtige Definition von korrupt drin, sie wird jedoch meist
ausgeblendet. Wenn man Korruption versteht als jeden Verrat an den
professionellen Leitprinzipien der jeweiligen beruflichen Tätigkeiten
und Ämter, und als Privatmensch an den humanistischen Prinzipien, und
sei es auch zum vermeintlichen Wohle des Staates, dann ist auch
Deutschland ein durch und durch korrupter Staat - womit geschichtliche
Kontinuität gewahrt wäre. Nur bei uns fällt das nicht auf, weil die
deutsche Korruption dem Staat dient, die griechische hingegen diversen
Einzelinteressen. Aber ist deswegen die deutsche Korruption besser als
die griechische? Wer jetzt denkt, wie kann etwas korrupt sein, das dem
Staat dient, beweist damit, dass er die eigene Korruption als völlig
normal erlebt.
Etwa wenn etwa Ärzte stigmatisierte Personen oder
Verbrecher medizinisch absichtlich schlecht behandeln, damit die früher
sterben, dann handeln diese Ärzte zwar scheinbar zum staatlichen Wohle,
indem sie der Staatskasse Gefängniskosten und menschliche Problemfälle
ersparen, dennoch verraten sie damit die Prinzipien ihres Berufes. Damit
sind es korrupte Ärzte.
Oder wenn Hoteliers Gäste an Polizei und V-Leute verraten, handeln sie
nach gängiger Auffassung vielleicht als scheinbar gute Staatsbürger,
tatsächlich jedoch als schlechte Gastgeber, sind also eigentlich
korrupt. Diese Korruption ist uns nicht also solche bewust, weil wir bei
dem Thema fälchlich in Geld- oder Ego-Kategorien denken.
Überhaupt, wenn Dinge nicht so laufen können, wie sie eigentlich laufen
sollten, sondern wenn die Geheimdienste überall ihre Finger drin haben
und die Geschicke lenken, indem Journalisten, Künstler, Ärzte,
Polizisten, Juristen gebrieft und gelenkt werden, angeblich zum
Staatswohle, dann sind wir eine durch und durch korrupte Gesellschaft,
weil keiner mehr das tut, was er für seine Bezahlung im Sinne seiner
Profession eigentlich tun müsste. Nur wir merkens nicht mehr, weil wir
es nicht anders kennen. Im obigen Sinne war demnach Nazi-Deutschland
eine bis auf die Knochen korrupte Gesellschaft, weil zwar alle angeblich
zum staatlichen Wohle des Deutschen Volkes bzw Reiches handelten, aber
die gesamte Bevölkerung sämtliche Menschlichkeits-Prinzipien verraten
hat - beruflich und als Privatpersonen.
T-Party und andere Entwürfe
Achtung!: Webadressen-Umleitungsprogramm / DNS nicht ok
Der Verdacht etlicher Leute, die Website www.dns-ok.de einer Bundesbehörde könnte tatsächlich einem anderen Zweck als dem angeblichen dienen, diesen Verdacht teile ich. Mir erschliesst sich nicht, warum man zum Testen ob die Nummern-Adresse mit der Namens-Adresse übereinstimmt den Rechner überprüfen muss. Es müsste doch eigentlich genügen, wenn die prüfende Behördenwebsite quasi als „man-in-the-middle" checkt, ob die angeklickte Website mit der tatsächlichen Website übereinstimmt. Zumal wenn die Behörde das Schadprogramm kennt und also weiss welche Webseiten verfälscht werden. Dem heutigen CCC mit seinem schnellen Attest, dass die Behördenwebseite okay sei, traue ich da auch nicht mehr über den Weg.
Letzte Woche hatte ich eine unübliche, auffällig karge GMX-Website hier auf dem Schirm eines Internetcomputers der öffentlichen Stadtbibliothek, was mich zwar misstrauisch machte, aber ich habe meine Zugangsdaten dennoch eingegeben. Kurze Zeit später kam dann durch die Medien die Meldung, ein Webadressen-Umleitungs-Schadprogramm sei im Umlauf. Augenscheinlich war also auch der Rechner der hiesigen Leihbibliothek davon betroffen. Tatsächlich halte ich das ganze aber für eine Inszenierung staatlicher Überwacher. Wie auch immer; meine Zugangsdaten wurden jedenfalls abgeschöpft und womöglich wurden wichtige eMails aus meiner Mailbox gelöscht. Wer mir also in der letzten Woche eine eMail zugeschickt hat, den bitte ich, sie mir nocheinmal zuzu senden!
Desweiteren bestärkt mich obige Website-Umlenkaktion in dem Verdacht, dass nicht nur auf der Senderseite meine Weblogs sabotiert werden (ständige Systemabstürze, verzögerter Seitenaufbau usw) sondern auch die Empfängerseite sabotiert wird. Womöglich werden Klicks umgeleitet und es erscheinen Fehlermeldungen (404 o.ä.).
Was war das mit der Revolution in Ägypten?
Könnte es sein, dass es tatsächlich um etwas ganz anderes ging, letztes Jahr um etwa diese Zeit, als in Kairo auf dem Tahrir-Square Revolution gemacht wurde?
Ich möchte hier mal einen Verdacht ausbreiten, der sich seinerzeit bei mir einschlich.
Folgende szenische Vorstellung:
Mubarak stand aus gesundheitlichen und Altersgründen kurz vor dem Rückzug aus der Politik. Sein Sohn wurde bereits in einige Staatsämter gehievt und hätte womöglich bald die Position seines Vaters als Regierungschef eingenommen. Die US-Amerikaner unterstützen das ägyptische Militär mit jährlich mehreren Milliarden Dollar. Man darf wohl annehmen, das etliche ägyptische Militärs und Geheimdienstler an Militärakademien in den USA ausgebildet wurden. Das alles bedeutet Macht und Einfluss der USA in Ägypten.
Es wäre nicht ungewöhnlich wenn der Sohn andere Vorstellungen von der Zukunft hat, als der Vater. Könnte es also sein, dass der Sohn Mubaraks womöglich die Absicht hatte, den Einfluss der USA zurück zu drängen und die USA das natürlich mitbekommen haben und der Meinung waren, dass es einfacher sei, dem jetzt einen Riegel vor zu schieben, solange der Mubarak-Sohn noch nicht an der Macht ist. So haben die USA dann heimlich mittels Internet, Al Jazeera und Stillhalten des ägyptischen Militärs einen Volksaufstand angezettelt, der alte Mubarak wurde gestürzt und sein Sohn seiner Ämter enthoben, das Militär hat nun die alleinige Macht im Land - der Einfluss der USA bleibt direkt und garantiert - und worde sogar vergrößert. Die Muslimbruderschaft ist plötzlich vorne mit dabei, was auch im Interesse der neuen US-Doktrin liegt, denn Obama hatte zu Beginn seiner Amtszeit eine Rede in Kairo gehalten, das zukünftig ein anderer Wind gegen Israel wehen werde. Weil die Muslimbrüder auch mit dem Militär verflochten sind, wird der Einfluss der USA also über das Militär auch auf die Muslimbruderschaft gehen, so dass der neue Wind aus Ägypten gegen Israel immer auch unter Kontrolle der USA bleibt. Die Machteliten der USA, nie waren sie global so mächtig wie heute. Das von den Medien gemalte Bild eines wirtschaftlich desolaten Landes am Rande des Bankrotts ist womöglich ein gewolltes Zerrbild um die totale globale geheimdienstlich-militärische Macht der USA zu verschleiern.
Wer hat all die Fantastilliarden Krisen-Steuergelder der westlichen Staaten bekommen?
Wenn man sich die öffentlich bekannten Figuren anguckt, die angeblich die grossen Gewinner sind - egal ob in wirtschaftlichen Boom- oder in Krisenzeiten - wie sie uns von den Medien präsentiert werden, insbesondere auch in Filmen von Michael Moore, also Leute von Ackermann bis Rumsfeld, dann fällt auf, dass diese Leute eher wie Deppen und Trottel erscheinen, nicht wie hochintelligente, raffinierte Strippenzieher. Wie kann es sein, dass solche öffentlichen Watschenmänner angeblich gigantische Privatgewinne machen, während intelligente, gut ausgebildete, wache Leute am Rande des Existenzminimums leben?
Ich glaube, das System funktioniert so:
Grundsätzlich kann man wohl sagen, wenn man die Macht hat, ist es einfacher einen einzigen Eigentümer abzuschöpfen, als viele einzelne. Also statt Millionen Bürger jeweils um ein paar Euro zu beklauen, ist es einfacher, einen Milliardär um ein paar Millionen zu erleichtern - wenn man die Macht hat.
Ziemlich genial ist es obendrein, Diebe zu beklauen. Die gehen nicht zur Polizei und beschweren sich auch nicht in den Medien, sondern halten sich versteckt und bedeckt.
Vor einigen Jahren gab es den Fall einer BMW-Erbin, die auf einen Heiratsschwindler heringefallen war, der sie um viele Millionen Euro betrogen hatte. Es hiess, dass ein Angehöriger der Oberschicht seinen Opfer-Status öffentlich mache, indem er eine Strafanzeige mache, sei sehr ungewöhnlich.
Könnte es also sein, dass all die reichen Watschenmänner sich niemals beschweren würden, wenn man ihnen heimlich einen Teil ihres Vermögens rauben würde? Ich rede hier also von den Geheimdiensten. Von jenen Kräften, welche die Herrschaft über unsere gesamte Infrastruktur, also u.a. auch über alle Bank- und Internetcomputer haben, und die global vernetzt sind.
Würde man die Ganoven ihre Diebereien machen lassen, und wenn die Strafverfolgung erfolglos verlaufen ist, dann nimmt man den Dieben ihr Diebesgut heimlich wieder ab, dann hätte man ziemlich sicheres Diebesgut.
Beispielsweise die vielen Bank-Betrügereien mit Kreditkarten und via Internet. Wenn das Geld weg ist, irgendwo im Ausland, dann knöpfen die Geheimdienste den erfolgreichen Dieben ihr Geld wieder ab und sacken es sich selber ein. Denn die gesamte Infrastruktur der Banken und des Internets wurde schliesslich vom System selbst geschaffen, und die Erschaffer und Betreuer des Systems sind Angehörige der Geheimdienste. Die Betrüger sind nur Gäste, deren gesamte Aktionen genau beobachtet werden. Man lässt sie machen, und nimmt ihnen später das Diebesgut wieder ab, zum eigenen Vorteil. Die offiziellen Kriminellen sind nur Strohpuppen, die den Blick auf die wahren Profiteure verdecken sollen.
Was also wäre, wenn die öffentlich bekannten Gewinner nur die öffentlichen Watschenmänner sind, die die Drecksarbeit machen, nämlich die Bevölkerung zu beklauen und zu betrügen, und wenn das Geld aus vielen Millionen Kanälen bei ihnen sich häuft, dann greifen die Geheimdienste zu und nehmen ihnen einen Teil davon weg.
Und die Watschenmänner halten still, beschweren sich nicht, weil ihnen ja noch genug bleibt und weil sie die öffentliche Schmach und den Totalabsturz fürchten.
Womöglich sind also die Fantastilliarden Euro, die aus Steuergeldern zu Banken und bankrotten Staaten geflossen sind, letztlich in die Taschen des Geheimdienstlich-Militärischen Komplexes geflossen. All die ganzen komplizierten Bankenprodukte sind letztlich nur dazu da, Vermögende um ihr Vermögen zu bringen und die wahren Strippenzieher zu verschleiern.
Mediale Mauer um Deutschland
Der mediale Unterschied zwischen Nord-Korea und Deutschland scheint eher gradueller Natur.
Seit Jahren ist zu beobachten: das Deutsche Fernsehen wird national immer selbstbezüglicher und ausländische Informationsquellen werden Stein auf Stein ausgegrenzt. Das Fernsehen ist nunmal immer noch das Leitmedium Nummer 1 der meisten Deutschen, und was man nicht kennt, das sucht man auch im Internet nicht.
Bis letztes oder vorletztes Jahr lief auf 3sat jeden Sonntag am Vorabend eine Wiederholung des Politmagazins "Rundschau" des Schweizer Fernsehens. Ein durchaus interessanter anderer Blickwinkel auf Deutschland, Europa und die Welt aus schweizer Sicht - noch dazu überwiegend in einer uns gut verständlichen Sprache.
Die Sache ist auch darum so besonders, weil das Schweizer Fernsehen angeblich aus Urheberrechtsgrründen komplett verschlüsselt sendet und nur von Schweizern empfangen werden soll. Die Fernseh-Inhalte eines deutschsprachigen Nachbarlandes bleibt den deutschen Zuschauern in der Regel also verborgen. Was eigentlich ziemlich absurd anmutet.
Neben der schweizer Rundschau gibt es nur noch das schweizer Nachrichtenmagazin 10vor10, dass auf 3sat auch für Deutschland empfangbar ist, aber meist erst nach Mitternacht gesendet wird. Also wir Deutsche können - systematisch gewollt - fast nichts von unserem deutschsprachigen Nachbarn der Schweiz via TV empfangen.
Vor einem oder zwei Jahren wurde nun auch die Schweizer Rundschau auf 3sat auf einen anderen Sendeplatz verschoben, auf den nichtmal auf der 3sat-Website hingewiesen wird! Erst nach Durchsuchen des Programmschemas für jeden Wochentag, entdeckt man, dass diese Mittwochs-Sendung dann Freitags nach Mitternacht auf 3sat gesendet wird.
Dass es nicht nur ein subjektiver Eindruck sondern offenbar gewollt ist, dieser Sendung möglichst wenig deutsche Zuschauer zu verschaffen, erkennt man vielleicht auch daran, dass die für Deutsche schwer verständlichen Passagen in schwiezerdütsch, französisch oder rätoromanisch ehemals für die 3sat-Zuschauer untertietelt waren, seit dem Sendeplatz-Verschub aber nicht mehr. 3sat sendet also offenbar absichtlich an den deutschen Zuschauern vorbei und hat die Sendung nur noch als Alibi aus statistischen Gründen im Programm.
Kürzlich hat auch Pakistan seine TV-Sesamstrasse bekommen. Wenn ich mich an den Start dieser Sendung hier in Deutschland richtig erinnere, gab es einige Kontroversen ob dieses US-Format für deutsche Kinder akzeptabel sei. Vor Jahren soll Gottschalk bzw das ZDF die Sendung "Wetten dass...?" nach China verkauft haben - und wir waren stolz, dass die Krimiserie Derrick in fast alle Weltsprachen synchronisiert überall auf der Welt gesehen wurde. Gibt es im deutschen Fernsehen irgend eine Sendung, Serie oder regelmässig Filme aus Pakistan, Indien, China, Arabien, Südamerika, überhaupt aus dem nicht us-amerikanischen Ausland?
Der angebliche Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF, der TV-Sender Phoenix, sendet fast nur noch deutsche Geschichts-Dokus - also deutsche Selbstrückbespiegelung; und auf den übrigen Staatsfunk-Kanälen laufen deutsche Krimi- und Krankenhausserien nonstop.
The World is a Peppermint-Park?
In den 70er Jahren startete der deutsche Schlagersänger Westernhagen mit dem Song „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ seine Karriere.
Aber mit welcher Pfefferminz wird man zum Prinz und wofür steht Pipi?
Das englische Wort für Minze ist MINT. Dieses Wort steht auch als Kürzel für die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik. Das sind zufällig genau jene Disziplinen, mit denen heute die Welt regiert wird. Hinter dem trockenen Titel Naturwissenschaften stecken so lebendige Dingen wie Biologie und Chemie - mithin die Mittler-Disziplinen zwischen der eisigen Welt der Technik und der Welt der Menschen.
Wenn wir erkennen müssen, dass die Menscheit und die Erde heute u.a. im eisig-totalitären Griff global vernetzter Geheimdienste ist, die mittels supraleitender Gedankenlese-Sensoren und Beton und Stahl durchleuchtender Spezial-"Lampen“ (TeraHertz- bzw Nacktscanner) alles und jeden im Blick haben und die Geschicke von Einzelmenschen und ganzen Gesellschaften lenken, dann passiert das alles also mittels MINT. (Nebenbei: Wenn man sich mal vor Augen führt, was man schon als privater Hobbyanwender für Informationsmöglichkeiten mittels Computer-Enzyklopädie und Online-Lexikon Wikipedia hat: ein Klick, und man bekommt blitzschnell Texte, Hyperlinks, Bilder, Töne und Videos zu jedem Stichwort und Thema, dann lässt das erahnen was Profis in riesigen Organisationen zur Verfügung haben, für die Geld k nie knapp ist, die einen totalen Kontroll- und Überwachungsanspruch haben und dafür über Technik verfügen, von der normale Menschen keine Vorstellung haben, wei. darüber in keinem öffentlich zugänglichen Medium berichtet wird).
Wir kenen die Redewendung „Jemandem Pfeffer in den Arsch blasen“ als Bezeichnung dafür, jemanden auf Trab zu bringen, ihn zu schnellerer Gangart und höherer Leistung zu zwingen. Das ist der tägliche Job von Radio und Fernsehen: Die Leute zur Arbeit zu treiben, uns den Müssiggang und jegliche Wehleidigkeit auszutreiben und uns so zu fleissigen Rädchen der Deutschland-AG zu dressieren. Jede Medienfigur vor TV- Kamera oder Radiomikrofon sondert mehr oder weniger offen und unterhaltsam irgendwann etwas ab, dass das Publikum in o.g. Richtung formen soll. Also Radio und Fernsehen versenden quasi Pfeffer unters Publikum, um es zu einer optimal nutzbaren Herde zu formen. Und weil die Medien das auch und exzessiv mit den Mitteln totaler Überwachung machen, also mittels MINT, darum leben wir quasi in einem Peppermint Park oder Peppermint-World.
Und wer zu dieser mobbenden und die Massen antreibenden Überwachungs-Elite gehört, also über Pfefferminz verfügt, ist ganz nahe am König, also ein Prinz.
Es scheint so zu sein, dass die Gedankenlese-Sensoren vorrangig auf überdurchscnittlich hohe Hirnpotentiale anspringen, in dem Sinne, dass temperamentvollere (oder auch aggressivere) Leute in der Matrix auffallen. Die eisigen Supraleiter der Weissen, der Nordeuropäer, des westlichen Systems, scheinen also darauf angelegt feurige Temperamente aufzuspüren - also Leute mit Pfeffer in ihren Gedanken fallen dem Gedanken lesenden MINT-System auf.
Und es gehört offenbar zur Strategie des Imperiums, problematische, aggressive, temperamentvolle, unbefriedigte Männer zu beruhigen mit den Waffen der Frauen. Also man führt solchen Romeos eine Julia zu, die zunächst die Aufgabe hat, die Männer zu befriedigen, also zu beruhigen, und sie mit den Mitteln des gesamten Systems zu domestizieren und (wieder) gesellschaftsfähig zu machen. Und falls das nicht optimal gelingt, haben sie nebenbei den Mann informationell abgeschöpft, so dass er im Zweifel mit anderen Mitteln und Methoden gefügig gemacht werden kann.
Also Männer mit feurigem, gepfeffertem Gemüt fallen durch MINT dem System auf und werden zum Prinzen einer willigen Dame gemacht. Durch Pfefferminz wird man zum Prinz auf Zeit.
Aber was meint Pipi wenn es kein Name ist? Vielleicht ist die Kreiskonstante Pi gemeint. Pipi als Pi mal Pi. Das wäre ziemlich nahe an der Formel zur Flächen- bzw Volumenberechnung von Kreis und Kugel. Und wie wir mittlerweile wissen, werden Kugelgebilde (Atome, Moleküle, subatomare Teilchen, Nanopartikel) genutzt, um mittels Laser und Supraleitern die Welt bis in tiefste Tiefen zu belauschen - offenbar auch um Menschen abzuhören und ihre Gedanken zu lesen. Pipi (Pi mal Pi) also als ultimative Kugel-Formel zur Belauschung der Welt.
Bienenwabenmuster als Symbol nicht nur der Freimaurer, auch für Supraleitung?
„Neben Keramiken mit exotischer Zusammensetzung zeigen auch einfachere Verbindungen, wie z. B. Magnesiumdiborid (MgB2), supraleitende Eigenschaften. Im Magnesiumdiborid sind die Boratome in bienenwabenartigen Netzen angeordnet und alternierend zwischen Metallschichten eingebettet.
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Die Deutschen sind die Chinesen Europas
Wie die Chinesen wirtschaftlich Südostasien dominieren, so dominieren die Deutschen Europa („Europa spricht deutsch"). Wie die Chinesen sind die Deutschen das Bevölkerungs reichste Land ihrer Region; und wie die Chinesen haben auch die Deutschen kein gutes Verhältnis zum Individualismus; wie die Chinesen so sind auch die Deutschen vor allem Massen-Menschen, daher wohl auch die englische Bezeichnung „Krauts“ für uns Deutsche, was ja phonetisch dem englischen Wort „crowd“ = Menschenmasse, ähnelt. Die Deutschen sind Vereinsmeier, so hatte etwa der grösste deutsche Verein, die Wehrmacht, zu Spitzenzeiten über 10 Millionen Mitglieder, aber auch SS und Gestapo konnten sich über regen Zulauf freuen; wie die Chinesen verabscheuen die Deutschen Einzelgänger und Eigenbrödler. Wie die Chinesen fühlen sich die Deutschen am glücklichsten als fleissiges Rädchen im Getriebe eines möglichst grossen Volkskörpers.
Jedenfalls die Deutschen haben wenig Moral und Charakter, kaum Zivilcourage, aber sind dafür wirtschaftlich bärenstark. Der brummende Export ist Wirtschaftspotenz als Penisersatz für fehlende Moral und Charakter..
Dein Lieblings-Lebenskünstler rät Dir: Kauf keinen Absinth
Der käuflich zu erwerbende Absinth enthält ausser Alkohol keine anderen berauschenden Sybstanzen, ist sauteuer und oft mit Farb- und Aromastoffen künstlich attraktiv gemacht.
Vor etlichen Jahren hatte ich einige Absinthe mal ausprobiert, von sehr teuer bis relativ günstig, aber eine über die alkoholische hinausgehende Wirkung nie erlebt. Auch geschmacklich war nichts Ungewöhnliches dabei - insgesamt eine ziemlich enttäuschende Erfahrung. Weil ich aber doch gerne die berühmte Wirkung der „Grünen Fee“(die der „Grünen Minna“ kannte ich schon zur Genüge) erleben wollte, hatte ich mir in der Apotheke ein kleines Fläschen Wermuth-Öl besorgt, die Pflanze aus der Absinth hergestellt wird. Das Zeug hatte eine tief dunkel-giftig-grüne Farbe und auf dem Etikett war ein schwarzes Warnkreuz mit entsprechendem Hinweis. Ich hatte gehörigen Respekt vor dem Zeug. Ich hab dann in ein Glas Wodka probeweise ein, zwei oder drei Tropfen von dem Absinth-Öl reingetan und nach dem Trinken dann eine halbe bis eine Stunde in mich hineinbeobachtet, ob ich eine Wirkung spüre. Nachdem sich nichts tat, war ich einerseits beruhigt, anderseits enttäuscht und habe dann nach und nach mehr Tropfen in den Wodka gegeben - weiss nicht mehr genau, aber vielleicht maximal 10-15 Tropfen oder so. Im Laufe des Abends verspürte ich aber keinerlei besondere Wirkung und legte mich irgendwann schlafen.
Als ich morgens aufwachte fühlte ich mich merkwürdig orientierungslos und irgendwie bewegungsunfähig. Ich war wie paralysiert, hatte Sensibilitätsstörungen, wusste nicht welcher Wochentag ist und hatte diverse andere Probleme, was erfahrungsgemäss nicht vom Alkohol kam. Ich bekam Angst, weil ich nicht wusste, ob diese Probleme reversibel sind, und weil diese Wirkungen so lange brauchten, bis sie auftraten, befürchtete ich, dass ihr Maximum womöglich noch nicht erreicht war und es mir im Laufe der Zeit immer schlechter gehen könnte. Weil ich mich nicht in der Lage fühlte, normal zu funktionieren, geriet ich in leichte Panik. Ich blieb in der Wohnung und als ich irgendwann merkte, dass es nicht schlimmer sondern sogar ganz langsam besser wurde, war ich natürlich erleichtert. Dennoch dauerte es mehrere Tage, bis diese Probleme ganz verschwunden waren.
Icb könnte mir vorstellen, dass vor über 100 Jahren, als die Menschen noch ganz anders lebten als wir heute, die Absinth-Wirkung in deren Leben passte. Absinth ist keine richtige Psycho-Droge; wenn ich es richtig sehe greift Absinth in den Leberstoffwechsel ein und durch die so veränderte Körper-Chemie entstehen ungewöhnliche Empfindungen und Erlebnisse. Das ist ein bisschen wie „Von hinten durch die Brust ins Auge“. Mein Fazit: Eine echte Absinth-Wirkung ist wahrscheinlich gefährlich und vielleicht heute nicht mehr zeitgemäss, weil es bessere Drogen gibt, die direkt in den Nervenstoffwechsel eingreifen. Die käuflichen Absinthe sind wirkungslos, weil sie sonst nicht genehmigungs- und verkehrsfähig wären. Also behalt dein sauer verdientes Geld und kauf dir lieber einen guten Whiskey oder Cognac - besser is das.
Sie bereiten den nächsten Holocaust vor - und alle schauen zu oder machen mit
Die Einführung der Gesundheits eCard, mit Speicherung aller unserer Patientendaten auf zentralen Internet-Servern, ist einer der Grundsteine zur Vorbereitung eines neuen Holocaust. Natürlich landet nicht jeder im KZ - damals nicht und auch heute nicht - aber jeder wird dazu bis auf die Gene überprüft - damals schon und heute noch totaler. Und natürlich sind die Zielgruppen heute andere als damals - aber wer kann sich sicher sein, niemals auf die Opferseite zu geraten? Wohl nur die Täter!
Es fällt auf, dass - schleichend aber konsequent - in alle Technologie- und Lebensbereiche ein Zentralismus eingebaut wird, der sachlich nicht begründbar ist. Andere Länder zeigen, dass beispielsweise eine zentrale Erfassung der Autobahnmaut nicht nötig ist, wir hingegen machen es zentralistisch. Die Umstellung von dezentralen Patientenakten aus Papier auf solche aus elektronischen Daten könnte auch auf dezentrale USB-MemorySticks erfolgen - wir machen es aber zentralistisch zum totalen Datenzugriff. Natürlich hat man diese Technologie zuerst in jenen Ländern eingeführt, die noch keine Nazi-Diktatur und keinen Holocaust verursacht haben, Länder deren Bevölkerungen noch Vertrauen in Technik und ihren Staat haben. Je mehr solcher Länder diese Technik eingeführt haben, desto mehr wachsen Druck und Verführung das auch in Deutschland genauso zu machen. Diese Vorgehensweise ist taktisch geplant.
Ist der Eschbach ein heimlicher Holokaustleugner, der das ab und an in seinen Büchern sachte durchschimmern lässt, vielleicht um sich ähnlich gezimmerte nationalistische Leser als zahlende Käufer seiner literarischen Ergüsse zu sichern? Beispielsweise in seinem zu einem dicken Buch aufgeblasenen Groschenroman „Herr aller Dinge“ beschreibt er einen Spaziergang bei dem über die Menschheitsgeschichte diskutiert wird und wie zufällig kommen die beiden Spaziergänger an einer Synagoge, also einem jüdischen Gotteshaus, vorbei, und kurz darauf behauptet einer der beiden, sämtliche Knochenfunde der Welt, vom Vor- und Frühmenschen würden auf der Ladefläche eines einzigen Lkw Platz haben (was an sich schon eine verächtliche Massangabe ist und offensichtlich Bilder von KZ-Leichen, die auf einem Lkw liegen, heraufbeschwören soll) und auf dieser kleinen Menge Knochen basiere die ganze heutige wissenschaftliche Theorie von der Entwicklung des Menschen. Womöglich will der Autor damit sachte andeuten, die historisch definierte Zahl von rund 6 Mio ermordeter Juden sei so weit von der Zahl tatsächlich dokumentierte Funde entfernt, dass dieser Teil der Geschichtsschreibung quasi auf Sand gebaut sei.
Zu: Literatur-Agenten
Es gibt in dem Spielfilm „Ein Fisch Namens Wanda“ ein Zitat von Nietsche, jede Hochkultur basiere auf irgend einer Form von Grausamkeit. Bürger praktisch zu Tieren zu degradieren, nicht indem man sie mit ihnen vergleicht, sondern sie real wie Tiere behandelt, durch Totalüberwachung zur informationellen Ausbeutung und Dressur, das ist unzweifelhaft eine Grausamkeit. Bedeutet es auch umgekehrt, eine grausame Gesellschaft ist eine kulturell hochstehende Gesellschaft, dann ist der Kampf des christlichen Westens gegen vermeintliche oder tatsächliche Grausamkeiten des Islam nur der Versuch eine Hochkultur zu beseitigen und durch eine noch grausamere Hochkultur zu ersetzen.
Pause beendet
Wie schon die Tagebuchschreiberin Hélène Berr, brauchte auch ich mal eine Pause, weil in jüngster Zeit der mediale Wahnsinn sich zu regelrechten Monsterwellen auftürmt.
Fachleute warnen vor einem globalen Wirtschaftskollaps, die beiden Staatsfunkfernsehsender (ARD & ZDF) verbreiten wirtschaftleiche Jubel-Propaganda wie seinerzeit die DDR: Keine Spur von Krise, der Export boomt, deutsche Qualität so gefragt wie nie, Ziele weit überschritten.
Und wenn man annimmt, dass ein Scheitern des Euro-Projektes kein schicksalhaftes Zusammenwirken unkalkulierbarer Zufälle ist, sondern von mächtigen globalen Strippenziehern hinter den Kulissen von Anfang so geplant war (womit ich nicht die sattsam genannten Börsen- und Finanzhaie meine), um gigantische Geldströme zum eigenen Vorteil zu bewegen und die Bevölkerungen ganzer Länder in Unruhe und auf Trab zu halten - das lenkt die Aufmerksamkeit der Leute weg von den anderen Versklavungs-Projekten, die von den Macht-Eliten Stein auf Stein ins Werk gesetzt werden, dann ist das nicht tröstlicher.
Der sog. Staatstrojaner erscheint lächerlich gegen das was wirklich läuft! Den Medien-Hype dazu halte ich für gezielte Bürger-Verdummung. Auch wenn der Trojaner total illegale Funktionen enthält und sogar wenn er gegen völlig unverdächtige Computernutzer eingesetzt werden würde.
Denn es gibt ja einige Schutzmöglichkeiten. Beispielsweise könnte man seine Sphäre auf zwei Computer aufteilen: einen nur fürs Internet, den anderen ohne Internetzugang für persönlichere Daten wie Briefe, Notizen, Faxe, Tagebucheinträge, Bilder, Ideen, Filme, Musik, Dokumente, Scanns usw. Wem das zu teuer ist, der könnte so eine Trennung auch mit einer zusätzlichen, externen USB-Festplatte mit einem anderen Betriebsystem realisieren.
Einige meinten über den Staatstrojaner, weil der soviel Privates protokolliere könne man ja wirklich die Gedanken des Ausspionierten lesen. Das ist jedoch eine Irreführung angesichts tatsächlich praktizierter Gedankenlese-Technik.
Der Staatstrojaner ist vor allem deshalb lächerlich und seine öffentliche Preisgabe ein gezieltes Bauernopfer (jemandem fiel auf, dass sogar der ARD Tatort dieses Thema der Woche vorweggenommen hatte, also handelt es sich offenbar um eine breit angelegte Inszenierung), weil schon längst viel schlimmere Überwachungstechniken praktiziert werden:
Mir scheint, in viele Prozessor-Chips sind schon Bluetooth / WiFi Funktionen integriert, sodass da nichts mehr getrennt ausgebaut oder deaktiviert werden kann, sondern die Computer schon ab dem Einschalten unter der Funkkontrolle irgend einer externen Zentrale stehen (könnten)!
Und wenn ich es richtig verstanden habe, haben moderne Festplatten und Prozessoren eigene Adressen nach diesem übergeordnetem Standard, also Adressen, welche die Teile eines Computers auch über den eigenen Computer hinaus unterscheidbar machen!
Womöglich werden unsere Computer also bereits per Funk ausgelesen und ferngesteuert, sind unserer Kontrolle entzogen und Daten können beliebig abgesaugt, manipuliert und auf den Rechner geschleust werden, indem per Bluetooth / WiFi oder was auch immer, direkt auf auf die Prozessoren und die Festplatte zugegriffen wird! Stichworte: Internet der Dinge, ubiquitous computing.
Der reine Wahnsinn: die Neugier-Tools in Betriebssystemen
Egal ob Microsoft oder Linux: die Bereitstellung diversester Kommunikations- und Informationssoftware in den Geräten und ihren Betriebssystemen ist irre. Angeblich dienen all die bunten Tools zur Vernetzung und Kommunikation den Bedürfnissen der Nutzer. Wollen wirklich mehr Leute in Gerätemikrofone sprechen, in Webkameras winken und mit unüberschaubaren Funknetzen kommunizieren, als CDs und DVDs zu kopieren und Musik und Videos zu brennen? Windows7 Starter ebenso wie das aktuelle Linux Ubuntu 11.04 haben zwar beide kein richtiges oder gar kein Brennprogramm dabei, aber reichlich Software zur Aufnahme, Speicherung und Verwaltung von Webcambildern, Text und Sprache, samt drahloser Hintergrunddienste zur Verbreitung dieser privaten Daten nach ausserhalb der Millionen Privatcomputer. Und die WLAN-, WiFi- und Bluetooth-Module funken was das Zeug hält, bevor und egal ob man sie an- oder ausklickt. Moderne Computer sind allgegenwärtige, mobile Überwachungs-, Spionage- und Vampir-Begleiter zur direkten informationellen Aussaugung der Nutzer, ohne dass die das merken - so eine Art Babyphon für Erwachsene.
Meine Strategie dagegen - wie erfolgreich die in jedem Einzelfall auch tatsächlich sein mag - ist, möglichst die grossen Mainstreamprogramme, mit oft reichlich Dateibombast wie beispielsweise Adobe und Nero, zu deinstallieren und durch kleinere Nischenprogramme zu ersetzen, im Gerätemanager die Netzwerkmodule deaktivieren und nur bei Bedarf zu aktivieren. Muss ein PDF-Reader wirklich mehrere 100 MB gross sein, oder ein Brennprogramm fast ein halbes Gigabite? Adobe und Nero sind allein jeweils grösser als seinerzeit das gesamte Win95 Betriebsystem! VLC, IrfanViewer, Mozilla Firefox und andere Backstreet- (nicht Backdoor)-Programme erfüllen den gewünschten Zweck oft besser und sind mit dem Betriebsystem vielleicht nicht so eng verschweisst, als dass neugierige Angreifer leichten Durchmarsch hätten. Quasi MultiKulti auf dem Rechner soll Programm- und Überwachungsfaschismus verhindern.
Die Ambivalenz des Ernesto Che Guevara
Heute vor x Jahren wurde der argentinische Arzt, kubanische und sozialistische Revolutionär Ernesto
Guevara, genannt Che, in Bolivien exekutiert, nachdem er wenige Tage zuvor von einer Allianz
westlich-kapitalistischer Militärs gefangen genommen worden war. Seit Jahrzehnten wird Che
Guevara als Ikone einer sozialistischen Revolution von Ausgebeuteten , Entrechteten und Linken auf
der ganzen Welt verehrt. Ich selbst tue mich schwer mit ihm, schwanke zwischen Anerkennung,
Bewunderung und Verehrung einerseits, und Geringschätzung, Grauen und Mitleid anderseits. Was
macht Guevara so besonders? Fällt mir im Moment nicht ein, aber ich mach mal - nicht die gerade die
feine literarische Art - eine Liste mit Für und Wider Che Guevara:
Was spricht für ihn: Dass er sein Leben in die Waagschale geworfen hat, für die Rechte der
Unterdrückten. Dass er alles was er von anderen verlangt hat, auch selbst getan hat. Dass er
selbstständig gedacht und gehandelt hat und bedingungslos und undogmatisch seine Wahrheit gesagt
hat, auch gegen Verhältnisse und Dogmen in den eigenen Reihen. Dass er internationalistisch und
vielsprachig war. Dass er trotz aristokratischem Elternhaus und elitärer Ausbildung als Arzt sich
dennoch für ein Leben in materieller Bescheidenheit und voller Risiken entschieden hat.
Was spricht gegen ihn: Dass er so dumm und naiv war zu glauben, man könne vor der Haustür der
wirtschaftlich stärksten und militärisch mächtigsten Macht auf diesem Globus über viele Monate lang
eine Revolution machen, auf einer Insel nur wenige Kilometer von jener Raketenbasis entfernt, von
der aus die USA den Weltraum eroberten, und diese Supermacht schaut angeblich tatenlos zu, wie ihr
Vorgarten von einem Haufen wilder Typen unsicher gemacht wird.
Anders als Fidel Castro war Guevara wahrscheinlich ein ehrlicherer, integerer Charakter, aber es
spricht gegen ihn, dass er anders als Castro offenbar ausschliesslich auf bewaffnete Revolution gesetzt
hat. Für Castro, der primär ein Mann des Wortes ist, war Waffengewalt nur eine zeitweilige
Notwendigkeit, hingegen Guevara konnte offenbar nicht mehr von der Waffe lassen. Und zu glauben,
dass er mit ein paar schäbigen Handfeuerwaffen gegen die HighTech-Waffen des Imperiums eine Chance haben könnte, und Guevara wie ein Revolutions-Berater durch die Welt
reiste, im Glauben dem Sozialismus fehle genau das für den Durchbruch, das erscheint ziemlich
dumm und naiv. Gegen ihn spricht auch, dass er als Arzt dennoch Exekutionen befürwortet und wohl
auch selbst durchgeführt hat, allerdings weil er von anderen Leuten keine Dinge verlangt hat, die er nicht aus selbst machen würde. Inwieweit Exekutionen zum Krieg und zu einer Revolution gehören dürfen oder müssen, oder nicht, und in welchem Masse Guevara diesbezüglich verantworltich ist, darüber traue ich mir kein Urteil zu. Es scheint in jedem Falle verwerflich, wehrlose Gefangene zu exekutieren. Allerdings verschleiern die Kritiker Guevaras die viel skrupellosere Art, mit der die Rechten ihre Gegner bekämpfen. Die Rechten verfügen aber über den perfekteren Apparat, um ihre eigenen Verbrechen zu verbergen, hingegen die Verfehlungen ihrer linken Gegner mit gleissendem
Scheinwerferlicht auszuleuchten.
Vielleicht ist die Kritik an Che Guevara die von Wohlstandsbürgern, hingegen die Entrechteten und
Unterdrückten erkennen und spüren Guevaras Qualitäten?
Meine BuchKritik: Herr Aller Dinge, von Andreas Eschbach
Das obige Buch fiel mir zufällig auf, als ich in der Leihbücherei nach einem Schmöker fürs Wochenende suchte: Der Titel faszinierte mich, und auch das Coverbild sprach mich an. Der Autor war mir bis dahin völlig unbekannt und eigentlich mache ich mir nichts mehr aus Belletristik und SciFi. Aber wenn der Verfasser ein Angehöriger der technischen Macht-Eliten ist (lt. Wikipedia hat
Eschbach mal Luft- und Raumfahrttechnik studiert), dann lese ich solche Phantasieprodukte mit dem Gedanken, dass damit auch Insiderwissen über die Realität der elitären Machtmittel- und strukturen transportiert wird - egal ob der Autor das ausdrücklich will oder ob es ihm eher ungewollt passiert.
Nach den ersten Seiten des fast siebenhundert Seiten starken Romans dachte ich, dieser betuliche, eher redundante Schreibstil ist doch typisch deutsch, Nach dem ich ein gutes Stück weiter gelesen hatte musste ich mich korrigieren: es ist wohl typischer Groschenroman-Stil. Wie in einem Groschenroman
werden Superlative aneinander gereiht: der reichste Mann, die schönste Frau, der genialste Erfinder, das grösste Verbrechen. Und wie in einem schlechten Action-Film kippen die dramatischsten Szenen ins Un-Ernste, - das wirkt entweder unpassend und ernüchternd. Obwohl die Hauptperson
(natürlich der Mann) angeblich von einer Idee der sozialen Gerechtigkeit getrieben wird, die Motor all seines wissenschaftlichen Strebens ist, spielt der Roman ausschliesslich in der Welt der Reichen und
Schönen; Angehörige einer wirklichen Unterschicht kommen im ganzen Roman nicht vor - bis kurz vor Schluss noch kurz und schnell ein indisches Mädchen aus dem Hut gezaubert wird, das vor ausbeuterischer Kinderarbeit gerettet wird, natürlich ganz klischeehaft durch eine Adoption.
Zwischen der eher einfachen, aber mit gutem Timing erzählten Groschenheft-Story, mit Figuren ohne Charakterzeichnung, teils völlig unglaubhaften Verhaltensweisen, offenen Widerpsrüchlichkeiten, aber doch auch immer wieder interessanten und witzigen Szenen und Dialogen, breitet der Autor ein zwar schmales aber dennoch faszinierendes Szenario spezieller technischer Machtmittel aus, das schleichend an Überzeugungskraft gewinnt und die technische Phantasie enorm anregt. Eben weil der Autor ein studierter technischer Technik-Fachmann ist, kann und muss man davon ausgehen, dass seine Schilderungen zum überdurchschnittlichen Teil auf Fakten beruhen und Wirklichkeit sind. So ähnelt beispielsweise seine Beschreibung des alles verschlingenden Naniten-Monstrums einem Pausenbild von ARTE-TV:
Wie es scheint ist der Autor selbst als Empfänger an einen verborgenen Informationsstrom angeschlossen - seien es Naniten oder doch eher Magnetite. Er veranstaltet ein scheinbar müheloses aber dennoch irgendwie forciert wirkendes Schaulaufen und Name-Dropping durch Zeiten, Räume
und Kulturen.
Der mit dem anderen Wolf tanzt: Michael Moores Liebesaffäre mit der Demokratie
Moores letzten Film mit dem ironischen Titel: "Kapitalismus - Eine Liebesaffäre, habe ich erst kürzlich gesehen, als er im TV lief. Wie immer, sehr unterhaltsam und voller überraschender Zitate, Details und Einsichten aus dem Leben der US-Amerikaner, wie man sie im deutschen Fernsehen nie zu sehen bekommt. Wie schon bei seinem vorherigen Film "Sicko" darf man auch bei diesem keine Sekunde unaufmerksam sein, so voller Informationen steckt er. Leider wird der emotionale Schwung manchmal durch faktischen Unsinn gebremst; beispielsweise wenn Moore die Steigerung der Produktivität als Mehrarbeit interpretiert (zur Statistik-Kurve einer Steigerung der Produktivität um rund 50% sagt er, die Leute mussten doppelt so viel arbeiten). Das wäre nicht nur rechnerisch, es ist auch inhaltlich falsch.
Moore brüstet sich am Schluss damit, trotz allem nicht auswandern zu wollen. So als sei das irgendwie lobenswert. Es ist bei Moore wohl aber etwa so als würde ein LKW-Fahrer beschliessen, sich mit seinem Fahrzeug nicht an Formel-1-Rennen zu beteiligen. Und es ist der Beschluss eines Einwohners eines Landes welches fast so gross ist wie der gesamte Nordamerikanische Kontinent, das noch sehr dünn besiedelt ist und klimatisch, geografisch und wohl auch gesellschaftlich extrem vielfältig ist. Stolz zu sein, von dort nicht weggehen zu wollen, wirkt darum ziemlich eitel und deplatziert. Zudem bestärkt es den Eindruck, dass die medialen Meinungsmacher wohl überall auf der Welt ihre Bevölkerung gerne zu national verwurzelten Nutzwesen dressieren. Im Film gibt es dazu noch eine weitere Szene in diese Richtung. Die junge afro-amerikanische Familie, die aus ihrem Haus vertrieben wurde, darum in einem LKW wohnt, aber sich zusammen mit ihrer Nachbarschaft ihr Haus zurück erobert, während die Gemeinde kämpferisch singt, man sei verwurzelt wie ein Baum. Das klingt in dem Zusammenhang durchaus sinnvoll und positiv. Ein bisschen anders der ähnliche Text von der DDR-Rockgruppe Phudys, der mir als Wessi zwar schon immer gut gefallen hat, den DDR-Bürger aber wohl als gesungene System-Propaganda empfunden haben, gegen das Verlassen des Landes. Michael Moore scheint ähnliche Intentionen zu verfolgen. Die Mächtigen und ihre medialen Meinungsmacher wollen uns Bürger als Figuren auf ihrem Schachbrett - eigenwilliges Ein- und Auswandern ist offenbar unerwünscht. Sich durch die Weltgeschichte zu bewegen, um den Globus zu jetten und geschäftlich oder privat eigenwillig Ortswechsel zu vollziehen soll der Oberschicht vorbehalten bleiben.
Sie bereiten den nächsten Holocaust vor - und alle machen mit
Es fällt auf, dass in alle Technologiebereiche ein Zentralismus eingebaut wird, der sachlich nicht begründbar ist. Andere Länder zeigen, dass eine zentrale Erfassung der AutobahnMaut nicht nötig ist, wir hingegen machen es zentralistisch. Die Einführung der Gesundheits eCard, mit Speicherung aller unserer Patientendaten auf zentralen Internet-Servern, ist einer der Grundsteine zur Vorbereitung eines neuen Holocaust. Natürlich landet nicht jeder im KZ - damals nicht und heute nicht - aber jeder wird vorher als funktionierendes Rädchen und bis auf die Gene überprüft - damals schon und heute noch viel umfassender. Und natürlich wurde auch die Zielgruppenauswahl modernisiert.
Die Umstellung von dezentralen Patientenakten aus Papier auf elektronische Daten könnte auch auf dezentrale USB-Sticks erfolgen - die Politik macht es aber zentralistisch, zur totalen Datenerfassung. Natürlich hat man diese Technologie zuerst in jenen Ländern eingeführt, die noch keine Nazi-Diktatur und keinen Holocaust kennen, Länder deren Bevölkerungen noch Vertrauen in Technik und/oder ihren Staat haben. Je mehr solcher Länder diese Technik einführen, desto mehr wachsen Druck und Verführung das auch in Deutschland so zu machen. Dieses taktische Vorgehen ist sicher so geplant.
Lichttelefonie
Die Übertragung von Daten, etwa Musik und Sprache, funktioniert auch mit normalem Licht, etwa einer Taschenlampe. Probeweise habe ich einen kleinen Solar-Akkulader als Lichtempfänger an den Mikrofon-Eingang / Line-In am Computer angeschlossen und interessante Geräusche empfangen. Besonders laut war das Netzbrummen einer Lampe zu empfangen. Aber auch als ich ein Lautsprecherkabel kurzzeitig an die Batterianschlüsse einer kleinen Lampe angeschlossen habe, konnte ich damit die Musik übertragen.
Im Prinzip ergeben sich phantastische Möglichkeiten: Mit Freunden, die in Sichtweite wohnen, könnte man sich per Licht unterhalten - das ist preisgünstiger und weniger überwachbar als per Handy.
Aber auch für den Überwachungsstaat: beispielsweise könnte in einem grossen Raum das Deckenlicht unbemerkt mit Sprache oder Information moduliert werden und Kontaktleute könnten dann mit kleinen Lichtempfängern die über das Deckenlicht abgestrahlten Anweisungen, Befehle und Informationen empfangen. Noch weiträumiger könnten Strassenlaternen mit ihrem Licht „sprechen“ - die ganze Stadt des Nachts als heimlicher Informationslichtsender.
„Am Abend höre ich wieder die Nachrichten der Deutschen Welle. Ich will mich informieren, schliesslich sind wir auf dem Weg nach Hause, und ich komme zurück in ein gewandeltes Deutschland: eine aufregende Perspektive. Aber was weiss ich schon von den Veränderungen, von den Problemen und Möglichkeiten meines in der Zusammenführung begriffenen Landes? Die Nachrichten warfen nur Schlaglichter auf die tempogeladenen Bemühungen zur Wiedervereinigung. Von den unmittelbaren Auswirkungen auf die Menschen habe ich kaum etwas gehört. Die Erzählungen deutscher Reisender, die ich befragte, waren emotional geprägt oder zurückhaltend wie vor etwas Unfasslichem. Zu sehr war das Anormale für uns zur akzeptierten Wirklichkeit geworden.
In Deutschland passiert jetzt Geschichte, und ich sehe von aussen zu. Die Radionachrichten vermitteln mir den Eindruck, dass es daheim nur noch ein einziges Thema gibt und keine anderen Aufgaben und Probleme mehr. Da stimmen mich Gespräche mit Menschen anderer Nationalität begreiflicherweise nachdenklich, denn aus ihnen sprach die Angst vor der Macht des wiedervereinigten Deutschlands und die Sorge, dass im Strudel der Ereignisse und neuen Verpflichtungen die Finanzhilfe für Drittländer leiden könnte. Mich beschäftigt auch, weshalb von den Gruppen, die den Wechsel eingeleitet und mit ganz persönlichem Risiko getragen haben, kaum noch etwas zu hören ist. Daheim scheint es nur darum zu gehen, für die ehemalige DDR Rahmenbedingungen zu schaffen, die zu den Strukturen des Westens passen. Aber werden sie drüben angenommen und engagiert ausgefüllt werden können?
Der Vorzug meines Seenomandenlebens ist es, dass ich nach sehr klaren physikalischen Gesetzmässigkeiten handeln kann, die Konsequenzen daraus unmittelbar spüre und den richtigen Zeitpunkt zum Handeln leichter erkenne. Bin nur gespannt, wie ich zurückfinden werde in ein von gesellschaftlichen Normen bestimmtes Leben - und was mir bleiben wird von der Freiheit der See.
Schon jetzt habe ich Schwierigkeiten mit den so endgültig und drängend, in schneller Rede vorgetragenen Nachrichten. Sie klingen, als könne es nur so und nicht anders sein. Enttäuscht schalte ich meinen Empfänger wieder aus.“
So schreibt die erste deutsche Allein-Weltumseglerin Gudrun Calligaro,/ Keefer, die am anderen Ende der Welt war, als die Mauer fiel, nach zwei Jahren auf See von 1988-1990, in ihrem Buch über ihre Weltumseglung: Ein Traum wird wahr.
Leider scheinen die zwei Jahre Freiheit auf See für eine nicht mehr ganz junge Seglerin nicht prägend genug gewesen zu sein, denn mitlerweile fällt ihr nichts besseres ein, als das Angebot an Kinder, zum Segeln auf der Ostsee, so zu begründen, die Kinder könnten damit lernen, dass es "neben Eltern und Schule auch noch andere Autoritäten gebe".
Als ob heutige Kids nicht schon von den Autoritäten Fernsehen, Radio, Pop-Stars, Marken und Social Media und wie sie alle heissen dominiert würden.
Demokratie-Verarschung: Online-Petitionen des Deutschen Bundestags
Verbesserungs-Ideen gibt es ja viele, und die Politik präsentiert das neue
Instrument der Online-Petition.
Vor einigen Monaten hatte ich beim Bundestag zwei solcher Petition online eingereicht. Erstens hatte ich gedacht, eine Online-Petition produziert weniger Papier, also Kostenersparnis für die Steuerzahler und mehr Ökologie für die Umwelt.
Aber ich bekam zusätzlich zu den eMails dauernd Papierpost vom Bundestag.
Auch hatte ich gedacht, über eine Online-Petition stimmen Bürger ab, damit die Politiker sehen, was die Bevölkerung bewegt und welche Vorschläge mehrheitsfähig sind, und wenn viele Bürger einem vorgetragenen Anliegen zustimmen, dann nehmen sich die zuständigen
Gremien des Bundestags der Petition an und versuchen sie umzusetzen. Auch
das war ein Irrtum. Eine Online-Petition wird erst von Unbekannten bewertet,
und nur wenn diese Zuständigen gewisse Erfolgschancen sehen, darf die Petition online.
Warum die Petition dann noch online zur Abstimmung durch Bürger gestellt wird, wenn sie von Zuständigen des Bundestag ohnehin als sinnvoll und mehrheitsfähig gesehen wird, bleibt
schleierhaft. Wer also nicht selbst schon eine BürgerMehrheit mobilisieren kann, der hat
auch mit Online-Petitionen keine Chance; und Papier spart das Verfahren auch
nicht. Also alles pseudo-demokratisch und pseudo-fortschrittlich.
Ich hatte zwei Petitionen eingereicht. Beide sind mitlerweile vom Ausschuss mit unsinnigen und undemokratischen Argumenten abgelehnt worden und werden nicht online veröffentlicht. Das mache ich nun hier an dieser Stelle kurz zusammengefasst. In beiden Petitionen geht es um das Gesundheitswesen.
In meiner ersten Online-Petition geht es quasi um die komplementäre Ergänzung zu Praxisgebühr und kommender Gesundheits eCard.
Ich hatte ausgeführt, dass in einer immer mobileren Gesellschaft es immer häufiger vorkommt, dass Bürger im Krankheitsfall in einer für sie noch fremden Stadt oder einem Stadtteil sich erst einen Arzt suchen müssen. Nicht jeder Bürger hat einen Internetzugang, aber vor allem präsentieren sich nur die wenigsten Ärzte im Internet.
Praktisch sieht es dann wohl häufig so aus, dass man aus den Gelben Seiten oder aus dem Gedächtnis als Fussgänger, oder per Internetsuche sich irgend eine Arztpraxis heraussucht.
Dort angekommen entrichtet man zunächst seine Praxisgebühr und nach mehr oder weniger längerem Aufenthalt im Wartezimmer bekommt man dann erstmals den Arzt / die Ärztin zu Gesicht, was manchmal schon gleich eine herbe Enttäuschung ist. Angeblich entscheidet sich in den ersten paar Sekunden einer Begegnung, ob zwei Leute miteinander können oder nicht. Schlimmstenfalls möchte man als Patient sich von dem Arzt / der Ärztin nicht behandeln lassen, sondern auf dem Absatz kehrt machen, oder man wird vom Arzt / der Ärztin medizinisch schlecht behandelt, weil der/die einen nicht mag. Wenn es etwas besser läuft, lässt man sich die gröbsten Probleme behandelt, will aber kein zweites Mal in diese Praxis. Wenn es hingegen gut läuft, hat man Glück gehabt.
Wenn man zum Schuster geht, hängt da oft ein gerahmter Meisterbrief an der Wand; bei Ärzten sucht man Informationen über ihren beruflichen Werdegang vergeblich. Das sind rückständige Zustände zum Nachteil von Patienten. Die Ärzte wissen viel mehr über ihre Patienten, als diese über ihre Ärzte.
Meine Forderung an die Politik war darum, die niedergelassenen Ärzte zu verpflichten, im Eingangsbereich ihrer Arztraxis, mit Hilfe einer Art Info-Terminal, sich in Form eines Videos kurz vorzustellen: Wie alt ist der Arzt / die Ärztin überhaupt, wie sieht er oder sie aus und wie wirkt er oder sie. Warum wurde der Arztberuf gewählt, wo und wann studiert, bei welchem Professor mit welchem Thema den Doktortitel erworben, wo und wann welche Berufspraxis, welche Vorstellungen und Wünsche bezüglich der Patienten und so weiter.
Wir leben angeblich in einer Informations-Gesellschaft und in einer Zeit, in der sich vom Kind bis zum Pensionär die Bevölkerung im Internet präsentiert - beruflich wie privat. Aber Ärzte haben einen öffentlichen Auftrag und grosse Macht, aber verstecken sich hinter einer beruflichen Fassade der Quasi-Anonymität.
Hingegen die Patienten werden immer ausgelieferter und wehrloser: Die Praxisgebühr soll sie am sog. Doktor-Hopping hindern, also sie an einen Arzt binden. Aber es wurde nichts dafür getan, die Suche nach dem richtigen Arzt für Patienten zu erleichtern.
Und demnächst soll jede Krankenkassen-Chipkarte ein Patientenfoto enthalten, womit schon bevor der neue Patient aus dem Wartezimmer ins Behandlungszimmer kommt, der Arzt weiss wie er oder sie aussieht, wie alt er oder sie ist und welche medizinische Vorgeschichte der Patient / die Patientin hat, wohingegen der Patient / die Patientin nicht das Geringste von der Person weiss, von der er oder sie gleich untersucht und behandelt wird. Das ist absurd und unwürdig!
Mehr Transparenz ist also quasi eine Art Gegengewicht zur Praxisgebühr: Wenn man damit das Doctor-Hopping unterbindet, dann gehört dazu, dass der Arzt, bei dem wir schliesslich bleiben sollen, sich uns vorstellt, BEVOR wir die Gebühr entrichten. Diese Online-Petition wurde abgelehnt und somit nicht online gestellt.
Meine zweite Online-Petition betrift direkt die Praxisgebühr. Die gilt bekanntlich immer nur für ein Abrechnungsquartal.
Geht man zu Beginn eines Quartals zum Arzt, gelten die 10 € drei Monate lang; muss man hingegen kurz vor Ende eines Quartals zum Arzt, gelten die 10 € nur ein paar Wochen oder Tage. Das finde ich ungerecht und unsozial. Alle, denen 10 € viel Geld sind, werden sich vermutlich im Falle von Gesundheitsproblemen kurz vor Ablauf eines Quartals überlegen, ob sie nicht noch bis zum Beginn des folgenden warten. Das kann im Extremfall lebensgefährlich sein. Ich habe darum mit meiner Petition gefordert, die Praxisgebühr immer drei Monate lang gelten zu lassen, egal wann man zum Arzt geht. Die Einteilung in Abrechnungsquartale ist schliesslich willkürlich und darf nicht Massstab für Arztbesuche sein.
Auch diese Online-Petition wurde vom Zuständigen des Deutschenn Bundestags mit zynischen und unsachlichen Begründungen abgelehnt.: Eine Änderung der jetzigen Praktik auf das vorgeschlagene Modell bedeute einen Verwaltungs-Mehraufwand und zudem sei den Patienten nicht zumutbar immer eine Quittung bei sich führen zu müssen, ausserdem hätten sich mitlerweile alle an den jetzigen Zustand gewöhnt.
Ich habe angesichts einer solchen dummen, zynischen Begründung gegen diese Entscheidung Widerspruch eingelegt mit der Begründung, eine extra Quittung über die gezahlte Praxisgebühr samt Datum sei nicht notwendig, weil solche Daten auf der neuen Gesundheits-eCard gespeichert werden könnten, die dafür extra konzipiert und für viele Millionen Steuer-Euro eingeführt wird, angeblich zum Vorteil der Patienten.
Schlecht an meinem Einwand ist nur leider, dass ich die neue Gesundheits-eCard strikt ablehne, also sie eigentlich verhindern will. Aber erstens könnten die Verweigerer dann eben eine Papierquittung beanspruchen, aber die Argumente müssen eben vor allem auf der Macher-Seite stimmig sein, und das sind sie nicht.
Von Nazis für Nazis?: Verdummende, faschistoide TV-Scheisse: Serie "Alpha 0.7"
Sattsam von Skandinavienkrimies bekannte Alu graue Optik, langweilige Bildeinstellungen, schlecht spielende Akteure, idiotische unglaubhafte Handlung, Anti-Überwachungs-Aktivisten mit NeoNazi-Attributen (EU-Feindlichkeit, Verwendung von Runen, Hirschgeweih als BigBrother-Symbol um den Hals, usw), die wichtigsten Fragen und reale Technologien ignorierende Handlung, also ein totaler TV-Müll auf Kosten der Gebührenzahler, die mit ihren eigenen Gebühren auch noch für blöd verkauft werden.
Der mutmassliche Sinn der Serie? Von den realen Technologien ablenken und mittels der NeonaziSymbole den Faschismus als angeblichen Retter vor der bösen Überwachungs-EU salongfähig machen?
Samstag, 15. Oktober 2011
Brainstorm-Kladde: Entwürfe: alles muss raus
Zitate und zitiert aus dem Buch von Thomas Darnstädt: Der globale Polizeistaat
"amicales Netzwerken"
DAS Wort des Wiener Opernballs. Und eine weitere Bestätigung, dass die Österreicher den grösseren aktiven Wortschatz haben, als die Deutschen.
Wie die Journalisten, so das Land
Links die englischsprachige Version von FRANCE 24, rechts der deutsche Ereignis- und Dokukanal Phoenix. Kulturnation versus Werkhalle. Wozu gesund aussehen, Hauptsache der und die Deutsche arbeitet.
Ein Land, in dem Autos & Gebäude schöner sind als die Menschen, ist mir suspect.
Ein Buch als Lebensleitfaden oder Orientierungsgrundlage ist absurd?
So jedenfalls meinen es Broder und sein Beifahrer über Bibel und Koran. Also halten sie auch das Grundgesetz für nicht mehr als bedrucktes Papier.
Natürlich klingt es bestechend lebendig, sich nicht an toten Dingen, wie bedrucktem Papier, zu orientieren. Dumm ist nur, dass die Wirklichkeit oft noch viel totenstarrer ist, als mit guten Sätzen bedruckes Papier.
"Nichts ist so schlecht, dass es nicht auch für irgendwas gut ist"
sagte der KZ-Lager-Kommandant und warf die Zyklon-B-Dosen durch den Schacht in die Duschkammern.
Der Spruch könnte aber auch als Lagermotto überm KZ-Eingang gehangen haben. Humor hatten sie ja, die Nazis.
"Religion ohne Humor ist gefährlich"
meint Fleisch gewordener Witz, Jürgen Becker. Das hat Gaddafi gehört, weshalb der jetzt dauernd lacht.
Die Kabarett-Hai im Fernseh-Kanal
Die Frau kann nicht mehr ganz richtig im Oberstübchen sein (welche Drogen nimmt die?):
Erstens: Schulfasching dauert einen Abend, der Aufenthalt auf der Gorch Fock viele Monate.
Zweitens: Klar muss in einem Krieg auch mit Erfolgen des Gegners gerechnet werden, also mit toten eigenen Soldaten; aber doch nicht durch die eigenen Leute; auf die muss man sich verlassen können. Zudem ist die Gorch Fock kein Kriegsschiff und befand sich nicht auf Feindfahrt.
Staatsfernsehen als Saboteure gegen Hartz-4-Verbesserungen
Unverschämt unjournalistisch, wie ARD und ZDF jede Erhöhung des Regelsatzes für Hartz-4-Empfänger sabotiert haben. Da werden Nachricht und Kommentar ganz unjournalistisch dreist miteinander vermengt, wenn etwa in der ARD ein Berliner Journalist meldet, bei einer Erhöhung der Sätze um mehr als 5 € werde es richtig teuer für den Staat, oder wenn Frau Bauer im Nachtjournal zynisch säuselt, der grade gefundene Kompromiss sei ein Sieg für die Hartz-4-Empfänger. Eine Lüge, denn die 5 € mehr sollten ohnehin per Anordnung auch noch während der Verhandlungen ausgezahlt werden - für diese Hartz-4-ler ändert sich also nichts - ob mit oder ohne Einigung. Auch verbreiten ARD & ZDF ganz gezielt die Falschmeldung, es werde um 8 € erhöht, um dann nachzuschieben, dieses Jahr um 5 €uro. Das Staatsfernsehen entlarvt sich einmal mehr als Lügen-Instrument zur Herrschaftssicherung der Eliten.
Die "Curveball"-Story
Die deutschen, aber auch die internationalen Medien tischen uns nun wiederholt die hanebüchene Story von einem ehemaligen irakischen Asylbewerber in Deutschland auf, der durch seine Lügen über angebliche chemische Massenvernichtswaffen des Saddam-Hussein-Regimes den zweiten Irakkrieg mit-begründet haben soll.
In der filmischen Dokumentation der ARD wird das Bild eines geldgierigen Lügenboldes auf der einen Seite, und eines leichtgläubigen, dilletantischen, grosszügigen deutschen Auslandsgeheimdienstes gezeichnet, der auf einen Lügner hereingefallen ist und ihn auch danach noch grosszügig mit Privilegien ausstattet.
Klar ist, schon im ersten Irakkrieg wurden der Medien-Öffentlichkeit schauspielerisch inszenierte Geschichten aufgetischt: irakische Soldaten hätten in kuwaitischen Krankenhäusern Babys aus Inkubatoren geholt und mit Bajonetten aufgespiesst. Nach dem diese Schauergeschichten ihre Funktion erfüllt hatten, also der Krieg unter Beifall oder Duldung der Öffentlichkeit begonnen und schon wieder erfolgreich beendet war, wurden diese angeblichen Zeugenberichte als Lügen entlarvt.
Alle diese angeblichen Zeugen von Verbrechen des Gegners sind von den Geheimdiensten aufgebaute oder gezielt benutzte Lügner. Auch "Curveball" wurde von einem Geheimdienst sicherlich gezielt als Lügner aufgebaut oder benutzt und ist nur ein nützlicher Idiot des BND und der US-Geheimdienste - auch jetzt noch. Weil er nun noch für die Medien als öffentlicher Sündenbock dienen kann, um die Geheimdienste rein zu waschen und um von dem Riesenapparat abzulenken, der im Sinne der Mächtigen unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit manipuliert. Erstaunlich ist, dass auch internationale Medien, wie sogar der TV-Sender Al Jazeera bei dieser Inszenierung mitmachen. Al Jazeera ist eben auch nur ein Teil des globalen Medien-Imperiums.
Meine Freitags fünf Fragen
An dieser Stelle will ich eine neue, möglichst regelmässige Rubrik einführen: jeden Freitag fünf von jenen Fragen stellen, die der TV-Konsum bei mir auslöst, und deren Antworten das Fernsehen selbst schuldig geblieben ist.
Wer entscheidet und nach welchen Kriterien, welche Musik wann im Radio gespielt wird und welche Themen und Meldungen in den TV-Magazinen behandelt werden; also woran liegt es, dass selbst in einem Wissenschaftsmagazin (3sat "nano") die Themen der Sendung oft noch bis kurz vor der Sendung nicht feststehen? Obwohl es in der Sendung ja überwiegend nicht um tagesaktuelle kurze Meldungen geht, sondern um Minuten lange Filmbeiträge über Themen ohne Tagesaktualität.
Wer lieferte während der fast dreiwöchigen Demonstrationen in Ägypten den unerschütterlichen Video-Livestream aus Kairo, der den Tahrir-Platz ständig von schräg Oben im Blick hatte und von fast sämtlichen ausländischen Nachrichtensendern fast rund um die Uhr gezeigt wurde, und später auch von ARD & ZDF?
Warum gab es keinen - durch zahlreiche Interviews und Internet-Zitate gestützten - repräsentativen Einblick in die Motive der Protestierer? Es wurden die Repressalien zitiert aber es kamen keine oder kaum Demonstranten darüber zu Wort, was die eigentlich konkret für sich wollen und sich vom Rücktritt Mubaraks versprechen, und wie sie du den Demonstrationen motiviert wurden.
Woran liegt es, dass trotz eines GEZ-Aufkommens von über siebentausend Millionen €uro (über 7 Milliarden! €uro) jedes Jahr für ARD & ZDF, man als Zuschauer annimmt dieses Staatsfernsehen unterhält genügend Auslandsreporter überall auf der Welt, hingegen von den aktuellen Ereignissen in Arabien kommen seit Wochen die wirklich aktuellen Reportagen von der BBC und von Al Jazeera. Schon wenige Tage nach dem Beginn von Unruhen in Bahrein sah man einen BBC-Reporter in einer Pressekonferenz die Monarchen nach den Opfern der höchst aktuellen Proteste dort fragen. Die BBC ist sofort mit der Kamera an allen Brennpunkten und berichtet, während das deutsche Fernsehen noch im Bett liegt, frühstückt und sich bei YouTube bedient, um den Zuschauern ein paar Eindrücke aus Arabien zu zeigen. Offenbar geben ARD & ZDF fast die gesamten GEZ-Milliaraden für Mitarbeiter-Saläre und -Pensionen, Telenovelas, Krimis, Krankenhausserien und Frühstücksfernsehen aus, und politische Ereignisse werden preisgünstig zu 90% aus Berlin berichtet.
Wieviel haben die Dschungel-Camper pro Tag Aufenthalt im Camp und insgesamt bekommen? Man will doch mal wissen für welche Summe die sich so gequält haben. Es muss doch Leute geben, denen das Angebot gemacht wurde, die aber abgelehnt haben. Die müssten die Tarife doch eigentlich wissen.
Im Dschungelcamp sagte vor Jahren die ehemalige Tagesschausprecherin Stahnke, sie bekomme - wenn ich mich nicht täusche - pro Viertelstunde vor der Kamera 300 €. Nur fürs Vorlesen. Demnach wird die SonntagsTalkerin Anne Will einiges mehr pro Viertelstunde bekommen. Gehen wir mal bescheiden vom Doppelten aus, dann bekäme sie für ihren einstündigen Sonntagstalk 2400 €, das macht für vier Tage Arbeit pro Monat fast 10 000 €. Weil sie Sendung auch noch von ihrer eigenen Firma produzieren lassen darf, dürfte ihr Monatssalär noch weit höher liegen. Also womöglich mindestens 15 000 € für vier Arbeitstage pro Monat. Eine hübsche Stange Geld, für gut aussehen und neoliberal daherquatschen.
Let's walk like an Egyptian
Bei dem aktuellen politischen Getrickse um die Hartz-4-Sätze meinten neulich in irgend so einer neoliberal-manipulativen TalkShow die beiden weiblichen Verhandlungszwillinge Schwesig und Leyen, es gehe ihnen aber vorrangig darum, dass die Kinder möglichst schnell erwachsen werden und Geld verdienen, um Steuern zahlen zu können! Um ihre Skruppellosigkeit zu verschleiern, formulierten sie es tatsächlich aber etwas anders: Nämlich, es gehe ihnen vor allem darum, die Hartz-4-Leute aus Hartz-4 heraus zu holen. Hallo? Es geht bei den aktuellen Verhandlungen um die Höhe der Hartz-4-Sätze und nicht um jene Leute, die Morgen wieder erwerbstätig sind, sondern um jene Millionen Menschen, die heute bei enorm steigenden Lebensmittelpreisen auf die mickrige Sozialkohle angewiesen sind! Dass es den "Sozies" nicht wirklich um die Menschen geht, merkt man auch daran, dass die den Hartz-4-ler auf jeden Fall seit Anfang des Jahres zukommenden 5 € wegen des Streits nicht ausgezahlt werden, und erst ein FDP-Mann (Westerwelle) auf die Idee kommen muss, diese fünf Euro den Hartz-4-lern dennoch auch ohne Gesetz schon mal auszuzahlen.
Ich finde, wir sollten dieses verlogene, ausbeuterische Gesindel, angefangen von der neoliberalen TalkShow-Domina, die übrigens nicht nur vor der Kamera Kohle macht, sondern die TalkShow auch von ihrer eigenen Firma produzieren lässt, was der ägyptische Gast der letzten Sendung wohl meinte, als er die "TalkShow-Industrie" verfluchte, bis zu den Politikern, also all dieses Gesindel, das selbst fett im Geld schwimmt und der Unterschicht nicht das Nötigste gönnt, zum Teufel jagen, so wie die Ägypter grade ihren obersten Despoten. Würden wir unserem deutschen Oberschichts-Gesindel sagen, es solle sich zum Teufel schern, käme wohl die Antwort: Zum Teufel?, da kommen wir doch her.
Revolutionäres Ägypten: Gibt es etwas Demokratischeres als den Islam?
Unbeschreiblich: mehrere Millionen Ägypter demonstrieren fast drei Wochen lang aggressiv, leidenschaftlich, temperamentvoll, aber dennoch respektvoll und sozial verbunden. Ohne Dixi-Klos, ohne Würstchenbuden und Bierstände, ohne Polizei-Eskorte und andere professionelle Ordner, ohne offizielle Müllabfuhr, ohne Parteikader und überhaupt ohne professionelle Bühnen-Redner, ohne TechnoMusik und Themenwagen, nur verbunden durch ihren Glauben und unter gegenseitiger Respektierung als Menschen. Moslems und Christen Hand in Hand, Schwule und Heteros ebenso, einfache Menschen ebenso wie Internet-Yuppies, ein ganzes Land steht auf und handelt einig, und stürzt damit den Despoten.
Bei uns kommt nichtmal eine grössere eintägige Abifeier ohne handfeste Probleme über die Bühne, ganz zu schweigen von der Liebes-Parade (LoveParade) in Duisburg, wo maximal dreihunderttausend Leute nur einen Tag lang zusammenkamen und am Ende des Tages fast 50 Tote und hunderte Verletzte zu beklagen sind. In Ägypten kamen bis zum Ende des Aufstands 300 Menschen ums Leben, aber es ging ja auch nicht um eine LiebesParade, um keine Feier, sondern es sollte ein Despot und Chef der grössten Militärmacht der arabischen Welt gestürzt werden. Nach dem Sturz des Despoten sagte später in einer Talkrunde der BBC eine sichtlich gerührte muslimische, britische ZeitungsJournalistin, sie habe aus ihrem Glauben heraus immer auch Kritik an den arabischen Diktaturen geäussert und immer gesagt: "Don't submit to a person, only submit to god." Noch demokratischer geht es eigentlich nicht. Da hat ja insbesondere die katholische Kirche ein echtes Demokratie-Defizit. Vor allem wo wir nun ganz real gesehen haben, dass obiges Motto eben keine leere, theoritsche Floskel ist, sondern in der Wirklichkeit ihre praktische Kraft bewiesen hat. Aber es geht nicht darum, eine Religion oder Kirche gegen eine andere auszuspielen oder gegeneinander zu messen, dazu sind Gott und Religion etwas viel zu Persönliches, Privates.
Al Jazeera und Barack Obama als Voraussetzung der Volksaufstände in Arabien
Für die aktuellen arabischen Volksaufstände sehe ich zwei vom kapitalistisch-christlichen Westen geschaffene Bedingungen - neben den dauerhaften und aktuell verschärften Lebensbedingungen der Unterprivilegierten: Al Jazeera und Barack Obama.
Al Jazeera, als ein nach dem Vorbild westlicher Medien in einem arabischen Land geschaffener übernationaler Fernsehsender, zeigt der Bevölkerung Arabiens, dass man interessant, ehrlicher und unabhängiger als die nationalen Medien berichten, und dennoch in arabischer Sprache und mit Isreal-kritischer Grundhaltung senden kann. Auch das hat wohl das Vertrauen der Bevölkerung in, und die Bindung an die nationalen Medien zerstört, und die Abneigung gegen das westliche Demokratiemodell abgeschwächt.
Barack Obama hat den arabisch-muslimischen Völkern gezeigt, dass auch ein aus Afrika stammender Mann mit arabischem Vornamen im kapitalistischsten, christlich-fundamentalistischsten, mächtigsten und meist gehassten Land der Welt es zum Regierungschef bringen kann. Obama scheint zu zeigen: Nicht die Weissen besetzen die Machtposten auch in Afrika, sondern Afrikaner besetzen anscheinend Machtposten der Weissen. Obwohl tatsächlich die o.g. Phänomene voll im Griff der Weissen und des Westens sind und somit eine Ausweitung der westlichen Machtbasis und die Verbreiterung des westlichen Systems darstellen - nur eben verkappt. Al Jazeera ist Teil des globalen Machtsystems der westlichen Medien, die sich nichts weniger als Gold auf ihre Fahnen geschrieben haben. Obama ist ein Schwarzhäutiger mit weisser Seele, der fest zum globalen Geheimdienstsystem des Westens gehört. "Yes we can" ist also nichts anderes als das Motto der weissen Strippenzieher hinter den Kulissen, dass sie sogar einen Afroamerikaner zum öffentlichen Chef des weissen Machtzentrums machen konnten.
Terror-Regime Deutschland
Die Demonstranten in Tunis und Ägypten wollen wegen ihrer eigenen Probleme das Regime beseitigen und gehen dafür auf die Strasse zum Protest. Unser Staatsfernsehen hat sehr zögerlich auf diese friedlichen Proteste reagiert. Anders viele ausländische Fernsehsender. Erst nach rund einer Woche begann man auch hier im Fernsehen, sich näher mit dem ägyptischen Volksaufstand zu befassen. Deutsche Reporter unseres Staatsfernsehens (ARD & ZDF) trauen sich aber in Kairo nicht auf die Strasse, während die Reporter der BBC sich dort wie Fische im Wasser zwischen System-Gegnern und -Befürwortern bewegen. Hier zu Lande versucht man scheinheilig uns einzureden, die Aufstände in Arabien hätten Ähnlichkeit mit dem Niedergang des Ostblocks, so als habe der Westen nicht mit den arabischen Machthabern gemeinsame Sache gemacht, Waffen geliefert, das Militär mit jährlich Milliarden Dollar unterstützt. Der Ostblock ist zusammengebrochen durch seine wirtschaftliche Schwäche, sowie durch Gorbatschow, also von Oben und duch einen Einzelmenschen, sowie natürlich durch die Austände der Bevölkerung, die jedoch keinen Tyrannen stürzten, sondern ein ganzes System abgeschafft haben. Ägypten war zuvor kapitalistisch und ist es auch jetzt noch. Wenn die Ägypter nun ein Wahlsystem bekommen, wie der Westen, kommen sie vom Regen in die Traufe, bekommen die gleiche Plutokratie wie zuvor, nur dass ein paar mehr Leute öffentlich an der Spitze stehen. Die Ägypter haben eine veraltete Form der Sklaverei gegen eine modernere Form der Sklaverei eingetauscht.
Das ZDF hat Twittermeldungen aus Ägypten zitiert, die Repressalien gegen Demonstranten beschreiben. Ich blogge hier seit Jahren über schlimme Praktiken des deutschen Staates gegen mich. Hat das unsere ach so demokratischen, rechtstaatlichen, investigativen Leitmedien interessiert? Hier hat in den über sieben Jahren, die ich hier blogge, noch kein einziger Journalist mal nachgefragt. Ich bin das Gegenteil von mediengeil, ich habe ein Anliegen, so wie auch die Protestierer in Arabien und anderswo in der Welt, die von repressiven Regimen - die sich übrigens alle den Anschein der Menschlichkeit, Rechtstaatlichkeit und der Freiheit geben - in ihren Menschenrechten und ihrer Würde beraubt werden - so wie ich hier in diesem Lande.
Nicht nur dass man versucht hat, mich auf dem Operationstisch umzubringen, und als ich später als Opfer ärztlicher Behandlungsfehler um mein Recht auf Wiedergutmachung stritt, hat man u.a. versucht mich zu vergiften. Vor geraumer Zeit musste ich feststellen, dass man mich aus Nachbarwohungen mit krankmachender Strahlung gezielt bestrahlt - vermutlich Röntgenstrahlung. Ich wachte immer wieder Nachts mit unerträglichen Schmerzen im Zwerchfellbereich auf. Beim Einschlafen deutete nichts auf irgendwelche Probleme hin, und auch die Schlafsituation war nicht ungesund. Also ich wachte kranker auf als ich mich schlafen legte. Absurd. Ich dachte schliesslich an eine Krebserkrankung, ging zum Arzt und zahlte meine Praxisgebühr. Auflärung oder Hilfe bekam ich dort nicht. Bis ich irgendwann zu dem gewagten Schluss kam, man bestrahle mich Nachts mit Röntgen- oder Gammastrahlung. Alles sprach für diese Vermutung. Ich besorgte mir darum letzten Sommer eine Rolle Bleiblech und legte damit den Boden unter meinem Bett aus. Sofort verschwanden die nächtlichen Magen-/ Brustschmerzen. Das war kein Placebo-Effekt. Derart unerträgliche, durch keinen Traum oder sonstwelche natürlichen Ursachen erklärbare Schmerzen, sind reale, physische Schmerzen. Als nach Monaten ohne diese Schmerzen, die Brust-/Magenschmerzen vor kurzem wieder auftraten, war ich darum sehr überrascht. Ich begann zu zweifeln, ob die Ursache wirklich von nächtlichen Strahlungsattacken stammen und nicht doch von falscher Ernährung oder ähnlichem herkommen (Sodbrennen). Ich achtete auf noch gesündere Ernährung, aber die Schmerzen kamen immer wieder. Das ging ein paar Nächte so, bis ich zufällig bemerkte, dass sich zwei der Bleiblechbahnen voneinander gelöst hatten und eine Zentimeter breite Lücke dort entstanden war, wo in etwa mein Zwerchfell zu liegen kommt. Ich fügte die Bleibahnen wieder zusammen, und seit dem sind die Schmerzen wieder verschwunden. Damit ist erstens klar, das es sich nicht um psychogene Symptome, also nicht um einen Placebo-Effekt handelt, und es ist damit erwiesen, dass ich tatsächlich mit gefährlicher Strahlung im Schlaf attackiert werde. Mein Gegner (der deutsche Staat) schreckt offenbar vor keiner Bestialität zurück - solange er aus dem Hinterhalt und ohne Beweise attackieren kann.
Jene verbrecherischen und hinterhältigen Praktiken im Umgang mit Regimekritikern, die man immer dem kommunistischen Ostblock zugeschrieben hatte und heute Terroristen zuschreibt, werden hier mitten in dieser angeblich freien, rechtstaatlichen, demokratischen Gesellschaft von den Geheimdiensten verbrochen, dieser rechtsdrehenden Ferkelbande.
Ich berichte hier in meinen Blogs über skandalöse Praktiken aus der Medizin, der Justiz, der Politik, den Medien, und was geschieht? Kein Staatsanwalt, keine Polizei nimmt Ermittlungen auf, kein Journalist fragt nach, keine eMails von Lesern erreichen mich! Meine diversen Strafanzeigen bei der hiesigen Staatsanwaltschaft werden nicht weiterverfolgt. Die deutsche Justiz ist eine Verbrecherbande, die noch mit einem Bein fest in der Nazizeit steht. Mit dem Spielbein spielt sie hier und da und ab und zu ein bisschen Rechtstaat. Statt meinen Strafanzeigen nachzugehen hat man meine Fahrzeuge immer wieder beschädigt, ja sogar zerstört, man hat meine Wohung immer wieder während meiner Abwesenheit betreten, hat alle meine Privatheiten ausspioniert und fotografiert, hat meine von mir über Jahre mühselig zusammengesammelten medizinischen Unterlagen kopiert, man hat versucht mich zu vergiften, mich per Ampelschaltung umzubringen, foltert mich Nachts mit gefährlicher Strahlung und mit gezielten Geräuschen hindert man mich am ein- und tiefschlafen. Womöglich hat man auch Nachts heimlich meine Hoden mit Röntgen bestrahlt und damit meinen Hormonhaushalt und Fett- und Zuckerstoffwechsel krank gemacht (ich bin nun Diabetiker und auch mein Fettstoffwechsel ist durcheinander). Trotz diverser Strafanzeigen und trotz öffentlicher Anklagen hier im Blog: Keine Reaktion. Der Staat als Verbrecher und ein Land in Agonie. Aber man schwenkt die Fahne der Demokratie, des Rechtstaats und der technischen Modernität - ein Land der Blender, Trickser und Täuscher. Nachdem sie mich jahrelang ausgebeutet und verarscht haben, wollen diese Ferkel mich nun mit Arschtritt aus meiner Wohnung und aus dieser Stadt mobben. Dieses Land ist ein moralischer Schweinestall. Der Faschismus in Deutschland hat 1945 allenfalls eine kleine Pause gemacht.
Also wer den Verdacht hat, er könnte in seiner Wohnung gezielt bestrahlt werden, muss nicht zwingend irre sein, er kann damit bitter recht haben. Er sollte aber nicht beim Verdacht stehen bleiben und allmählich wahnsinnig werden oder seinen Schwanz einziehen, sondern wenn er es sich zutraut, in seiner Wohnung bleiben und Untersuchungen und Experimente anstellen. Beispielsweise könnte man Sprudelflaschen dorthin stellen, wo man Einstrahlungen vermutet. Wenn sich verstärkt Blasen bilden, könnte das auf Einstrahlung hinweisen. Man könnte vielleicht auch (nicht angeschlossene) Neonbirnen bzw Energiesparlampen oder andere fluoreszierende Stoffe auslegen, die beim Auftreffen von elektrischen Ladungen und ionisierender Strahlung leuchten, und schauen, ob sie im Dunkeln zeitweise leuchten. Wer ein Fotolabor hat, könnte einen Film in kleine Abschnitte zerschneiden, in schwarze Hüllen lichtdicht verschliessen und auslegen und dann nach einiger Zeit selbst entwickeln (wohl kein kommerzielles Fotolabor nimmt einzelne Filmschnipsel an, und einen ganzen Film an einem einzigen Ort auszulegen und nur auf Verdacht entwickeln zu lassen, wäre sicher zu teuer). Man könnte sich im Medizin-Handel ein Personen-RöntgenDosimeter besorgen und an fraglichen Orten eine Zeit lang anbringen. Und man könnte abschliessend durch Ausprobieren der Sache auf den Grund gehen: Bleiblech beim Dachdecker besorgen und auslegen und sehen ob es positive Wirkungen hat.
Kein MultiKulti? Weil die Mächtigen nicht wollen, dass wir uns global verbünden!
Wenn jeder von uns nur in seinem Land bliebe, müssten wir Kommunikationsmittel benutzen, um uns global zu verständigen. Aber die Kommunikationsmittel sind in der Hand der Mächtigen. MultiKulti hingegen bietet die Chance durch direkten Kontakt uns global zu vernetzen.
Hacker, Knacker, Bauernfänger: Der Staat & seine Medien
Unsere Medien betätigen sich als Bindungen-Knacker. Einerseits wird nicht nur hier im Lande medial gegen enge familiäre Bindungen gemobbt (Stichwort: Hotel Mama), auch aktuell zum Volksaufstand in Ägypten wird von unseren Medien als ein Grund für die Empörung der Menschen genannt, dass die Leute teils so wenig Geld haben, dass sie noch mit Mitte 30 bei ihren Eltern wohnen müssen.
Anderseits verlangen die Medien hier zu Lande aber von jungen Hartz-4lern, dass die ihren Sozialbedarf reduzieren, indem sie noch bei den Eltern wohnen bleiben; das frühe Wohnen in den eigenen vier Wänden, obwohl man keinen Job hat, wird diffamiert. Zusammengefasst also: Enge familiäre Bindungen von Leistungsträgern sollen gekappt werden, mit der Begründung die Leute sollen ihr eigenes Leben leben. Wenn aber grade erwachsen werdende Leute der Gemeinschaft Geld kosten, sollen sie gefälligst mit ihren Eltern zusammenrücken. Unsere Medien agieren also bigott, scheinheilig und verlogen: Was ist der rote Faden dabei?
Wenn erwerbstätige junge Leute noch bei den Eltern wohnen würden, wäre ihr Konsumniveau womöglich geringer - die nicht anfallende Miete wird auf die "hohe Kante" gelegt. Die Mächtigen wollen aber dass die Leute nicht sparen sondern konsumieren. Ausserdem sollen junge Leistungsträger sich durch das Bewohnen eigener vier Wände emotional an dieses Land binden. Bei den Eltern wohnen zu bleiben fördert hingegen enge familiäre Bindungen, die zur Entstehung stabiler Widerstandsnester gegen die Herrschenden führen können. Bei Unterschichtsfamilien ist das ein geringeres Problem, weil die kein Geld, also keine Macht haben; die sollen also ruhig zusammenrücken. Bei Leistungsträgern sieht das hingegen anders aus. Zudem verlangen zerstörte familiäre Bindungen nach Ersatzbindungen; da bieten die Herrschenden dann gerne nationale oder andere Ersatzbefriedigungen an, die ihnen zu Nutzen sind.
Nationale Identität ist Grössenwahn!
Nationale Identität wird von jenen gefordert und gefördert, die im Besitz von Teilen der Nation sind: Grund und Boden, Immobilien, Produktionsstätten, oder die sich beruflich an die Nation gebunden haben. Oder hat man schonmal davon gehört, dass ein Jurist, Polizist, Soldat oder auch Journalist ausgewandert ist und in einem anderen Land und Rechtsystem auch wieder als Jurist, Polizist, Soldat oder einheimischer Journalist auftrat? Leute mit solch nationalen Berufen bekommen ihr Geld weniger durch Arbeit, als mit nationaler Loyalität ("Ich bin nix, ich kann nix, gebt mir eine Uniform oder Redaktion"). Und um sich ihren nationalen Besitz oder ihre berufliche Beschränktheit von anderen verteidigen zu lassen, fordern sie die nationale Identität, so wie Hundehalter sich ihren Besitz von Wachhunden schützen lassen, indem sie die Hunde auf Haus und Hof als ihr Revier prägen. Die Anhänglichkeit ihrer Hunde erzeugen Hundehalter bekanntlich indem sie als die einzigen auftreten, die dem Hund sein Futter geben. Darum sind die Mächtigen auch so daran interessiert, dass wir Untertanen in möglichst vielen Abhängigkeiten gefangen bleiben: von Ärzten, von Ämtern und Verwaltungen, von diversen Versicherungen, von den Medien, von der Politik, usw.
Wahre nationale Identität ergibt sich aus den natürlichen und lokalen Gegebenheiten (Klima, Landschaft, Herkunft) aber kann nicht von Oben anerzogen und auftrainiert werden! Jeder ist seine eigene Nation! Wer die Nation des Individuums zu einem ganzen Land aufblasen will, ist grössenwahnsinnig.
Wenn die Mächtigen mehr nationale Identität in der Bevölkerung wollen, sollen sie den Leuten Land geben. Wem ein Stück Deutschland gehört, der wird, um sein eigenes Stück Land zu verteidigen, eben zwangsläufig auch Deutschland verteidigen, und versuchen auch Besitzlose davon zu überzeugen, Deutschland zu verteidigen.
Die nationale Identität der Deutschen: Schadenfreude, Neid & Missgunst sogar auf von Gott gegebene Eigenschaften, keine Gerechtigkeit für Andersdenkende, geheim organisierter Volkskörper, Platzanweiser-Mentalität, Nationalismus, Rassismus, Dummheit, Stolz auf die eigene Fesseln und Ketten, Dankbarkeit für die Volksverdummung durch die Medien.
Die erbärmlich Rolle des deutschen Fernsehens beim ägyptischen Volksaufstand
Als auf zahlreichen ausländischen Fernsehsendern schon seit Tagen die Proteste in Kairo als Livestream gesendet wurden (BBC, France 24, Al Jazeera, CNN), waren sie im deutschen Fernsehen nur eine Randnotiz. ARD und ZDF schicken schliesslich mit Armbruster und Ossenber zwei journalistische Opas als Reporter nach Kairo. Am 10. Tag berichten die beiden, die Situation sei auch für ausländische Journalisten so gefährlich geworden, dass sie sich nicht mehr auf die Strasse trauen, ZDF-Ossenberg berichtet im Illner-Talk am Donnerstag, man habe sich zur Sicherheit in die deutsche Botschaft geflüchtet und fürchte den nächsten Tag. Währenddessen kann man auf BBC sehen, wie sich deren Journalisten durch Kairo und zwischen den Protestierern und Mubarak-Anhängern bewegen wie Fische im Wasser; sie interviewen einzelne Protestierer, gehen durch die Strassen und filmen die Barrikaden auch von der Rückseite und zeigen zahllosen Zerstörungen und Verwundete. Am 11. Tag berichten selbst Armbruster und Ossenberg, die Lage sei friedlich und entspannt, und behaupten, sie seien unten bei den Protestierern auf dem Tahrir Platz gewesen, zeigen aber keinerlei Filmaufnahmen davon, nichtmal Bilder, sondern ein Passfoto der deutschen Reporter als Standbild. Womöglich sitzen die beiden deutschen Journalisten in einem Hotelzimmer irgendwo und beziehen ihre Informationen aus dem Fernsehen der BBC, France 24, Al Jazeera oder CNN.
(Allerdings hat die ARD insgesamt doch eine gute Arbeit gemacht: Am 6.? Tag der Proteste brachte der Weltspiegel einen umfassenden, wirklich informativen Überblick über die Situation, und in seinem Videotext gab es interesante Dauerinformationen).
Land der Blender und Täuscher
Hinter immer mehr blendenden Fassaden offenbart sich die Armseligkeit dieses Landes. Ob sich das chice Segelschulschiff Gorch Fock als Gorch Fuck entpuppt, auf der gesoffen, gestorben und gemeutert wird, ob es eine Lebensmittelindustrie ist, die der Bevölkerung zum xten Mal an Politik und Lebensmittelüberwachung vorbei Dioxin verseuchte Schmieröle zu essen gibt, ob es die Stadt Wiesbaden ist, die grade als Universitätsstadt für sich wirbt, aber gar keine Universität in ihrer Stadt hat, ob es ein Bundesminister und Bundeskanzler der Herzen ist, der sich seinen Doktor-Titel erschwindelt hat, ob es eines der angeblich besten Gesundheitswesen der Welt ist, wo immer mehr Krankenhäuser im ganzen Land ihre Sterilgutabteilung schliessen müssen, weil sie den Dreck nicht in den Griff bekommen und wo jährlich zigtausende Patienten vermeidbar krank werden durch Krankenhauskeime, oder sei es eine Deutsche Bahn, die für viele Milliarden Euro in Stuttgart einen von der dortigen Bevölkerung nicht gewollten Prestigebau hinhauen will, aber seit über 20 Jahren nicht in der Lage ist, eine in Deutschland seit 80 Jahren erprobte Technik zur Vermeidung von Zugkollisionen auf eingleisigen Strecken zu installieren, und dadurch immer wieder Tote, Verletzte und Zerstörungen zu verantworten hat, seien es die Staatsmedien, die sich als demokratisch, freiheitlich und rechtstaatlich selbst feiern, aber den demokratischen, friedlichen Volksaufstand in Ägypten lange ignorierten und dann eher negativ berichten, und die den Deckel über deutsche Regimekritiker legen, die über faschistoide Praktiken und Verhältnisse hier zu Lande bloggen.
Die grenzenlose Scheinheiligkeit der Herrschenden
Die Herrschenden verurteilen Parallelgesellschaften, und wollen sie angeblich verhindern, jedoch niemand selektiert und spaltet so brutal und perfide, steckt die Menschen gewaltsam in Schubladen, bildet also zahllose Parallelgesellschaften, wie unsere Mächtigen. Wo soll man anfangen? Ob es das Schulsystem ist, das die Kinder in vier Schichten sortiert und keinen Wechsel vorsieht, also vier Parallelgesellschaften junger Menschen schafft; ob es die Spaltung der Gesellschaft in eine üppig honorierte immer gleiche IM Fernsehen ist, und eine immer gleiche Verlierer-Gemeinde VORM Fernseher; ob es die Zusammenfassung der Unterschicht in Wohnghettos und Hochhaussiedlungen ist, die man wie Hasenställe gut überwachen kann, während der besser gestellte Teil der Gesellschaft sich frei im Land und in der Welt bewegen kann; sei es die Aufteilung in örtlich fixierte Unterschichtler, und in frei mit Autos sich bewegen könnende Bessergestellte. Durschlässigkeit der Mileus, Schichten und Klassen ist unerwünscht und wird mit allen Mitteln verhindert. Jeder soll da bleiben, wo die Mächtigen ihn einmal hinsortiert haben. Wir sind ein Land zahlloser Parallelgesellschaften, die von den Mächtigen alle gut überwacht sind. Bei den Muslimen gelingt ihnen das wohl nicht ganz so einfach, weshalb die Mächtigen DIESE Parallelgesellschaft verhindern wollen.
Die weltweite Ausbreitung der abendländischen Kultur
Wenn ich durch die internationalen Programme des Satellitenfernsehens auf Astra zappe, Programme aus Brasilien, Venezuela, Kuba bis zum nahen Osten, bin ich überrascht, dass selbst in islamischen, in angeblich sozialistischen und in afrikanischen Ländern, die Kultur der Weissen, der Christen, des industrialisierten, kapitalistischen Nordens und Westens, also kurz des Abendlandes, alles dominiert. Die Globalisierung zeigt sich eben am totalitärsten und trostlosesten in den globalen Medien. Die wohlhabenden Weissen bestimmen mit ihren Medien die Werte und Normen der Welt.
Ein Beispiel vor unser Haustür: Die ungarische Medienlandschaft (Zeitungen und Fernsehen) ist fest in deutscher Hand. Vielleicht darum haben die deutschen Stammhäuser nicht öffentlich in Ungarn protestiert über das strenge, neue ungarische Pressegesetz, das ja EU-weit Empörung ausgelöst hat - bei den westlichen Medien - sondern haben den Protest in Ungarn ihren ungarischen Vertretern überlassen. Man will die ungarische Bevölkerung wohl nicht merken lassen, dass ihre Medien fast vollständig deutschen Konzernen gehören.
Anderes Beispiel: Wenn die schlechtere Bildqualität und die andere Sprache nicht wären, könnte man bei einigen Programmen des angeblich sozialistischen Karibikstaates Kuba denken, es handele sich um den deutschen Kinderkanal der ARD. Schwachsinnige Kinderspiele, moderiert nur von Weissen. Und das in einem Fernsehstudio auf einer Tropeninsel: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Also das medial Normierte tötet das Genuine, Ursprüngliche, Eigentliche.
Ich halte PANORAMA-Gesicht Anja Reschke für eine dumme Nuss.
Oder glaubt die ernsthaft man hat sie vor die Kamera gestellt wegen ihrer hölzernen Moderation, und nicht einfach nur weil sie eine fotogene Visage hat - ob mit oder ohne Visagistin?
Die Reschke moderierte mal mit der Bemerkung, das Einsammeln der Sylvester-Feuerwerksreste an Neujahr, um damit herumzubasteln, sei eine Dummejungenaktion. Klar, Findigkeit und Experimentierlust: Was die mediale Bäuerin nicht kennt, das hält sie für dumm oder böse.
"Woran erkennt man die Wahrheit?
Dass niemand sich ihr stellen will."</> [aus dem ZDF-Trailer zu "Stubbe"]
Offenbar hat der deutsche InlandsGeheimdienst (Tarnname "Verfassungsschutz) den Generalbundesanwalt Buback ermordet. Nach allem was ich bislang zu dem Thema gehört, gesehen und gelesen habe, scheint sicher: "Unser" Inlandsgeheimdienst hat den damaligen Generalbundesanwalt Buback ermordet.
Dass die mutmassliche Täterin, Verena Becker, keine aus dem Ruder gelaufene Agentin war, sondern quasi für den Geheimdienst genommen werden kann, dafür spricht, dass das Gericht und sein Prozess ganz offensichtlich vom Geheimdienst gesteuert wurde (Zeugen die nicht passten, wurden nicht gehört), damit die mutmassliche Täterin freigesprochen werden kann. Hätte sie nicht im Sinne des Geheimdienstes gehandelt, hätte man sie vor Gericht als zur Terroristin mutierte Ex-Agentin verurteilen können.
Die Frage ist nun nach dem Motiv des Geheimdienstes, für die Ermorderung des Generalbundesanwaltes.
Natürlich ergeben sich darüber hinaus Fragen, ob es die RAF wirklich so gegeben hat, oder ob es nicht eine vom Geheimdienst aufgebaute und gesteuerte Organisation voller Marionetten war.
Deutsches Fernseh-Kabarett: Jeder xte € für Sozialleistungen
Neulich behauptete und beklagte sich ein Fernseh-Kabarettist darüber, dass angeblich jeder 3. €uro für Sozialleistungen ausgegeben werde (das soll deutscher TV-Humor sein). Ungesagt blieb, was seine Alternative sein sollte. Ausgehend von der Tatsache, dass jährlich hunderttausende Patienten durch Krankenhausinfektionen und anderen Ärztepfusch zu Berufs- und Arbeitsunfähigen gemacht und anschliessend durch eine korrupte Politik und ebensolche Justiz um ihr gutes Recht auf Schadensersatz und Schmerzensgeld betrogen werden und damit auf Sozialleistungen angewiesen sind, angesichts dessen ist jede Beschwerde über zu viele und zu hohe Sozialleistungen zynische Dumpfbackigkeit. Immerhin gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder durch eine rechtstaatliche Politik und Justiz den Opfern ihre berechtigten Ansprüche zu erfüllen, so dass jährlich hunderttausende Menschen nicht mehr auf Sozialleistungen angewiesen sind, oder besser: dafür zu sorgen, dass diese Opfer gar nicht erst entstehen, also Ärzte endlich nicht mehr pfuschen und auch keine anderen Verbrechen an ihren Patienten begehen, sowie die Krankenhausinfektionen auf ein Bruchteil zu reduzieren, wie beispielsweise in Holland. Dann bräuchte vielleicht nur noch jeder 10. €uro für Sozialleistungen aufgewendet werden. Übrigens gibt es beispielsweise in Österreich und in Dänemark sehr Patienten-orientierte Regelungen im Falle von Behandlungsfehlern; und in beiden Ländern ist die Erwerbslosenquote viel geringer als in Deutschland. Ob es da vielleicht einen Zusammenhang gibt? Auch fällt auf, dass Österreich fast immer die deutschen Themen aufnimmt, die bei uns in der öffentlichen Diskussion sind, jedoch über Sozialleistungsthemen höre ich von dort so gut wie gar nichts - im Gegensatz zum medialen Dauerbrenner Hartz-4 bei uns. Sogar in diesem Winter, bei dem bei uns - angeblich wegen Winter - die Erwerbslosenzahlen gestiegen sind, sank in Österreich diese Quote. Aber auf Sozialleistungsbezieher verbal einzudreschen ist bequemer und einträglicher (die Mächtigen zahlen gut dafür), als im Interesse der Unterschichtler den kriminellen Ärzten die Ohren lang zu ziehen und zur Kasse zu bitten.
Von wegen Chaos & Zerfall
Aus allen Medien quillt uns immer häufiger die Diagnose entgegen, es gebe keine Gewissheiten mehr, wir lebten in Zeiten der Zersplitterung und des Zerfalls. Manche hatten behauptet, wir erlebten das Ende der Geschichte, ein sozialistischer Ex-Regierungschef meinte, die Welt werde immer unregierbarer. Ich hingegen glaube: Im Kern einer vermeintlich ins Chaos versinkenden Welt sitzen die Geheimdienste und ziehen die Strippen. Und die von den Strippenziehern gewollte Verunsicherung der Bevölkerung, lässt diese dann nach jedem Strohhalm greifen, den ihnen die Strippenzieher hinhalten.
Planet Wissen erklärt unfreiwillig wie die Medien funktionieren
In der WDR-Sendung Planet Wissen, zum Thema Kinder in der Leistungsgesellschaft (nebenbei: das ist natürlich falsch, dies ist keine Leistungs- sondern eine Ellenbogengesellschaft) wurde in einem kleinen Experiment gezeigt, wie Kinder lernen. Zunächst wurde den Kinder Dinge gezeigt, die sie kennen, während zwei Handpuppen die gezeigten Objekte unterschiedlich benannten; die eine Handpuppe immer falsch, die andere immer mit der richtigen Bezeichnung. Das Kind lernte also die eine Puppe als kompetenter kennen. Als dann dem Kind ihm unbekannte Dinge gezeigt wurden, und die beiden Handpuppen zwei unterschiedliche und beides falsche Bezeichnen nannten, übernahm das Kind die falsche Bezeichnung von jener Handpuppe die es bislang als kompetenter erlebt hatte. Es wurde auch die Feststellung getroffen, dass Kinder in allgemeinen Fragen sich an Erwachsenen orientieren, in Kinderfragen orientieren sie sich aber lieber an anderen Kindern.
Interessant ist, dass unsere Medien genau nach diesen Erkenntnissen funktionieren: Zunächst greifen sie möglichst viele der Massen bekannte Themen auf (Boulevard und Parteipolitik), machen sich dabei mit den Auffassungen der Leute gemein, indem sie deren Urteile und Vorstellungen spiegeln, überhäufen die Masse mit einfachen, allen einleuchtenden Boulevard-Themen als Basics, schaffen so mit Nichtigkeiten Vertrauen, und dann glauben die Leute den Medien auch jene komplizierteren Dinge aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die sie noch nicht kennen, die aber für die Machthaber wichtiger sind. Das scheint mir auch der Grund dafür zu sein, dass wir mit so unglaublich viel Boulevardthemen und belangloser Parteipolitik zugemüllt werden: Damit wird eine Vertrauensbasis geschaffen. Und mit den gezielt zusammengstellten Statements von Leuten auf der Strasse schmuggeln die Medien ihre gewünschten Botschaften unters Publikum, das den Passenten eher glaubt, als wenn es Journalisten sagen würden.
Ob Primatin der Politik oder political animal: Aus Zooropa wird der Planet der Affen
Vor Jahren hatte sich Frau Roth medienwirksam für einen Hinrichtungskandidaten in den USA eingesetzt (warum grade für den einen, bleibt schleierhaft), und als der dann doch hingerichtet wurde, hat sie sich medienwirksam betroffen gezeigt. Seit dem ist die Frau eigentlich nie wieder mit irgendwelchen Menschenrechtsthemen kraftvoll in Erscheinung getreten. Aber man sieht sie regelmässig gut gelaunt beim Starkbieranstisch auf dem Nockherberg und in TalkShows sitzen. Vielleicht hatte sie sich damals einfach nur um einen Posten bei den Grünen beworben und wollte sich dafür ein Image als mitfühlende Menschenrechtsaktivistin verschaffen.
Als ich nach dem Medizinverbrechen an mir, Anfang der 90er Jahre, und den anschliessenden juristischen und gutachterlichen Verbrechen, mich dann Anfang der 2000er Jahre Hilfe suchend an die Politik wandte, bat ich u.a. auch die Grünen um Unterstützung. Ich schrieb sowohl an die Bundesgrünen in Berlin, als auch an die Grünen hier vor Ort. Ich wurde von denen jedoch hingehalten und abgewimmelt. Die Grünen, die ich gutgläuig immer gewählt hatte, hat sich mir dadurch als eine verlogene Bande scheinheiliger Opportunisten und Carriere-isten entlarvt, bestenfalls eine Öko-Variante der FDP.
Die SPD ist auch nicht besser. Das Medizinverbrechen, bei dem ich bei einer Operation wohl umgebracht werden sollte, geschah in München, einer traditionellen SPD-Stadt. Meine Bemühungen um gerichtliche und gutachterliche Aufarbeitung des Verbrechens, wurden hier in Hannover, auch eine traditionelle SPD-Stadt, systematisch hintertrieben. Selbst als zwischen 1998 und 2005 die SPD auch im Bund "am Ruder" war (mit den Grünen), und auf Landesebene die Kronprinzen vom Schröder, also auf allen politischen Ebenen, von der Stadt, übers Land, bis zum Bund die SPD regierte, war davon in meinem skandalösen Fall nichts Positives zu spüren. Alle meine seriösen, rechtstaatlichen Bemühungen wurden sabotiert, und ich selbst wurde massiven Repressionen unterworfen. Also, es ist völlig wurst, welche Partei das Sagen hat, die Politiker machen nur was ihrem eigenen unmittelbaren Vorteil dient.
Daxenberger und Schlingensief jung an Krebs gestorben. Warum immer die Guten, die Systemkritiker?
Es würde mich nicht wundern, wenn der bayerische Geheimdienst dem beliebten, erfolgreichen bayerischen Grünen-Chef Daxenberger ein paar Krebs auslösende Viren und Bakterien in dessen Bionade gemixt hatte. Dafür könnte sprechen, dass Daxenbergers Frau ebenfalls an Krebs erkrankt war und fast zur gleichen Zeit gestorben ist.
Schlingensief hatte in den 90ern in einer Kunstaktion gefordert: "Tötet Helmut Kohl", also den langjährigen damaligen Bundeskanzler. Jetzt ist der junge Schlingensief tot, und der alte Kohl lebt noch. Vielleicht hatten einige Kohl-Fans in den Geheimdiensten dem Schlingensief seinen Aufruf so übel genommen, dass sie ihm heimlich radioaktiven Staub einzuatmen gaben, der dann Lungenkrebs auslöste und von solcher Halbwertzeit war, dass er dann auf den Röntgenbildern nicht mehr aufgefallen ist.
Die Freiheit der deutschen Wirtschaft und der rechts-konservativen Politik wird eben nicht nur am Hindukusch mit tödlicher Gewalt verteidigt. Man kann nicht mit solchen Rauhbeinen wie Russland und China dick befreundet sein, die mit der inneren Opposition nicht zimperlich umgehen, ohne dass die eigenen Sitten und Gebräuche nicht auch verwahrlosen. Vielleicht kann Deutschland mit diesen Ländern aber auch deswegen so gut, weil die geheimdienstlichen Kräfte ähnlich gestrickt sind. Schliesslich gibt es die deutsche Tradition des Faschismus, der von innen nie erfolgreich gebremst oder überwunden wurde. Denn wahrscheinlich sind die Deutschen eines der Technik-affinsten Völker der Welt - und ohne Technik kein Faschismus! HighTech ohne tief verwurzelte humanistische Zivilisation, wird zu Faschismus. Ein handvoll Vorzeige-Dichter und -Denker machen aus einem technoiden Bauernvolk keine humanistische Zivilisation, sondern offensichtlich ein chic angezogenes, faschistoides Bauernvolk.
Von wegen Zigeuner
Es hiess ja immer, die Nicht-Sesshaften, die Durchreisenden, die Zigeuner seien gefährlich, diebisch, böse, weil sie nach Anrichten des Schadens über alle Berge verschwinden können.
Woher stammte das Bild das unsere Eltern von den Zigeunern und von sich hatten? Waren es eigene Erfahrungen oder waren es die Erzählungen jener, die Zeitungen, Zeitschriften und Bücher schrieben und druckten und Filme drehten und zeigten? Was denken wir beispielsweise über sog. "Miet-Nomaden" und woraus speisen sich diese Gedanken!
Wer beklaut wen? Die Orts-Unkundigen, zahlenmässig Unterlegenen und schlecht Bewaffneten bestehlen die Sesshaften, in Häusern Verschanzten, Ortskundigen und zahlenmässig überlegenen Stadtbewohner?
Ist es umgekehrt nicht viel wahrscheinlicher? So wird traditionell aber nicht berichtet.
Mal angenommen es wäre umgekehrt, wer hätte davon berichtet, wo hätte es geschrieben gestanden? Mal angenommen, die Stadtbewohner oder jedenfalls die Macht-Eliten einer Stadt haben durchreisende Zigeuner heimlich umgebracht, vergewaltigt, gefangen genommen und als Sklaven gehalten, wer hätte darüber berichtet als es nur Buchdruck, Zeitungen und Mund-zu-Mund-Propaganda gab (man achte auf das Wort Propaganda)?
Es ist doch auch heute noch so, dass die Durchreisenden, Ortsunkundigen die Beute der Ortsansässigen sind. Die harmlose aber teure Variante nennt man Touristen-Nepp. Weit gefährdeter sind sog. Gesundheits-Touristen, die sich in ein fremdes Krankenhaus begeben, auch innerhalb Deutschlands. So ist der norddeutsche Patient in einer bayerischen Klinik gefährdeter als sein bayerischer Leidensgenosse. Der Fremde ist die Beute. Und damit das so bleibt verbreiten die Mainstream-Medien das Bild von den bösen Nicht-Sesshaften und den armen und guten Sesshaften, deren Anwesen jetzt auch noch vom bösen durchfahrenden Google-Streetview-Kamerawagen gefilmt werden.
Ebenso jene Fremden, die als illegale Immigranten in der Fremde leben: sie werden oft nicht nur um ihren Lohn geprellt sondern nicht selten umgebracht, weil kein Hahn nach ihnen kräht. Auch in die Fremde gelockte Frauen und Mädchen sind hilflose Beute und werden zur Prostitution gezwungen. Die Gefährdetsten sind nicht die Alteingesessenen sondern die Fremden, die Durchreisenden, die Ortsunkundigen, die Alleinreisenden - willkommen leichte Beute für die Alteingesessenen und sozial bestens Vernetzten - sie bilden die Wolke, the cloud - die sich wie undurchdringlicher Nebel um die Touristen, Zigeuner, Miet-Nomaden, Zwangsprostituierten, illegalen Immigranten, Gesundheits-Touristen, Durchreisenden, Zeit- und Wanderarbeiter schliesst und diese ausbeutet, verschlingt, absorbiert, assimiliert, verdaut. Also Vorsicht insbesondere vor Messe-Städten! Deren Autoritäten und Honoratioren sind absolute Profis der Ausbeutung all jener, die nicht zur Stamm-Bevölkerung gerechnet werden.
Aber wir müssen aufpassen, auch in der Analyse. Die wahren und neuen Sesshaften sind vielleicht ganz anders und breiter vernetzt als die bislang bekannten Sesshaften, von denen viele in ihren Häusern zu wahrhaft Unbehausten in einer immer unwohnlicher werdenden Welt werden. In einer zunehmend virtuellen und per Funk, Medien und Internet vernetzten Welt und einem Globus, der für einige nur ein Dorf ist, gibt es neue, andere "Orts"kundige als Ausbeuter und neue und andere Orts-unkundige als Beute. Der Mensch als Mensch ist wahrhaftig ein Zigeuner am Rande des Weltalls.
Passt scho
Hören wir Schweiz, denken wir an systematische Steuerhinterziehung. Hören wir Holland, denken wir an Rechtsruck, BigBrother-Container und freie Drogen. Hören wir England, denken wir schlechtes Wetter und ebensolches Essen. Hören wir Frankreich, denken wir Paris und dort Moulin Rouge, also Rotlichtviertel, Prostitution. Hören wir USA, denken wir Disneyworld, Todesstrafe, einen erst von Ärzten chirurgisch verkrüppelten und dann von einem Arzt getöteten Michael Jackson, und Nine-Eleven. Hören wir Mexiko, denken wir Mord und Totschlag an dessen Nordgrenze. Hören wir Spanien, denken wir an grausame Stierkämpfe. Hören wir Belgien, denken wir an Kinderschänder und verfeindete Volksgruppen. Hören wir Italien, denken wir an Mafia und Berlusconi. Hören wir Russland, denken wir an Diktatur und ermordete Journalisten. Hören wir und der Rest der Welt Deutschland, denken wir und der Rest der Welt an Bayern. Passt also.
Das Oktoberfest beweist doch: Deutsche und sonstige Ausländer können sich nur als Pulk nach
Nochmal übrigens: auch Mussolini, die Mafia und Berlusconi stammen von den stolzen Römern ab.
Wohin mit den Alten
fragt das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Klingt und soll wohl klingen wie "Wohin mit dem Atommüll?"
Abgesehen von der Menschen verachtenden Frage könnte ein weiterer wichtiger Grund, warum man alte Menschen ungerne bei sich zu Hause und lieber zentral in Heimen unterbringt, der sein, dass man ihr Ableben nicht nur zentral steuern / beeinflussen kann (zB Salmonellen-Infektion durch die Heim-Küche), sondern es auch sofort bemerkt wenn ein alter Mensch ausserplanmässig stirbt und folglich die Rentenzahlungen zeitnah stoppen kann. Das wäre bei alten Leuten die allein zu Hause oder in lockerer Nähe ihrer Verwandschaft sterben nicht so unbedingt der Fall. Das gibts doch sicher, dass Oma schon lange tot ist, aber davon weiss nur die Familie und die lässt die Rente weiter laufen, aber ins eigene Portmoney. Solch schändliches Tun verhindert die zentrale Sammlung und Unterbringung der Alten in staatlich kontrollierten Einrichtungen. Denn Vertrauen ist bekanntlich gut, aber Kontrolle soll angeblich besser sein, findet offenbar der Staat; und die Medien setzen es in eine Frage um.
In keinem Land begrüsse ich die Übersetzung meines Buches mehr als in Deutschland.
Dieses Buch hat sich zum Ziel gesetzt, durch seine Offenheit die Unberührbarkeit der Eliten zumindest anzukratzen.
Keinem lebenden Menschen ist es wohl vollkommen gleichgültig, wie er in der Öffentlichkeit dargestellt wird, vor allem wenn sein Bild dabei völlig verzehrt wird. Ich kann am Morgen in den Spiegel blicken, ohne rot zu werden. In meinem ganzen Leben habe ich noch nie gestohlen, nicht einmal eine Briefmarke. Ich lebe auf sechzig Quadratmetern und verdiene etwa fünftausend Euro pro Monat. Mein ganzes Leben ist Beweis für meine durchaus lauteren Motive.
Das "Reich der Straffreiheit"
Noch können wir verhindern, dass unsere Kinder in einer Welt gross werden, die sich daran gewöhnt hat, dass Eliten straffrei ausgehen und Pflichten nur für den "einfachen" Bürger gelten. Unsere Kinder haben eine bessere Welt verdient. Wenn wir zulassen, dass die Ordnung unserer Welt sich auflöst, dann werden wir unter der Knute gesichtsloser Herrscher leben, die so ungerecht wie unsichtbar sind - in New York, Buenos Aires oder Kyoto, ob links oder rechts vom Rhein.
Medien-Verdrossenheit
Vertrauen war kürzlich in einigen Medien ein Thema. Nur leider wird schon nach kurzem Lesen eines betreffenden ZEIT-Artikels klar, dass der journalistische Text nicht sachlich neutral sondern ziemlich deformiert ist, offenbar von verborgenen Interessen im Hintergrund: der Leser wird manipuliert. Es macht einfach keinen Spass und Sinn mehr sich aus den üblichen Medienquellen zu informieren; am Allerwenigsten aus Radio und Fernsehen.
Wir haben unsere Ideale verloren. Es gibt keinen investigativen Journalismus mehr, sondern nur noch geheime Mächte, welche gezielt jene Informationen auf den Markt bringen, die ihnen in den Kram passen. Diese Mächte benutzen uns für ihre persönlichen Kontakte. [Der bedeutende spanische Journalist Juan Tomas de Salas, am 22. Juli 1994 in El Pais.] Quelle: Eva Joly - Im Auge des Zyklons
Loveparade: Auch Medien sind schuldig
Die Loveparade ist ein nationaler und internationaler Mega-Event über den die Medien gerne berichten und mit Nacktbildern ihre Zuschauer und Leser erfreuen.
Wie wir erfahren hat es gegen die Sicherheit der Loveparade schon vor langem schriftlich fixierte Vorbehalte sowohl von Seiten der Polizei als auch des Bauordnungsamtes gegeben, die sich von den Planungen und dem Konzept in punkto Sicherheit ausdrücklich distanziert haben. Da wäre es doch die Pflicht der grossen Medien gewesen, diese eklatanten Probleme einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen! Nicht nur um eventuelle Besucher der Parade vor einem Besuch der Parade abzuhalten, sondern in erster Linie um den folgenschweren Konflikt zwischen Stadtpolitik und Veranstalter auf der einen Seite, und Polizei und Bauordnungsamt auf der anderen, einer guten Lösung zuzuführen - schliesslich ging es um Leben oder Tod ahnungsloser Besucher, die sich auf das Funktionieren demokratischer Medien verlassen haben. Medien die nicht erst berichten, wenn die Sensation, die Katastrophe da ist, sondern die ihren Teil tun um die absehbare Katastrophe zu verhindern. Die Boulevard-Medien dürfen sich aussuchen über wen und was sie berichten, die demokratischen Leit- und Staats-Medien haben eine demokratische Pflicht, frühzeitig über Probleme zu berichten.
Warum also wurde in den grossen Medien wie beispielsweise von Monitor, Panorama, Frontal21 über die massive Kritik der Sicherheitsorgane an der Planung der Loveparade nicht schon im letzten Jahr oder Anfang dieses Jahres berichtet?
Das was Teilnehmer und wir TV-Zuschauer als Laien erst nach der Katastrophe schlauer macht, das hätten die verantwortlichen Sicherheits-Profis (also vor allem der Polizei-Apparat) schon VOR der Veranstaltung berufsbedingt wissen müssen, wissen können, und sie wussten es sogar - sonst hätten sie nicht gewarnt.
Manche sagen, die Polizei sei nicht verantwortlich, weil das tödliche Geschehen nicht mehr im öffentlichen Raum sondern auf dem (privaten?) Veranstaltungsgelände passiert sei. Jedoch gibt es das Recht und die Pflicht der Polizei bei "Gefahr im Verzuge" auch ohne richterliche und ohne Genehmigung des Eigentümers oder Pächters privates Gelände zu betreten und die notwendigen Massnahmen zur Gefahrenabwehr zu treffen - wie beispielsweise die Öffnung der Absperrung zum noch lange nicht voll besetzen Festivalgelände. Das ist aber nicht geschehen und bis jetzt weiss die Öffentlichkeit nicht, warum.
Bemerkenswert in dem Zusammenhang finde ich, dass es am letzten Wochenende auch die folgende Zeitungsmeldung gab: "Bayern schafft als erstes Bundesland eine Sonderlaufbahn für 'Cybercops', um die deutsche Wirtschaft vor Spionage aus dem Ausland zu schützen". Also der Polizeiapparat beschützt Firmencomputer die auf privatem Firmengelände stehen vor Internetkriminalität, aber Festivalbesucher die durch öffentliche Strassen und Tunnel zu einem eigentlich städtischen und nur zeitweilig privaten Gelände gepfercht werden, werden unter den Augen hunderter Polizisten zu Tode getrampelt, weil der Polizeiapparat sich nicht für das private Gelände zuständig sieht.
Auch der Innenminister behauptet aktuell auf einer PK wegen der staatsanwaltlichen Ermittlungen dürfe man einiges nicht öffentlich sagen. Das ist zwar eine häufig von Beschuldigten geäusserte Floskel, aber ich Kann nicht nachvollziehen, nicht glauben, dass man sich gar nicht oder nur in Teilen äussern darf, sobald ein Staatsanwalt ermittelt. Der Staatsanwalt kann doch keinen Maulkorb erteilen, schon gar nicht gegen Leute, gegen die noch nichtmal Anklage erhoben ist. Die übliche Floskel, nichts sagen zu wollen oder zu dürfen, wegen eines Ermittlungsverfahrens noch vor einer Anklage, noch vor einem möglichen Prozess, erscheint mir eher eine taktische Massnahme möglicher Angeklagter zu sein, um sich für ein späteres Verfahren alle Möglichkeiten offen zu halten, also um dem Staatsanwalt möglichst wenig Aussagen zu verschaffen, die später gegen einen verwendet werden könnten, also rein taktischer Selbstschutz von Leuten die wissen dass sie Mist gebaut haben. Denn warum soll man nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort die Tatsachen, die Fakten, die Wahrheit offen sagen können?
Der Innenminister zitiert Zeugen aus der Zeitung, als Polizeibeamte die Menge aus dem Tunnel fernhalten wollten, obwohl hinter ihnen noch freier Raum war, seien sie angegriffen worden. Wenn es wirklich so war, so wirkt zum einen das Auftreten der Polizei in grüner Kampfmontur mit allerlei Utensilien am Gürtel zur Repression aber nicht zur Information, auf ein Partypublikum verständlicherweise provozierend. Auch liegt es Vermutlich daran, dass Polizei die Leute oft wie Vieh behandelt, also nur autoritär und herrisch Anweisungen erteilt, ohne zu begründen, ohne um das Verständnis der Leute zu werben. Ausserdem wäre bei dem Lärm vielleicht die Benutzung von Megafonen angebracht gewesen - nicht zum Anbrüllen der Leute, sondern um überhaupt von allen gehört zu werden. Das alles ist tägliches Brot für Polizei, also nichts was man erst jetzt weiss.
Gesellschaften
Neulich beim Durchzappen hörte ich auf N24 die Charakterisierung einer Gesellschaft und dachte zunächst, der Sprecher beschreibt ziemlich gut Deutschland, die harte deutsche Gesellschaft. Bis klar wurde es war eine Beschreibung der Hells Angels.
Einer, der sicher nicht der Anarchie und des Kommunismus verdächtig ist, nämlich ein ehemaliger Manager in der deutschen Automobilindustrie, Daniel Goeudevert, schreibt: "Der moderne Kapitalismus ist verrückt geworden. Er ist ausser Rand und Band geraten, und das Elend - überwiegend psychisches auf der Nordhalbkugel, überwiegend physisches auf der Südhalbkugel -, das auf dem Bodensatz seiner Skrupellosigkeit gedeiht, ist zum Erbarmen."
Allerdings ist der Kapitalismus nicht vom Himmel gefallen, sondern wird von Menschen gemacht und gestützt. Niemand ist gezwungen, sich immer und überall kapitalistisch zu verhalten. Auch regiert nicht das Geld die Welt, sondern Menschen mit Geld regiern die Welt. Es ist also nicht zuerst der Kapitalismus schlecht, es sind vor allem jene Menschen schlecht, die Ausbeutung und Entrechtung anderer betreiben und stützen.
Wir sehen zwei - durch viel zu hohe Steuern und Abgaben sogar ihres letztes Hemdes beraubte, also nackte, Leistungsträger (Westerwelle und ein Parteigenosse?), die ihren hart erarbeiteten Wohlstand in einer heissen Quelle geniessen wollen, aber durch zwei stark behaarte Hartz-4-Empfänger, die noch nix geleistet haben aber dennoch die Wärme des Wohlstandes geniessen wollen, vom Poolrand her bedrängt werden.
Spätrömisch dekadent wie die beiden nackten Leistungsträger sind, verhindern sie nicht, dass immer mehr sozialschmarotzende, affige Typen ohne etwas geleistet zu haben sich dennoch ebenfalls in dem kleinen Becken des Wohlstandes breit machen.
Yes we can neue Atomkraftwerke bauen
So eine Scheisse: Da haben wir jahrelang die Ammies bekniet, endlich den Klimawandel anzuerkennen und ihren CO2-Ausstoss drastisch zu reduzieren; und hatten insgeheim gehofft, dass sich unsere frühe Hinwendung zur Ökotechnik dann richtig bezahlt macht, indem wir denen dann unsere Windmühlen und Solarpanele verkaufen können - und nun das: Nach 30 Jahren Atomkraftabstinenz will Obama jetzt erstmals wieder Atomkraftwerke bauen lassen - staatlich gefördert (der Iran wirkt wohl doch irgendwie ansteckend). Ein Schlag ins Kontor der deutschen Windmühlenenindustrie. Und unserer Solarindustrie schöpfen die Chinesen mit billigeren Konkurrenzprodukten die erhofften Gewinne ab. Wie heisst es so schön: Erst hatten wir jahrelang kein Glück bei der Bekehrung der Ammies zu mehr Ökologie, und dann kommt auch noch das Pech der freien Märkte und der freien Entscheidungen, der Wirtschaftskrise und eines äusserst pragmatischen US-Präsidenten dazu. Armes Deutschland.
Mediziner im öffentlich-rechtlichen ShowBiz
Dass man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen richtig gut Kohle macht, erkennt man ja schon allein daran, dass etliche studierte Mediziner lieber vor Fernsehkameras Nachrichten verlesen, Quizsendungen moderieren, talkmastern oder schauspielern, statt an Patienten zu arbeiten: Quizmann Pilawa, Schauspielerin Paul, Tatort-Frau Furtwängler die mit dem Chef des Burda-Konzerns auch noch richtig reich geheiratet hat, ARD-Nachrichten-Tante Holst, Talkheini Hirschhausen, und wie sie alle heissen. Sie genossen das längste und teuerste Studium auf Staatskosten, ohne Studiengebühren zu zahlen und ohne je wirklich als Arzt oder Ärztin am Patienten zu arbeiten. Diesen Medizinern ging es offenbar nie darum, Menschen ärztlich zu helfen; zielstrebig haben die sich augenscheinlich vorrangig dahin orientiert, wo für sie auf bequeme Art das meiste Geld zu holen ist. Und nun mimen einige jovial auf Gutmensch und medizinisch versierte Menschenversteher. Eigenartigerweise scheinen die alle bei der ARD zu sein, mir jedenfalls ist kein studierter Mediziner bekannt, der vor ZDF-Kameras etwas anderes macht.
Um nicht missverstanden zu werden: Ich finde Vielfalt und Quereinsteiger gut; und selbstverständlich ist niemand besser oder schlechter, der eine gerade oder eine verschlungene Karriere macht. Mir geht es hier einerseits um den Mythos "Berufung zum Arzt" und um ein paar polemische Reflexionen vor dem Hintergrund angeblichen Ärztemangels, der Überfüllung einiger Universitäten und Studiengänge, dem Nummerus Clausus, der Erhebung von Studiengebühren. Wäre es denn schlecht und eine Zumutung, wenn all die gut verdienenden echten Mediziner in der ARD ihre Studiengebühren an den Staat zurückzahlten? Der Talkmaster Dr. med. Hirschhausen versucht sich mit einer Stiftung beliebt zu machen; soll er doch mal lieber seine Studiengebühren an die Steuerzahler zurück zahlen!
Der Asiate schläft nicht!
Er hat Sex! Wie über eine Milliarde Chinesen und über eine Milliarde Inder beweisen. Der Deutsche aber soll nicht schlafen und nicht Sex haben, er soll arbeiten. Meinen Westerwelle & Co. Mal ehrlich: So wie der Westerwelle arbeitet, so würden viele andere gerne mal Urlaub machen.


